Russia, Germany and the Friedman Doctrine

10.08.2022

When I attended a seminar in Dresden last autumn, I learned that from 1985 Vladimir Putin – who was at that time a KGB agent – was living in that Florence on the Elbe. And to my great surprise I also learned that his workplace at that time, which was 150m. from his apartment in a prefabricated building, became, after the fall of communism in Europe, a centre of the Anthroposophical Society at 4 Angelikastrasse.
I hope that this factual information will not pour oil on the fire of the hatred against Putin which has flared up everywhere. This hatred is comparable to the cold hatred of Germany and its leaders that was first mainly prevalent in the British elite over a hundred years ago. This elite caused the outbreak of the First World War. Those not yet aware of this fact may read the book Hidden History by Gerry Docherty and Jim Macgregor and subtitled “The Secret Origins of the First World War”, which was used as the title of the German translation of the book published by Kopp Verlag in 2014. It is the best work that has ever been published on the background to that war and is superbly researched. It was written by independent Scottish researchers who would have been crucified by the Press in Germany. In Scotland it has been met with silence by the media, which is perhaps even worse.
The parallel between then and the present events in Ukraine goes even further. Germany was encircled from East and West and threatened by a series of foreign mobilisations. It only went onto the offensive when those mobilisations, especially the Russian one, were not reversed. Germany fought not for conquests but for its national existence. Russia’s situation today is similar. Successively encircled by and under threat from NATO since the fall of communism, contrary to all western promises, Russia did not strike out until Ukraine threatened to be taken into NATO. The provocative NATO prehistory of this awful war is completely blanked out in the West and replaced by expressions of idiotic indignation and useless sanctions.
Germany’s decision to supply arms to Ukraine is the fulfilment of the hopes of those who for over a hundred years have feared nothing more than collaboration between Germany and Russia. We quote the think-tank operator whose thoughts on the matter can be regarded as representative of US foreign policy, George Friedman, who said a few years ago: “The primordial interest of the United States over which for a century we have fought wars – the First, Second, and Cold War [sic] – has been the relationship between Germany and Russia, because united, they are the only force that could threaten us, and to make sure that that doesn’t happen.”1
One of the most effective instruments to “ensure” this doesn’t happen is NATO, the task of which was outlined by its first Secretary-General, Lord Ismay, as follows: “To keep the Soviet Union out, the Americans in, and the Germans down”.2
For the sake of long-term Central European and Russian-Slavic development, the complete opposite of this doctrine of Ismay and Friedman must still be striven for – even if the Western elites do not like it. This will perhaps only be possible again after the next great European catastrophe, towards which manoeuvres are currently underway with all possible means.

T.H. Meyer

1 https://unser-mitteleuropa.com/us-outing-zum-ukraine-krieg-im-chicago-council-for-global-affairs-bereits-2015/

2 https://www.nato.int/cps/en/natohq/declassified_137930.htm   Ismay was installed in his position as NATO Secretary-General by Winston Churchill

 


Kategorie: TPA Editorial

The Present Age Volume 6 / No. 9/10 May/June 2022

10.08.2022

Contents

Editorial
Russia, Germany and the Friedman Doctrine

The Gate of the Moon and the Gate of the Sun
A lecture given by Charles Kovacs

Jürgen Habermas and the Corona Crisis
Andreas Bracher

Corona Notes
Andreas Flörsheimer

The Epic of Gilgamesh
An essay by Walter Johannes Stein

May/June Calendar

Socially Distanced Auras
Commentary by Bodo von Bodolauben

Excerpt from Hartmann’s Gilgamesh Book, p. 178 ff.

War and Peace
T.H. Meyer

UK Colum

2022 – War in Ukraine
Terry Boardman

Interview with Zelensky adviser Oleksiy Arestovych

Weighed, Counted, and Found to Be Too Light?
Gaston Pfister

In the Sign of Great Lines of Destiny
T. H. Meyer

Karl Lauterbach – Anatomy of Thinking Devoid of Logic
Herbert Ludwig

Are We Being Properly Informed?
Werner Graf – In memoriam
T.H. Meyer

Imprint

 

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Kategorie: TPA archives, TPA current

Die gegenwärtige Weltlage

15.07.2022

Wir leben in einer Katastrophenzeit. Das ist an sich nicht neu in der Menschheitsgeschichte. Mit Katastrophen endeten die lemurische Zeit und die atlantische Zeit. Lemurien ging durch eine Feuerkatastrophe, Atlantis durch eine Wasserkatastrophe («Sintflut») zugrunde.
Am Ende der siebten und letzten nachatlantischen Zeit wird die Erde von einer Luftkatastrophe erfasst. Das ist etwa im achten Jahrtausend, geisteswissenschaftlich gesprochen in der amerikanischen Epoche, die im Zeichen des Steinbocks stehen wird. Dann wird auch der Mond wieder in die Erde eintreten, die er einst verlassen hatte, worauf schon die heutige Astronomie deutet. Alle Verhältnisse werden sich radikal ändern. Die seit dem Mondaustritt in der lemurischen Zeit waltende Geschlechtertrennung wird von einer Über-Zeugung abgelöst, die an den Kehlkopf gebunden ist, wie das im ersten apokalyptischen Siegel dargestellt ist (der Mann mit dem feurigen Schwert aus dem Munde).
Wir befinden uns in einem dramatischen Präludium der letztgenannten Katastrophe. Die Menschen ahnen etwas davon. Daher zum Beispiel auch die «Gender-»Thematik, die wie ein Wetterleuchten späterer Zustände heute auftritt 1. Steiner spricht von einem spinnenartigen Netz, das die Erde umspannt und alle materialistischen Gedanken verkörpert, die bis dahin nicht spiritualisiert worden sind. Auch davon haben wir ein Vorspiel im universellen alles durchdringenden WWW des Internet. Als stellvertretendes Beispiel sei die heutige Software «Aladin» genannt, das Hauptinstrument von BlackRock, das eine weltweite Kontrolle aller Wirtschafts-Daten anstrebt oder bereits innehat. Es ist nach Ernst Wolf de facto weit mächtiger als sämtliche Regierungen und Zentralbanken.
Friedrich Nietzsches, im Artikel von Dunlop betrachteter «Über-Mensch», wird ein ahrimanisches Gegenstück zeigen, das Nietzsche als den «hässlich- sten Menschen» bezeichnet. Daneben wird sich eine Menschheit entwickeln, die über intensive spirituelle Fähigkeiten verfügt, durch welche die übrige Menschheit manichäisch heilend bestrahlt werden soll. Die heutigen «Rassen» werden den Spirituellen und den Materieverhafteten weichen und als solche verschwinden. Auch dieser Gegensatz wetterleuchtet am Horizont unserer Zeit. Auch diese kennt die «Guten» und die «Bösen», wobei die Letzteren in karikierter Weise mit dem Reich Putins verknüpft erscheinen, während das US-/NATO-Reich die Guten verkörpern soll. Es erübrigt sich an dieser Stelle, das Widersinnige, Verlogene oder gar Stumpfsinnige der heutigen Weltlage näher zu kommentieren. Jeder wache Zeitgenosse kann das sehen, aber auch die akute Gefahr erkennen, in der die ganze Menschheit schwebt.
Gehört zum Präludium der nächsten Katastrophe eine noch größere jetzige? Reden Hellseher und Wahrsager unbegründet für die gegenwärtige Zeit von umwälzenden Katastrophen wie einem drohenden Krieg von Russland gegen den Westen, der von einer dreitägigen Finsternis gefolgt werden würde?2
Ist der Wahrheitsbogen «durch eine Herausforderung der Wahrheit und Wirklichkeit selber» so überspannt worden, dass Anlass besteht, dass höhere geistige Mächte eingreifen, bevor die ganze Menschheit im gegenwärtigen und kommenden Impf-Sumpf untergeht? Ein solches Eingreifen hat Rudolf Steiner im Jahre 1917 angesichts der furchtbaren Lügen gegenüber den Mittelmächten für möglich erachtet.3 Steht heute nicht alles tatsächlich viel schlimmer?

 

Erleben wir nicht das Wiederaufleben scheußlich schwarz-magischer Praktiken, wie sie in den mexikanischen Mysterien praktiziert wurden, bevor der größte Schwarzmagier, der je über die Erde schritt (R. Steiner, im Vortrag vom 18. September 1916, GA 171) von dem noch größeren Weißmagier Vitzliputzli zur Kreuzigung gebracht wurde, und zwar im Augenblick des Mysteriums von Golgatha? Es wurde damals seine Seele «gebannt», nicht aber sein Wirken für alle Zeit ausgeschaltet. Heute erstreckt es sich leider auch auf die allerjüngsten Erdbewohner. –
Wie auch immer das Katastrophen-Präludium endet, wir sollten nicht vergessen, dass wir schon riesigere Katastrophen durchlebt und überlebt haben. Wie es D.N. Dunlop einmal ausdrückte:

«Remember that you have looked upon cataclysms many times and have always risen triumphant.»

Thomas Meyer

_______________________________________________________

1 Vortrag vom 13. Mai 1921 (GA 204); siehe auch R. Steiner, Die Vorträge über die Inkarnation Ahrimans, Basel 3. Aufl. 2022, S.115 ff.

2 Zum Beispiel der Seher Alois Irlmaier. Siehe auch Ruben Stein, Der dritte Weltkrieg. Die Prophezeiungen der Maria S.- pdf.

3 Rudolf Steiner, Vortrag vom 13. Januar 1917 (GA 173c).


Kategorie: Editorial, News

Europäer Juli/August 2022 (Jg 26 / Nr. 9/10)

15.07.2022

Editorial: Die gegenwärtige Weltlage

Europa zwischen Ost und West – Die Zukunft der Moltke-Individualitäte
Thomas Meyer

Der Übermensch
Daniel Nicol Dunlop

Die Ukraine zwischen West und Ost
Andreas Bracher

Der Kampf um die Freiheit (Teil1)
Dieter Ackermann

Kampf um den russischen Kulturkeim
Notizbucheintrag Rudolf Steiners

Zur Eigentumsfrage
Andreas Flörsheimer

Vom Ring zum Gral
Gerald Brei

Der Rhythmus von 33 1/3 Jahren
Ellen Schalk

FORUM
Beobachten und Zurückführen auf

Christof Zimmermann

BUCHBESPRECHUNG
Saul Bellow und die Anthroposophie

(Hg. Andreas Bracher)
Ruedi Bind

Impressum 

 

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Kategorie: Europäer-Aktuell, Europäer-Archiv, News

Karl Heyer: Esoteric Foundations and Aspects of Social Threefolding

30.06.2022

Karl Heyer (1888–1964), lawyer and historian, was one of the foremost pupils of Rudolf Steiner.
He was active in the threefold movement of 1919 and out of his experiences wrote a synopsis
of the threefold impulse, from an exoteric and esoteric point of view. This appeared originally
as an appendix in the book Wer ist der deutsche Volksgeist? (not yet translated). Heyer who had
a key conversation with Rudolf Steiner in 1911 and wrote an inspired book on Kaspar Hauser
(not yet translated) had a broad overview of this new social impulse. Heyer’s text, which will be
published as a series in the forthcoming issues, can serve as an excellent, profound introduction
for anyone trying to grasp the relevance of this new social impulse, born of both physical and
spiritual insights. We are very glad that this key text by Heyer is now accessible to our readers in
English translation.
T.H. Meyer

Read more: Threefolding: 100 Years Karl Heyer: Esoteric Foundations and Aspects of Social Threefolding

 

 

Translated by Terry Boardman

 


Kategorie: Articles in English, Europäer (english), Various Items (english)

Europäer Juni 2022 (Jg 26 / Nr. 8)

10.06.2022

Editorial: Vom West-Ost-Kongress zum «neuen» West-Ost-Konflikt

Das Tor des Mondes und und das Tor der Sonne
Heinrich Schliemann und Henri Dunant
Charles Kovacs

Rudolf Steiner über die Johanni-Zeit
(Aus dem Vortrag vom 7.4.1923)

Die USA haben die russische Militäroperation provoziert
Herbert Ludwig

Impressum

Die kommende Hunger-Krise
Thomas Meyer

Corona Notizen II
Andreas Flörsheimer

Die Corona-Krise als Jesuitismusproblem
Ungenannter Autor

Die Wirklichkeit ist noch viel ernster…
Rudolf Steiner am 17.7.1920

Erinnerungen an Christoph Podak
Andreas Bracher

FORUM
Die AAG und ihr Verhältnis zur Weleda

Frieder Sprich

 

 

 

 

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Kategorie: Europäer-Aktuell, Europäer-Archiv, News

Vom West-Ost-Kongress zum «neuen» West-Ost-Konflikt

10.06.2022

Vor genau hundert Jahren fand der über 10 Tage dauernde, von Rudolf Steiner ini- tiierte West-Ost-Kongress in Wien statt. Er wurde durch Ludwig Polzer-Hoditz am 1. Juni 1922 eröffnet. Die Namensgebung erfolgte auf Anregung von W.J. Stein, einem Wiener Schüler Steiners. Behandelt wurde das Verhältnis der Geisteswissenschaft zu Naturwissenschaft, Psychologie und Geschichtswissenschaft; ferner die soziale Frage. Der Schlussvortrag vom 11. Juni stellt das letzte öffentliche Eintreten Steiners für die Idee der Dreigliederung dar.
Steiner zeigt auf, wie man aus Phrase, Konvention und Routine herauskommen könne und stellt abschließend fest: «Erst wenn man einsehen wird, dass der dreigegliederte Organismus notwendig ist, um Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit zu schaffen, dann wird man die soziale Frage in der richtigen Weise gestalten.»
Der Kongress war der größte äußere Erfolg des öffentlichen Wirkens Steiners. 2000 Hörer folgten Abend für Abend im Musikvereinsgebäude den Ausführungen, zu denen auch Vorträge profilierter Schüler wie musikalische Beiträge und Eurythmie-Aufführungen gehörten. Viel Wiener Prominenz, darunter nach Stein auch Jesuiten, war da.
Ludwig Polzer hatte im Vorfeld seine von Steiner sehr positiv aufgenommene Schrift Das Testament Peters des Großen erscheinen lassen. Er zeigte darin auf, wie seit dem 17. Jahrhundert Impulse wirksam wurden, die den Osten in den Dienst und die Abhängigkeit anglo-amerikanischer Gruppen stellten.1
Eugen Kolisko sah in Polzers Schrift «eine bedeutende Offenbarung für symptomatische Geschichtsforschung» und «den Anfang für eine zeitgemäße Betrachtung der Weltgeschichte». Polzer sagte von dem Buch: «Es sollte mein Beitrag zum Kongresse sein.»
Um den Kongress nachhaltig wirksam zu machen, gründete Polzer mit Hilfe Steiners eine Halbmonatszeitschrift: Anthroposophie – Österreichischer Bote von Menschengeist zu Menschengeist.
Die erste Ausgabe konnte im November 1922 erscheinen.
Fast zeitgleich dazu erschien im selben Wien das große Gegenbild der Dreigliederungsbewegung und der Anthroposophie: die durch Graf Coudenhove-Kalergi lancierte Idee von Paneuropa, die ein «Europa» unter Ausschluss von Russland (!) vorsah. Coudenhove wurde bald ein vom Hochgradfreimaurer Churchill protegierter Vorbereiter der Vereinigten Staaten von Europa, die nach Churchills eigenen Worten die «Schaffung einer autoritativen, allmächtigen Weltordnung als Endziel» bezwecken sollten.
«Kaum hat Rudolf Steiner nach dem letzten Aufruf zur Verwirklichung der Dreigliederung in Europa das Musikvereinsgebäude ein für alle Mal verlassen», schrieb ich in meiner Polzer-Biografie, «zieht Richard Coudenhove-Kalergi mit seinem unheilvollen Paneuropawahn in die Wiener Hofburg ein», bald unterstützt vom ältesten Sohn von Kaiser Karl, Otto von Habsburg. «Und während Coudenhove rasch Lob und Unterstützung findet, erntet Steiner nicht zuletzt gerade durch sein letztes öffentliches Wiener Wirken allerschärfste Gegnerschaft. Wozu die letztere fähig war, sollte sich noch vor dem Ablauf des Jahres 1922 in fürchterlichster Weise zeigen»2 – gemeint ist der Brand des ersten Goetheanumbaus in der Silvesternacht.
In Bezug auf den Osten zeigt sich also vor hundert Jahren ein bedeutender Auftakt zu einer gesunden sozialen Neu-Ordnung, und ein zeitgleich einsetzendes scharfes Wirken der anti-anthroposophischen anglo-amerikanischen (und römischen) Politik. Diese weiß um die Zukunft des slawischen Kulturkeimes und will diesen partout unter ihre Machtherrschaft bringen. Darum dreht es sich auch im Ukraine-Konflikt. Die Europäer, vorab die Staats-Deutschen, heute dicht gefolgt von den offiziellen Schweizern, haben die spirituelle Realität dieser westlichen Politik vollkommen verschlafen.
Das Testament Peters des Großen steht der Erfüllung nahe wie noch nie. Doch es wird entschlossen weiter geschlafen.
Die Welt applaudiert, wie 1922 dem zeitweiligen Freimaurer Coudenhove, heute lieber Wolodimir Selenski, der die Hauptrolle in der gegenwärtigen publizistischen Schmierenkomödie um die ukrainische Kriegstragödie spielt. Ein düsteres Zeichen der Zeit.

Thomas Meyer

_______________________________________________________

1 Diese Impulse haben im Ukraine-Konflikt ihren heutigen Höhepunkt erreicht.

2 Siehe T. Meyer, Ludwig Polzer-Hoditz – Ein Europäer, Kap. 28: «Der West-Ost-Kongress und Paneuropa».


Kategorie: Editorial, News

Erinnerungen an Christoph Podak

03.06.2022

von Andreas Bracher

Am 7. November 2021 ging im noch fast jugendlichen Alter von 61 im Krankenhaus von Martigny im Wallis Christoph Podak über die Schwelle (…)

Weiterlesen: PDF: Erinnerungen an Christoph Podak


Kategorie: Nachrufe

Russland, Deutschland und die Friedman-Doktrin

10.04.2022

Als ich im letzten Herbst in Dresden zu einem Seminar weilte, erfuhr ich, dass ab 1985 Wladimir Putin – damals KGB-Agent – im Elb-Florenz residierte. Und zu meiner großen Überraschung erfuhr ich weiter, dass sein damaliges Arbeitsgebäude, das 150 Meter von seiner Wohnung in einem Plattenbau entfernt lag, nach der Wende vom Zentrum der Anthroposophischen Gesellschaft bezogen wurde – in der Angelikastraße 4.
Ich hoffe, dass diese sachliche Mitteilung kein Öl auf das Feuer des allüberall entflammten Putin-Hasses gießt.
Dieser Hass ist vergleichbar mit dem vor über hundert Jahren zunächst hauptsächlich in der englischen Elite lodernden kalten Hass gegenüber Deutschland und seinen damaligen Führern. Diese Elite führte den Ausbruch des Ersten Weltkriegs herbei. Wer sich über diese Tatsache noch nicht aufgeklärt hat, lese das Buch Hidden History von Gerry Docherty und Jim Macgregor. Es trägt den Untertitel «The Secret Origin of the First World War» und ist unter dem Titel 2014 im Kopp Verlag erschienen. Es ist das beste Werk, das über die Hintergründe dieses Krieges je erschienen ist und hervorragend recherchiert. Es ist von unabhängigen schottischen Forschern geschrieben worden, welche in Deutschland von der Presse gekreuzigt worden wären. In Schottland wurde es mit medialem Stillschweigen behandelt, was vielleicht noch schlimmer ist.
Die Parallele zwischen damals und den jetzigen Kriegsgeschehnissen in der Ukraine geht noch weiter. Deutschland war von Westen und Osten her eingekreist und durch überflüssige Mobilmachungen bedroht und ging erst zum Angriff über, als diese, besonders die russische, nicht rückgängig gemacht wurden. Es kämpfte nicht um Eroberungen, sondern um seine nationale Existenz. Ähnlich das heutige Russland. Entgegen allen Versprechungen seit der Wende sukzessive von der NATO eingekreist und bedroht, schlug es erst los, als auch die Ukraine von der NATO eingenommen zu werden drohte. Die provozierende NATO-Vorgeschichte des schrecklichen Krieges wird im Westen vollkommen ausgeblendet und durch schwachsinnige Empörungen und nutzlose Sanktionen ersetzt.
Wenn Deutschland gegenwärtig Waffenlieferungen in die Ukraine beschloss, so ist dies die Erfüllung der Hoffnungen von Leuten, die seit über hundert Jahren nichts mehr fürchten als ein Zusammengehen von Deutschland und Russland. Wir zitieren den für die US-Außenpolitik repräsentativen Think-Tank-Betreiber George Friedman, der vor einigen Jahren sagte: «Das primäre Interesse durch das letzte Jahrhundert hindurch sind die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland gewesen, denn vereinigt wären diese beiden die einzige Macht, die uns bedrohen könnte, und daher ist sicherzustellen, dass das nicht passiert.»
Eines der wirksamsten Instrumente, dies «sicherzustellen», ist die NATO. Ihre Aufgabe umriss deren erster Generalsekretär Lord Ismay wie folgt: «To keep the Soviet Union out, the Americans in, and the Germans down.
Im Sinne der langfristigen mitteleuropäischen und russisch-slawischen Entwicklung muss nach wie vor das vollkommene Gegenteil einer solchen Friedman- und Ismay-Doktrin angestrebt werden – auch wenn dies den westlichen Eliten nicht gefällt.
Dies wird vielleicht erst nach der großen europäischen Katastrophe erneut möglich sein, die gegenwärtig mit allen Mitteln herbeimanövriert wird.

 

Thomas Meyer

_______________________________________________________

1 https://unser-mitteleuropa.com/us-outing-zum-ukraine-krieg-im-chicago-council-for-global-affairs-bereits-2015/

2 https://www.nato.int/cps/en/natohq/declassified_137930.htm Ismay war durch Winston Churchill installiert worden.


Kategorie: Editorial, News

Europäer April/Mai 2022 (Jg 26 / Nr. 6/7)

10.04.2022

Editorial: Russland, Deutschland und die Friedman-Doktrin

Zwei Gedichte
Aus «Weltenherz» von Rudolf Meyer

Vor 100 Jahren: Attentat auf Rudolf Steiner
Karl Heyer

Aufruf zur Deeskalation im Ukraine-Konflikt
Ingo Hoppe

Europas Krieg gegen sich selbst
Branko Ljubic

Die fehlende Irritation über den fehlenden Virus-Nachweis
Herbert Ludwig

Politik als Kunst
Otto Graf Lerchenfeld

Vom Lesen-Lernen im Weltgeschehen
Irene Diet

Ein Krebsratgeber
Dr. med. Daphné von Boch

Die wahren Grundlagen der Ernährung
Ehrenfried Pfeiffer

FORUM
Geisteswissenschaftliche Verankerung der Weleda AG

Impressum

 

 

 

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Europäer März 2022 (Jg 26 / Nr. 5)

07.03.2022

Editorial: Krieg und Frieden

Der fünffache Atem
Daniel Nicol Dunlop

Große Schicksalslinien
Nachruf auf Stephi Schachenmann
Thomas Meyer

Der UNO-Sicherheitsrat und die Schweiz
Gaston Pfister

Karl Lauterbach – Anatomie eines Logik-leeren Denkens
Herbert Ludwig

Eine neue Gesellschaft
Wouter Kamphuis

Potenzierung und die peripherischen Kräfte
George Adams

Mosaiksteine zu R. Steiners Lebensgang
Fercher von Steinwand
Andrea Hitsch

LESERBRIEFE

Impressum

 

 

 

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Krieg und Frieden

07.03.2022

Angesichts der dramatischen Ereignisse in der Ukraine möchten wir uns auf einen roten Faden richten, der seit dem Ende der Sowjetunion durch alle außenpolitischen Ereignisse lief und der mit zur gegenwärtigen Krise führte. Dieser rote Faden ist die stufenweise Ausdehnung der NATO nach Osten.
Entgegen eines anderslautenden Versprechens an Russland im Februar 19901, und obwohl der Ostblock seinerseits den Warschauerpakt bald darauf in die Annalen der Geschichte gesandt hatte, wurde das schein-friedliche westliche Bündnis Schritt für Schritt in den Osten erweitert.
Wladimir Putin hielt kurz vor der Blitz-Bombardierung der Ukraine und kurz danach zwei Reden an die Nation. Wir zitieren aus den durch Thomas Röper vollständig übersetzten Reden themenrelevante Kernpassagen2.

Aus der ersten Rede Putins an die Nation vom 21. Februar 2022:
Als 1990 die Frage der deutschen Wiedervereinigung erörtert wurde, wurde der sowjetischen Führung von den Vereinigten Staaten zugesagt, dass die Zuständigkeit und die militärische Präsenz der NATO «nicht einen Zoll» nach Osten ausgedehnt werden würden. Und dass die deutsche Wiedervereinigung nicht zu einer Ausdehnung der militärischen Organisation der NATO nach Osten führen würde. Das ist ein Zitat. Sie haben geredet, mündliche Zusicherungen gemacht, und es hat sich alles als leeres Geräusch herausgestellt.

Das Angebot an Bill Clinton
Mehr noch, ich werde jetzt etwas sagen, was ich noch nie öffentlich gesagt habe, ich werde es zum ersten Mal sagen. Im Jahr 2000, als der scheidende US-Präsident Bill Clinton Moskau besuchte, fragte ich ihn: «Was würde Amerika davon halten, Russland in die NATO aufzunehmen?» Ich werde nicht alle Einzelheiten dieses Gesprächs preisgeben, aber die Reaktion auf meine Frage sah nach außen hin, sagen wir, sehr zurückhaltend aus, und wie die Amerikaner tatsächlich auf diese Möglichkeit reagierten, sieht man an ihren praktischen Schritten gegenüber unserem Land. Heute genügt ein Blick auf die Landkarte, um zu sehen, wie die westlichen Staaten ihr Versprechen, die NATO nicht nach Osten auszudehnen, «eingehalten» haben. Sie haben uns einfach betrogen. Wir haben fünf Erweiterungswellen der NATO erlebt, eine nach der anderen. Im Jahr 1999 wurden Polen, die Tschechische Republik und Ungarn in das Bündnis aufgenommen. 2004 Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Rumänien, die Slowakei und Slowenien. 2009 Albanien und Kroatien. 2017 Montenegro und 2020 Nordmazedonien.
Im Ergebnis ist das Bündnis mit seiner militärischen Infrastruktur direkt an die Grenzen Russlands gekommen. Das war eine der Hauptursachen für die Euro-Sicherheitskrise und hat sich sehr negativ auf das gesamte System der internationalen Beziehungen ausgewirkt und zu dem Verlust des gegenseitigen Vertrauens geführt.
Die uns vorliegenden Informationen geben uns allen Grund zu der Annahme, dass der Beitritt der Ukraine zur NATO und die anschließende Stationierung von NATO-Einrichtungen in diesem Land eine ausgemachte Sache sind; es ist nur eine Frage der Zeit. Uns ist klar, dass in einem solchen Szenario die militärische Bedrohung Russlands um ein Vielfaches zunehmen wird. Und ich weise besonders darauf hin, dass die Gefahr eines Überraschungsangriffs auf unser Land um ein Vielfaches steigen wird.
(…) In diesem Zusammenhang halte ich es für notwendig, eine längst überfällige Entscheidung zu treffen: die Unabhängigkeit und Souveränität der Volksrepublik Donezk und der Volksrepublik Lugansk unverzüglich anzuerkennen.

Aus der zweiten Rede an die Nation vom 24. Februar 2022:
Ich finde es wichtig, das noch einmal zu betonen. Die führenden NATO-Länder unterstützen, um ihre eigenen Ziele zu erreichen, extreme Nationalisten und Neonazis in der Ukraine, die ihrerseits den Menschen auf der Krim und in Sewastopol ihre freie Entscheidung für die Wiedervereinigung mit Russland nie verzeihen werden. (…)
Aber Russland kann sich nicht sicher fühlen, kann sich nicht entwickeln, kann nicht existieren, wenn eine ständige Bedrohung aus dem Gebiet der heutigen Ukraine kommt.

Die geisteswissenschaftliche Perspektive
Es gibt eine Langzeitperspektive einer solchen sicheren Existenz und Entwicklung Russlands, die keineswegs nur in russischem Interesse liegt. Sie liegt vielmehr im Interesse der Gesamtmenschheit, welche durch verschiedene Kulturepochen schreitet. Nach der jetzigen, fünften Epoche, die 1413 eingesetzt hat und im Jahre 3573 endet, folgt eine ebenso lange slawische Epoche. In dieser wird das entwickelte Slawentum seine eigentliche Aufgabe und Erfüllung finden. Das wissen auch tiefer blickende Okkultisten in Ost und West. Um diesen schon heute vorhandenen slawischen Keim-Impuls der Zukunft wird bereits seit über einem Jahrhundert gekämpft. Die «anglo-amerikanischen Pluto-Autokraten» (R. Steiner) wollen ihn mit allen Mitteln unter ihren Machtbereich bringen3. Zu diesem Zweck soll auch Mitteleuropa vollständig ausgeschaltet werden. Diese Tendenz gilt es zu erkennen und in Mitteleuropa und Russland mutvoll zu bekämpfen.

Thomas Meyer

_______________________________________________________

1 Ausgesprochen durch den US-Außenminister James Baker gegenüber Präsident Gorbatschow.

2 https://www.anti-spiegel.ru/2022/praesident-putins-komplette-rede-an-die-nation-im-wortlaut/

   https://www.anti-spiegel.ru/2022/putins-komplette-rede-an-das-russische-volk-zum-beginn-der-militaeroperation/

3 Siehe den erstmals im Europäer Jg. 3, März 1999, veröffentlichten fundamentalen Text Rudolf Steiners «Kampf um den russischen Kulturkeim», auch in Brückenbauer müssen die Menschen werden, Basel 2004, S. 110. Ferner: Andreas Bracher (Hg.) Kampf um den russischen Kulturkeim – Die tieferen Hintergründe des Ersten Weltkriegs, Basel 2014.

 


Kategorie: Editorial, News

Nachruf auf Stephi Schachenmann

03.03.2022

(31. 5.1930 – 8. 10. 2021)

„Im Zeichen großer Schicksalslinien“

von Thomas Meyer

Unser langjähriger Freund Balthasar Christoph Schachenmann, geboren am 31. Mai 1930, ist am 8. Oktober 2021 in die geistige Welt zurückgekehrt. (…)

Weiterlesen: PDF: Nachruf auf Stephi Schachenmann


Kategorie: Nachrufe

Europäer Februar 2022 (Jg 26 / Nr. 4)

08.02.2022

Editorial: Werden wir richtig informiert?

Jürgen Habermas und die «Corona-Krise»
Andreas Bracher

Corona-Notizen
Andreas Flörsheimer

Die Abschaffung der Seele
Rudolf Steiner (GA 205)

Warum der Massenwahn? Warum der Genozid?
Terry Boardman

Das Gilgamesch-Epos
(Erstveröffentlichung)
Walter Johannes Stein

Schwellenübertritt von Werner Graf (siehe auch Editorial)

Buch-Kommentar

Auszug aus dem Gilgamesch-Buch von Steffen Hartmann

Impressum

 

 

 

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Kategorie: Europäer-Aktuell, Europäer-Archiv, News

Werden wir richtig informiert?

08.02.2022

In memoriam Werner Graf
Ein weiterer Mitarbeiter und Freund ging Ende letzten Jahres über die Schwelle zur geistigen Welt (siehe auch die Notiz auf S. 36). Es handelt sich um Werner Emil Graf, der jahrelang die Kolumne «Apropos» im Europäer betreute. In der Zeit von 2004 bis 2014 verfasste er monatlich insgesamt 94 Kolumnen. Sie finden sich im Europäer-Archiv unserer Webseite (www.perseus.ch.). Grafs europa- und weltpolitische Betrachtungen waren immer faktengestützt und mit nachgewiesenen Zitaten untermauert. Der Grundtenor der Artikel war die Frage und die wegweisende Antwort: «Werden wir richtig informiert? Nur wenn wir den Guru unserer eigenen individuellen Vernunft in der richtigen Weise wirksam werden lassen. Das heißt: wenn wir uns um die nötigen Informationen bemühen und sie denkend verarbeiten. Sonst laufen wir Gefahr, von Medien, Behörden oder auch Wissenschaftlern (manchmal absichtlich) in die Irre geführt zu werden.» Dieser Leitlinie blieben alle Kolumnen treu.
Graf war geisteswissenschaftlich geschult und leitete jahrelang das Inlandressort der Basler Zeitung, weswegen er im Europäer ein Pseudonym benutzte. In der BZ konnte er auf der Forumseite immer wieder Artikel von Anthroposophen platzieren, so zum Beispiel von Herbert Witzenmann und von mir selbst.

Das hier erstmals publizierte Foto entstand während einer unserer zahlreichen Besprechungen im Basler «Möwenpick».
Symptomatisch für Grafs publizistisches Wirken waren sein Geburts- und sein Todesdatum. Das erste fiel auf den 19. Februar, das zweite auf den 8. Dezember. Der erste Tag (des Jahres 1899) ist nach Elisabeth Vreede der letzte Tag des 5000 Jahre dauernden Kali Yuga, das heißt der Beginn des neuen Lichten Zeitalters (der 19. Februar). Das Datum der Geburt hatte Graf mit Ehrenfried Pfeiffer, einem anderen Lichtsucher, gemeinsam.
Der 8. Dezember war der Eröffnungstag des fatalen Konzils im Jahre 1869, in welchem blasphemisch die «Unfehlbarkeit» der katholischen Ex-Cathedra-Verlautbarungen postuliert wurde. Am selben Tag wurde im Jahre 1954 das Sujet der katholisch inspirierten marianischen Flagge der EU-beschlossen: Die Jungfrau auf der Mondsichel, von zwölf Sternen umgeben, ein Motiv aus der Apokalypse. Darüber haben wir im Europäer mehrmals berichtet (siehe auch meine Biografie über Ludwig Polzer-Hoditz).
Werner Grafs Todesdatum nehmen wir zum Anlass, einen Blick auf die Kirche heute zu werfen. Sie wird von einem Papst geführt, der das Kunststück fertigbrachte, sich als Jesuit zum Papst wählen zu lassen, obwohl die Jesuiten förmlich dem Papst unterstellt und zum bedingungslosen Gehorsam verpflichtet sind. Papst Franziskus ist also als Jesuit zugleich sich selbst unterstellt. Wir haben im Perseus-Kalender den vom Vorgänger Benedict arrangierten Tag vermerkt, an dem die Wahl des neuen Papstes eröffnet wurde.

gewählte Koinzidenz verbietet es, die publikumswirksame Dauerassoziation des Papstes Franziskus mit Franz von Assisi als etwas Anderes zu betrachten denn als taktisches Manöver und als verlogenes Spiel. Kein Wunder, dass dieser Papst in der Liga der Impfmachthaber mitspielt und die Kirche zur Unterwerfung unter deren Strategie gezwungen hat. Wir verweisen an dieser Stelle auf den ausgezeichneten Beitrag des Franziskanerpaters Bugnolo und sein Video «Mystery», das auch die freimaurerischen Bindungen des jetzigen Papstes bloßlegt. Auch zum neulich geänderten Corona-Narrativ findet man bei ihm Beachtenswertes (https://www.fromrome.info/2022/01/10/beware-as-skull-bones-pivots/).

Werden wir richtig informiert? Ja, manchmal sogar über das Falsche, das die Medien vorher verbreitet hatten!
So bestätigte der ehemalige Arzt und heutige Schweizer Bundespräsident Ignazio Cassis, was viele bereits längst wussten, in den Hauptmedien aber nicht zugegeben wurde, in der Arena-Sendung vom 7. Januar, «dass jeder Verstorbene mit positivem Corona-Test, unabhängig von der Todesursache, als Covid-Toter gezählt wird, und dies sei eine Richtlinie der WHO» (uncutnews, 9. Januar 2022).
Symptom für das Aufweichen des «Narrativs», mit dem die Menschen bisher zum Narren gehalten worden waren. Dies jedenfalls die generelle Vermutung des Franziskanerpaters Bugnolo.
Eine besondere Schande bei der bisherigen Lügengeschichte, dass ausgerechnet die WHO Weisungsgeber der von Cassis zugegebenen Praxis war. Denn diese Organisation hat sich zu Beginn der «Pandemie» von derselben Public Relations Firma Hill&Knowlton beraten lassen, die mit der «Brutkastenlüge» den Golfkrieg angefacht hatte (Siehe Der Europäer, Jg. 25, Nr. 2/3, 2020/21).
Eine weitere, ausnahmsweise richtige Information stammt von Anthony Fauci: «Der US-Immunologe und Präsidenten-Berater Dr. Anthony Fauci hat nun Ende Dezember die Erkenntnisse der Kritiker bestätigt: Der einzige Weg festzustellen, ob jemand Überträger des Virus sein könnte, sei, lebende Viren nachzuweisen. Die Tests seien dazu aber nicht geeignet.» (uncut news, 10. Januar 2022).

Thomas Meyer


Kategorie: Editorial, News

Cowardly and Cruel in the Wilderness

08.02.2022

Ubuesk!!! According to the dictionary, as reported in an earlier editorial, this means “cowardly and cruel”. The expression comes from an early play, “Ubu Roi”, by the Frenchman Alfred Jarry (1873-1907). It was the beginning of the theatre of the absurd. It is also a play for our own absurd time of cowardice and cruelty.
The cowardice today refers to the unwillingness to recognise the spiritual dimension of our age; the cruelty is its consequence: not wanting to recognise it makes one cruel.

The following are some episodes experienced recently that show this basic character of our times in miniature.
In Dresden, there was a sign next to the table in the breakfast room: “Please
wear a mask outside the table area.” Below it was the picture of one and: “Thank you for your cooperation”. I had to resist the urge to change the second ‘m’ for an ‘l’ to make it read “Thank you for laughing at this sign”; however, the masked guests didn’t look like they would appreciate humour. Humourlessness – another consequence of ignorance and cruelty.
On the ICE express train, acceptance of mask exemptions was officially guar- anteed. All the conductors respected this. But the female head of the dining car staff refused to serve one unmasked person. In front of an Alnatura [organic food] shop was the inscription: “Distance: the new closeness”. Can anyone still capable of thinking make anything of this expression? Stupidity – another companion of cowardice, ignorance and cruelty.
Back in my own city, I was refused a snack on the terrace of a park restaurant. At first, I had a tough conversation with the cashier, but then he revealed himself to be a doubter about the sense of the government’s measures. Finally, to my amazement, he quoted Confucius, who said that a glass should always be half full and leave room for something new. Otherwise, you would no longer be able to learn anything! I reciprocated by referring to Sucharit Bhakdi and the website Uncutnews. The cashier noted both down and offered his hand in farewell.
The descending hierarchy of mental and spiritual vices sketched above could, of course, be extended and modified ad infinitum. At any rate, at the top comes cowardice in knowledge and narrow-minded ignorance, then social cruelty, stupidity and humourlessness. Nevertheless, in between, there are oases of intelligence and friendliness. In Dresden, for example, at the site of the magnificent Sistine Madonna. A guard asked this unmasked man quite unexpectedly, “Do you have a mask exemption?” I kindly answered in the affirmative, whereupon he let me through and wished me a good day.
Wonderful, and yet: would that there was more than just liberation from masks. The great, very important and therefore, as usual, almost unknown poet Fercher von Steinwand (1828-1902) wrote the poem “In the Wilderness”, and it sounds very contemporary today:

Transplanted by a most bitter fate
Into a time so impoverished in heart,
Your life seems destined for affliction
And your spirit to be torn apart

By no means! – In this wilderness of woe
Lift up your walking stick
And strike the rocky breasts.
Many a spring will gush forth quick!

You can think of brave perseverance,
So long as within you there glow
The purest and highest feelings
From the struggles waged by your soul.

Alfred Jarry was a great diagnostician of our distressed modern age, Fercher von Steinwand one of its great therapists.

T.H. Meyer


Kategorie: TPA Editorial

The Present Age Volume 6 / No. 7/8 December/January 2021/22

08.02.2022

Contents

Editorial
Cowardly and Cruel in the Wilderness

The Fifth Post-Atlantean Age
G. Adams Kaufmann

Why the Mass Idiocy? Why the Genocide?
Terry Boardman

Corona as an Epistemological Question
Gerald Brei

Anthroposophic Medicine’s “Fall” into Materialism
Herbert Ludwig

Aspects of Threefolding
Andreas Flörsheimer

Thirty-Three Years
G. Adams Kaufmann

December/January Calendar

A Life Christened by the Spirit
Christward Johannes Polzer-Hoditz
T.H. Meyer

Goethe’s Fairy Tale
Charles Kovacs

Conversation with Daskalos
Günther Zwahlen

A Letter to the Vorstand of the G.A.S. about Daskalos
Günther Zwahlen

Daskalos’ Christ Experience

BOOK REVIEWS

Imprint

The New Money
Andreas Flörsheimer

On the Work of Alexander Caspar
Andreas Flörsheimer

Karl Heise “Okkultes Logentum” [Occult Lodges]
Thoughts on a New Edition
Gaston Pfister

Chinese Students Encounter a New Concept of Karma
Martin Barkhoff

READERS’ LETTERS

Wake-Up Dream
Martin Barkhoff

The Real Anthony Fauci
A book by Robert F. Kennedy Jr.
Catherine Austin Fitts

 

 

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Europäer Dezember/Januar 2021/22 (Jg 26 / Nr. 2/3)

20.12.2021

Editorial: Einstellung des Denkvermögens und Plandemie – und ein neuer Komet

Die okkulten Feiern im Dezembere
Vortrag von Thomas Meyer

Weshalb Rudolf Steiner sich nicht mehr auf
Mabel Collins berufen konnter

Thomas Meyer

Der 33-Jahre-Rhythmus
George Adams

Zu Dantes 700. Todesjahr
Germar Wetzler

Drei Schwellenübertritte

Die Begegnung von Rudolf Steiner mit Fercher von Steinwandt
Thomas Meyer

Fercher von Steinwand in seinen Briefen
Gerald Brei

Bewusstseinsmanipulation und totale Macht
Herbert Ludwig

Chinesische Gesundheitsdiktatur und Cyber-Biosicherheitssystem
Vincent van Vliet

Wladimir Zelenko über gentechnische Experimente
Gaston Pfister

Unterschiedlicher Zugang zum Christentum im Süden und Norden
Vortrag von Hans Börnsen

Jan Stutens Musikauffassung
Johannes Greiner

Impressum

 

 

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Kategorie: Europäer-Aktuell, Europäer-Archiv, News

Einstellung des Denkvermögens und Plandemie – und ein neuer Komet

20.12.2021

Die Mehrheit der Schweizer (62%) haben sich dazu entschieden, die für sie in Form eines Referendums gegen die absurden Covid-Maßnahmen und der Justiz-Initiative bereitgestellte Arche der Vernunft nicht zu besteigen; sie stürzten sich lieber mit akuter Ertrinkungsgefahr in die Flut der Unvernunft. Einmal mehr steht die Vernunft nicht auf der Seite der Majorität. Die restlichen 38% Nein-Stimmen sind dennoch erfreulich.
Die anti-humane Abartigkeit der ganzen Plandemie wäre mittlerweile gar nicht so schwer zu durchschauen. Wir verweisen stellvertretend für andere Zeugnisse auf eine Video-Aussage des kanadischen Theologieprofessors Pierre Gilbert aus dem Jahre 1995. Gilbert sagt die wesentlichen Züge der Plandemie voraus, bis zu «Flüssigkeitskristallen» im Blut, bei einer erzwungenen «Impfung», die in Wahrheit ein fürchterliches Bio-Experiment darstellt, deren Todesopfer schon jetzt zum Himmel schreien.1
Pierre Gilbert äußert sich im Video wie folgt (deutsche Übersetzung):
«In der biologischen Zerstörung gibt es organisierte Unwetter auf den Magnetfeldern. Eine Folge dessen ist die Kontamination des menschlichen Kreislaufs, wodurch vorsätzliche Infektionen verursacht werden. Dies wird per Gesetze aufgezwungen, die Impfungen verpflichtend machen. Und diese Impfstoffe werden es ermöglichen, Menschen zu kontrollieren. In den Impfstoffen werden Flüssigkristalle enthalten sein, die von den Gehirnzellen beherbergt und zu Mikroempfängern für Magnetfelder werden, die sehr niedrige Frequenzen ausstrahlen. Und durch diese Niedrigfrequenzwellen wird das Denkvermögen von Menschen eingestellt. Sie werden in einen Zombie verwandelt. Denken Sie nicht, dass dies eine Hypothese ist. Dies wurde bereits durchgeführt. Denken Sie an Ruanda.»2
Auf die Einstellung des Denkvermögens braucht niemand mehr zu warten. Sie ist in erschreckendem Maße eingetreten. Wir brauchen nur darauf zu schauen, wie die heutige abstimmende Menschheit mehrheitlich denkt… Oder wie schnell völlig abgedroschene Schlagwörter wie «Verschwörungstheorie» zur Hand sind, sobald Fakten und Gedanken auf den Plan treten.
Wer an die «Omikron-Bedrohung» und das «Brechen» der «fünften Welle» glaubt, ist bereits in den Wogen der manipulierenden Phrasen der Lügensintflut untergegangen.

«Entweder wir haben es mit einer Form des kollektiven Wahnsinns zu tun, der die Logik entthront – oder wir haben es mit einer Mischung aus kollektivem Wahnsinn und einer ihm zugrundeliegenden, aber unsichtbaren Logik zu tun.»
So der italienische Publizist Alessandro Meluzzi am 9. November 2021 zur Weltlage. Meluzzi deutet mit der «unsichtbaren Logik» auf die – als von der Macht besessene Globalisten –, sich im Verborgenen haltenden Drahtzieher des globalen Verbrechens. Europa ist zum willigen Handlanger dieser Meute geworden, allen voran zur Zeit die österreichische Regierung mit der angedrohten Plan-Impfung ab Februar 2022. Österreich war schon einmal «Versuchsstation des Weltuntergangs» (Karl Kraus).

Am Tag, wo dieses Editorial geschrieben wird, demonstriert man in Österreich gegen die angekündigte Volks-Impfung. Tapfere Minoriät!
Ende des Jahres wird wieder ein kürzlich entdeckter Komet die Himmelsbahn kreuzen: «Komet C/2021 A1 Leonard»; und zwar zwischen dem südlichen Ende des Großen Bären (engl. Big Dipper) und dem hellen Arkturus im Bootes.
«Leonard» sollte daher leicht zu finden sein. Die größte Helligkeit dürfte er für das bloße Auge gegen Jahresende und zu Beginn des neuen Jahres zeigen. Ein Hoffnungszeichen, denn Kometen schaffen den Astralschutt beiseite. Das könnte freieres Atmen ermöglichen!

Thomas Meyer, 1. Dezember 2021

_________________________

1 https://orbisnjus.com/2021/06/06/theologie-professor-warnte-1995-impfstoffe-werden-menschen-in-ferngesteuerte-zombies-verwandeln-fluessigkristalle-mikroempfaenger-fuer-magnetfelder-hirngespinst-dementsprechende-bio-technolog/

2 Der Völkermord zwischen Hutus und Tutsis dauerte von April bis Juli 1994. Es starben dabei rund 800‘000 Menschen. Gilbert deutet an, dass dies im angegebenen Sinne ein künstlich gelenkter «Zombie»-Konflikt gewesen sei.


Kategorie: Editorial, News

Europäer November 2021 (Jg 26 / Nr. 1)

05.11.2021

Editorial: Entscheidender November – die Schweiz an der Urne

Warum ich die Justiz-Initiative lanciert habe
Adrian Gasser

Drei Fragen an Adrian Gasser
Thomas Meyer / Adrian Gasser

Goethes «Märchen» (Teil 4 und Schluss)
Charles Kovacs

Freies Geistesleben und staatliche Tyrannei
Andreas Bracher

Letztes Gedicht
Betty Paoli

Das Covid-Zertifikat
Andreas Flörsheimer

Nebenwirkungen der Corona-Impfung
Christel Traut

Europa, eine Hoffnung
Herbert F. Hillringhaus

Ilona Schubert-Bögel als Lehrerin und Freundin
Bernard Hucher

Nun werde stille
Gedicht von Monica von Miltitz

BUCHBESPRECHUNG

Impressum

 

 

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Kategorie: Europäer-Aktuell, Europäer-Archiv, News

Entscheidender November – die Schweiz an der Urne

05.11.2021

November naht. Ein Monat großer Entscheidungen. Für friedliche Evolution oder für Revolution. Zur Erinnerung nur ein besonderes historisches Datum dazu: der 9. November –
1918, Ende des Kaisertums in Deutschland; 1938 Kristallnacht, Pogrom gegen Deutschlands Juden. Schließlich der 9. November 1989, die friedliche Öffnung der Mauer in Berlin.

Blicken wir in die heutige Schweiz, so verspricht oder droht der November besonders ereignisstark zu werden. Am 28. kommen zwei nur in diesem Lande möglichen Abstimmungen an die Urne, die für die Zukunft der Schweiz im einen oder anderen Sinne entscheidend sind: das Referendum gegen die willkürlichen Covid-Maßnahmen des Bundesrates und die Justiz-Initiative. Ersteres will die Staatseingriffe in gesundheitliche und andere private Belange beenden, und es ist schon viel darüber geredet worden. Letztere möchte den juristischen Stall des Augias ausmisten, sodass statt des heillos verkungelten Parteien- und Interessenmistes, der vielfach schon zum Himmel stinkt, endlich wieder einmal wirkliche Gerechtigkeit in diesem Lande walten kann. Diese Initiative blieb bisher eher im Schatten der Öffentlichkeit und der Medien. Der Classe politique ist sie besonders unangenehm, denn sie beschneidet empfindlich ihre angemaßten Rechte. Der Initiant Adrian Gasser, ein erfolgreicher parteiloser Wirtschaftsprüfer und Unternehmer, wird versuchsweise mit verleumderischem Dreck beworfen, doch der bleibt nicht haften, weil er gänzlich der Wahrheit entbehrt. Das macht die entsprechenden Amtspolitiker regelrecht fuchsig. Hoffen wir also auf die Stimme des Volkes, das noch Souverän genannt wird, obwohl es bereits viel Souveränität verloren hat. Man lese Gassers Schilderung seines Wegs zur Justiz-Initiative, wie er ihn am Michaelstag, dem 29. September, kurz skizziert hat (S. 3) – und ebenso das Kurzinterview mit ihm. Und man beachte den beiliegenden Prospekt. Und verfolge am 5. November die Arena-Sendung mit Gasser und dem versierten Juristen Mark Livschitz, (auch wenn zeitbedingt eventuell erst im Nachhinein).
Heute, am 17. Oktober, wurde im Parkhotel in Langenthal ein Bund der Gerechtigkeit begründet, für die Zeit nach der Abstimmung, egal, wie sie ausgeht. Die rund 20 Gäste folgten dem Referat von Adrian Gasser und der lebhaften Diskussion, hinterher auch beim Genuss des exquisiten Menüs. Beim Klappern der Löffel sowohl in den Salat- wie auch den Dessertschüsseln glaubte man das ferne Läuten von Kuhglocken zu hören, die gerade zum Alpabzug feierlich in die Täler gezogen waren. Alpluft ist Freiheitsluft. Das wusste und erlebte man schon auf dem Rütli. Es ist vergessen worden. Glücklich, wer sich wieder daran erinnert.
Gasser hat nichts von seiner Initiative, keinen Vorteil, keinen Ruhm. Aber die freiheitliche Schweiz kann viel davon haben. Doch der Souverän muss sich erst sachgemäß orientieren, das werden die gegängelten Medien nicht für ihn tun.
Der Europäer hat sich bisher nie in öffentliche Belange gemischt, aber jetzt tut er es. Es steht bei der doppelten Abstimmung ein Stück Freiheit auf dem Spiel, das, wenn es verloren ginge, ein Verlust für ganz Europa wäre. Deshalb informieren wir, entscheiden muss jeder selbst.

Im Übrigen: der 28. November ist der historische Gedenktag Noahs. Mögen wir die Arche mitvollenden und besteigen, solange es noch Zeit ist.

Thomas Meyer


Kategorie: Editorial, News

Europäer Oktober 2021 (Jg 25 / Nr. 12)

11.10.2021

Editorial:  Feige und grausam in der Wüste

Wer ist der deutsche Volksgeist?
Karl Heyer

Antwort von Karl Heyer und Sergej O. Prokofieffe
Thomas Meyer

Goethes «Märchen» (Teil 3)
Charles Kovacs

Eine Lebensbegegnung
Erinnerungen an Christward Polzer
Péter Barna

Lebensrettungsfundamentalismus und Steinzeitkommunismusd
Aphorismen von Andreas Bracher

Der irdische und der kosmische Mensch
Vortrag von Hans Börnsen

Interview mit Gerhard Wisnewski

Impressum

 

 

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Kategorie: Europäer-Aktuell, Europäer-Archiv, News

Feige und grausam in der Wüste

11.10.2021

Ubuesk!! Das bedeutet laut Wörterbuch, wie in einem früheren Editorial berichtet, zugleich «feige und grausam». Der Ausdruck stammt vom Jugendstück «Ubu Roi» des Franzosen Alfred Jarry (1873–1907). Das Stück stand am Ausgangspunkt des absurden Theaters. Es ist das Stück unserer eigenen absurden Zeit – feige und grausam.
Die Feigheit bezieht sich heute auf das Nicht-Erkennen-Wollen der geistigen Hintergründe der Zeitlage, die Grausamkeit ist deren Folge – Nicht-Erkennen-Wollen macht grausam.

Im Folgenden einige kürzlich erlebte Episoden, die diesen Grundcharakter der heutigen Zeit en miniature zeigen.
In Dresden war im Frühstücksraum ein Schild neben dem Tisch: «Bitte tragen Sie außerhalb des Tischbereichs eine Maske». Darunter das Bild einer solchen und:
«Danke für Ihr Mitmachen». Ich musste dem Drang widerstehen, aus dem zweiten m ein l zu machen und auf das Schild zu malen; die maskierten Gäste sahen aber nicht danach aus, als ob sie Humor verstünden. Humorlosigkeit – auch eine Folge der Ignoranz und Grausamkeit.
Im ICE wurde Akzeptanz der Maskenbefreiung offiziell gewährleistet. Alle Schaffner respektierten das. Aber die Chefin des Speisewagens verweigerte selbstherrlich die Bedienung eines Maskenlosen.
Vor einem Natura-Laden die Aufschrift: «Abstand – die neue Nähe». Wer, der sein Denken noch in der Nähe hat, kann sich bei diesem Ausdruck etwas denken?
Dummheit – auch eine Begleiterin von Feigheit, Ignoranz und Grausamkeit.
Wieder in der eigenen Stadt: Verweigerung, auf der Terrasse eines Park-Restaurants einen Imbiss einzunehmen. Mit dem Kassier erst harziges Zwiegespräch. Dann gibt er sich als Zweifler am Sinn der Maßnahmen zu erkennen. Schließlich zitiert er zu meiner Verblüffung Konfuzius, der gesagt habe, ein Glas solle immer nur halb voll sein und für etwas Neues Platz lassen. Sonst könne man nichts mehr lernen! Ich revanchiere mich mit dem Hinweis auf Sucharit Bhakdi und die Webseite uncutnews. Der Kassier notiert beides und reicht mir zum Abschied die Hand.
Die oben skizzierte absteigende Hierarchie der mentalen und seelischen Untugenden könnte natürlich ad infinitum vervollständigt und auch modifiziert werden. An der Spitze jedenfalls: Erkenntnis-Feigheit und bornierte Ignoranz, dann soziale Grausamkeit, Dummheit und Humorlosigkeit. Dennoch zwischendurch Oasen von Intelligenz und Freundlichkeit. So in Dresden, dem Ort der großartigen Sixtinischen Madonna. Ein Wächter fragte den Maskenlosen ganz unerwartet: «Haben Sie eine Maskenbefreiung?» Ich bejahte freundlich, worauf er mich durchließ und einen schönen Tag wünschte.
Wunderbar, und doch: gäbe es noch mehr als lediglich Befreiung von Masken.
Der große, sehr bedeutende und daher, wie gewöhnlich, fast unbekannte Dichter Fercher von Steinwand (1828–1902) verfasste das sehr zeitgemäße Gedicht «In der Wüste». Es lautet:

Gepflanzt vom bittersten Verhängnis
In eine herzensarme Zeit,
Erscheint dein Leben der Bedrängnis,
Dein Geist dem Untergang geweiht.

Mit nichten! – In des Leides Wüste
Erhebe du den Wanderstab
Und schlage an die Felsenbrüste
Und manche Quelle perlt herab!

Du denke tapfer fortzuringen,
Solang’s in deiner Seele glüht,
Die reinsten Hochgefühle dringen
Aus einem kämpfenden Gemüt.

Alfred Jarry war ein großer Diagnostiker unserer bedrängten Zeit, Fercher von Steinwand einer ihrer großen Therapeuten.

Thomas Meyer


Kategorie: Editorial, News

Silence in the media forest

10.09.2021

Did you hear anything in the European mainstream press about the unusual events in Texas in the spring? Neither did I. Amazing, because on 10 March, Texas Governor Greg Abbott declared all Corona measures lifted. No mandatory masks; schools, shops, restaurants and so on were opened again. Vaccinations became voluntary. All this applies to about 30 million inhabitants. (Incidentally, similar things have happened in Mississippi and Florida).
The protests in the US mainstream media were loud. Some people declared the governor crazy. Biden said he was endangering the health of all Americans. Gates’ friend Anthony Fauci was appalled.
We recommend a look at a video by the well-known Internet presenter Del Bigtree at: https://rumble.com/vedovv-why-did-texas-open-up.html
Alongside all the criticism of the decision to repeal the Corona measures in Texas, however, supporters of it also appeared. In particular, there was applause from the conservative camp. Candace Owens (31), a popular conservative activist, wrote: “God bless Texas and Mississippi.” She also urged all Republicans to follow those states, so as to “lead by example”. She addressed clear words to all critics: “You are welcome to stay home all day and wear your masks there. Because to be as paranoid as you are, there is no need for government regulation.” The European mainstream media apparently prefers to bring up embarrassing cases of the enrichment of some MPs through illegal Corona business and lets the co-incidence roulette roll on incessantly.

Independence of the Swiss Judiciary – and how it can be achieved
Der Europäer turned in a recent issue to a very Swiss topic. It had to do with the judicial initiative presented by Adrian Gasser in 2019 with 130,000 votes behind it, which is usually diligently hushed up by the mainstream media. The initiative seeks a new way of electing judges. Until now, the election of judges in Switzerland has been tied to party politics. Federal judges also regularly have to pay a contribution to their party. The Justice Initiative intends to bring about an amendment to the constitution, which will remedy this damaging state of affairs.
Der Europäer first published some of the arguments in the debates on the Initiative in the National Council and the Council of States. We followed this with a lecture given by Adrian Gasser at the University of Basel at the beginning of March. We would like to stimulate broad interest in this initiative and we shall follow up with an interview with Adrian Gasser in a future issue.
The Zurich lawyer Dr. Mark Livschitz characterises the Initiative as follows: “This Initiative offers Switzerland a chance to establish a new international trend with a genuine political innovation, instead of lagging behind ‘international standards’ defined elsewhere, as it has done until now.”
The Swiss people will decide about this initiative on 28 November, as well as about the Referendum taken against the government’s flawed Covid-19 law.
It’s a blessing that these two unique instruments of direct democracy – Initiative and Referendum – are still in use!

T.H. Meyer

 


Kategorie: TPA Editorial

Ebenbild Gottes oder Abbild Ahrimans?

10.09.2021

Rudolf Steiner sprach am 14. Oktober 1909 in einem öffentlichen Vortrag im Berliner Architektenhaus in höchst bedeutsamer Weise von einer Denkerpersönlichkeit aus Böhmen.1
Sie ist so gut wie unbekannt geblieben, obwohl sie eine tiefgreifende Schrift über das Wesen des Menschen verfasst hatte; allerdings auf Latein. Sie trug den Titel Libellus de hominis convenientia, was etwa wie folgt übertragen werden könnte: «Büchlein von dem, was dem Menschen gemäß ist».
Steiner sagt: «Ich will Ihnen eine Persönlichkeit nennen, (…) eine Denkerpersönlichkeit aus dem 17. Jahrhundert, die für den, der in die Denkergeschichte der Menschheit hineinzuschauen vermag, eine ungeheure Bedeutung hat: Franziskus Josephus Philippus Graf von Hoditz und Wolframitz – eine der hervorragendsten Persönlichkeiten aus der Denkergeschichte der Menschheit.»
Diese Denkerpersönlichkeit stellt vor allem die Frage nach dem Wesen des Menschen. Von Aristoteles bis Descartes fand er keine befriedigende Antwort. Erst in dem philosophisch zu untermauernden Satz «Der Mensch ist seinem Wesen nach das Ebenbild der Gottheit» fand er einen brauchbaren Ausgangspunkt für seine Untersuchung. Steiner paraphrasiert diesen Ausgangspunkt wie folgt: «Wir würden heute sagen: Der Mensch ist seinem Wesen nach dasjenige, was er seinem ganzen Ursprung nach aus der geistigen Welt heraus ist.»
Der Verfasser war ein Zeitgenosse von Leibniz, er lebte auf dem Schloss Krivoklat bei Prag, wo der Libellus auch verfasst worden war. Ob die Schrift gedruckt werden solle, dies zu entscheiden, überließ er einem Verwandten, dem Schlossverwalter. Sie wurde es nicht. Bis heute nicht. Weder auf Lateinisch, noch in einer Übersetzung.
Noch im Jahre 1921 kam Steiner in einem Vortrag vor Priestern auf diese bedeutsame Schrift abermals zu sprechen.2
Als Rudolf Steiner erfuhr, dass sein Schüler Ludwig Polzer mit dieser Denkerpersönlichkeit verwandt war, erzählte er ihm, dass er die Schrift seines Vorfahren als erste Aufforderung zu einer allgemein-menschlichen sozialen Neugestaltung ansehe (Polzer, Prager Erinnerungen).
Es ist klar: der Ausgangspunkt der Untersuchung des Libellus muss den Ausgangspunkt eines freien Geisteslebens bilden. Denn ohne eine Erkenntnis des geistigen Wesens des Menschen ist ein solches buchstäblich bodenlos. «Nichts entstellt den Menschen mehr, als Mensch zu sein ohne zu wissen, was Menschsein heißt», lautet der erste Satz des Libellus.
Wie entstellt soll die Menschheit noch werden?
Es wurde nun beschlossen, diese Schrift des bedeutenden Böhmischen Denkers im Perseus Verlag erstmals herauszugeben. In einer Zeit, wo die Ebenbildlichkeit Gottes weitgehend derjenigen Ahrimans gewichen ist und in der Ahriman eine Generalmobilmachung seines gesamten sinnlich-übersinnlichen Heeres bewerkstelligt, scheint uns ein Rückgriff auf diese Schrift umso notwendiger zu sein. Hoffentlich wird sie wenigstens einige homöopathische Wirksamkeit zeitigen.

Thomas Meyer

_________________________

1  GA 54. – Vgl. auch: T. Meyer, Ludwig Polzer-Hoditz – Ein Europäer.
2  Am 3. Oktober 1921 (GA 343).


Kategorie: Editorial, News

Europäer September 2021 (Jg 25 / Nr. 11)

10.09.2021

Editorial:  Ebenbild Gottes oder Abbild Ahrimans?

Gespräch mit Daskalos
Günther Zwahlen

Brief an den Vorstand der AAGe
Günther Zwahlen

Das Christus-Erlebnis von Daskalos

Fragen zur Justiz-Initiative
Interview mit Adrian Gasser

Das neue Geld
Andreas Flörsheimer

Der Sündenfall der anthroposophischen Medizin
Herbert Ludwig

Ein Aufwachtraum
Martin Barkhoff

Chinesische Studenten begegnen einem neuen Karma-Begriff
Martin Barkhoff

Michael mit der Seelenwaage
Vortrag von Charles Kovacs

Goethes «Märchen» (Teil 2)
Charles Kovacs

BUCHBESPRECHUNGEN

Impressum

LESERBRIEF

 

 

 

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Kategorie: Europäer-Aktuell, Europäer-Archiv, News

The Present Age Volume 6 / No. 6 July 2021

10.09.2021

Contents

Editorial
Silence in the media forest

Who is the German Folk Spirit?
Karl Heyer

Using Fundamental Rights as a Manoeuvre?
On the Legality of the Corona Measures
Andreas Bracher

The Overcoming of  the Unitary State  as a Task for Switzerland
Gerald Brei

What is needed today
33 years after F. Herbert Hillringhaus’ death
Edzard Clemm

What will come, must be
F. Herbert Hillringhaus

July Calendar

Reflections in the Luther Year 2021
Vaccination as a modern sale of indulgences
Christel Traut

BOOK REVIEWS

“The Plague” by Arnold Böcklin
Open boundaries between real and imaginative space
Jasminka Bogdanović

BAGATELLE

Imprint

 

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Furor gegen den Geist und ein Zentralstück Weltgeschichte

10.07.2021

In den letzten Wochen erschienen diverse lärmende Artikel gegen die Geisteswissenschaft Rudolf Steiners, in der NZZ, aber auch im Magazin Spiegel Geschichte (3/2021).
Dieses titelte: «Ein Fehler der Weltgeschichte» und belehrte: «Rudolf Steiner erfand im frühen 20. Jahrhundert die Anthroposophie und begründete die Waldorfpädagogik. Wie antisemitisch seine Ansichten waren, wird heute gern übersehen.» Darunter drei Große Porträts Steiners aus dem Jahre 1918.
Der ganze Artikel basiert auf einem böswilligen Mißverständis der Titelformulierung. Sie findet sich in einem Aufsatz, den Steiner 1888 zu Verteidigung des Dichters Robert Hamerling gegen den Vorwurf des Antisemitismus verfasst hatte. «Ein Fehler der Weltgeschichte» ist eine aus dem Kontext gerissene Formulierung, die seit Jahrzehnten als Schlagwort-Keule gegen Steiner benutzt wird. Wir haben sie schon vor 21 Jahren (!) genauestens analysiert und kommentiert und mussten dabei auch auf die vollkommen verfehlten «anthroposophischen» Untersuchungen zu dem Streit um Worte aufmerksam machen, der zu einem Scheinproblem aufgebauscht wurde. Wir drucken den damals erschienenen Aufsatz in diesem Heft daher erneut ab (Seite 41ff.).
Weshalb gerade jetzt diese ins Leere hauenden Paukenschläge? Immer mehr Menschen außerhalb der anthroposophischen Institutionen nahmen in den letzten Monaten klar und positiv Bezug auf Steiners Äußerungen zur «Impfung gegen den Geist», insbesondere aus dem Jahre 1917. Das lässt die Drahtzieher der Mainstream-Presse offenbar einmal mehr wutentbrannt zu Schlagwortkeulen greifen, obwohl sie ins Leere pfeifen – und höchstens die Schläger selber treffen.

Der neue von Papst Franziskus inthronisierte Bischof von Chur meinte in einem nach-pfingstlichen Interview: «Mit dem ewigen Leben ist nicht bloß die Auferstehung des Geistes gemeint, sondern auch die Auferstehung des Fleisches
Ein Hypermaterialismus, wie er zum Transhumanismus und seinen Aposteln nicht besser passen könnte.

Doch unweit desselben Chur liegt bei Rhäzüns einsam und abgeschieden auf einer bewaldeten Anhöhe ein kleines Kirchlein, mit Fresken, die ein ganz anderes Weltbild verbreiten. Es werden Szenen aus dem Alten und Neuen Testament gezeigt, zumeist aus dem 14. Jahrhundert. Aus dem Lukas-Evangelium die Darbringung im Tempel, der zwölfjährige Jesus im Tempel und dann die Taufe im Jordan. Einmalig an der zweiten Darstellung ist, dass sie zwei Jesusknaben zeigt.
Einen, der zum Erstaunen Aller die Schriftgelehrten belehrt, und einen, der gleichzeitig beiseite tritt und von seinen Eltern in Empfang genommen wird. Wer sich diesem bereits im Mittelalter offenbaren Geheimnis annähern möchte, vertiefe sich in die geisteswissenschaftliche Kunde der zwei Jesusknaben1. Sie ist ein Schlüssel zum tieferen Verständnis der Weltgeschichte und ihren polaren Entwicklungsströmungen.

Thomas Meyer

_________________________

1  Siehe R. Steiner, Das Lukasevangelium (GA 114) oder Aus der Akasha-Forschung. Das fünfte Evangelium (GA 148).


Kategorie: Editorial, News

Europäer Juli/August 2021 (Jg 25 / Nr. 9/10)

10.07.2021

Editorial: Furor gegen den Geist und ein Zentralstück Weltgeschichte

Die Zeitlage und ihre Notwendigkeiten
Thomas Meyer

Dreigliederungsaspekte
Andreas Flörsheimer

Corona als Erkenntnisfrage
Gerald Brei

BRIEF AUS PEKING
Corona in China

Martin Barkhoff

Ein geistgetauftes Leben
Christward J. Polzer-Hoditz
Thomas Meyer

Das fünfte nachatlantische Zeitalter
George Adams

Eine deutsche Frau sieht USA
(Schlussbetrachtung)
Monica von Miltitz

Autoritärer Gesinnungszwang
Zur aktuellen Antisemitismus-Debatte
(Wiederabdruck)
Thomas Meyer

BUCHBESPRECHUNG

«Okkultes Logentum»
Gedanken zu einer Neuauflage
Gaston Pfister

Impressum

 

 

 

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Kategorie: Europäer-Aktuell, Europäer-Archiv, News

Europäer Juni 2021 (Jg 25 / Nr. 8)

07.06.2021

Editorial: Alles glauben, alles vergessen – oder erwachen?

Beatus, Marie Steiner und neue Drachen
Thomas Meyer

Der Mensch und die Hierarchien (Schluss)
Daniel N. Dunlop

Justizversagen und totalitäre Tendenzen
Gerald Brei

Richterbestellung durch Losverfahren?
Vortrag von Adrian Gasser

Esoteriker als Extremisten
Andreas Bracher

«Corona-Krise» zwischen Macht und Wahrheit
Dieter Ackermann

Impressum

Goethes Märchen (Teil 1)
Erstveröffentlichung
Charles Kovacs

Das Rosenkreuzerdrama
George Adams

Der Weg nach innen
Gedicht von Monica von Miltitz

Die Furcht des Menschen vor sich selbst
Herbert F. Hillringhaus

 

 

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Kategorie: Europäer-Aktuell, Europäer-Archiv, News

Unfalsified History and Lateral Thinking

07.06.2021

Mendacity as the Fundamental Characteristic of Public Life
Rudolf Steiner spoke of “mendacity as the fundamental characteristic of the entire public life of our time” already in 1920 (21.8.1920, GA 199).
Courageous and perceptive contemporaries have always fought against this mendacity. For example, the Swiss historian Jakob Ruchti, who had written an important booklet “On the History of the Outbreak of the War”, of which Steiner spoke most highly. It shows the diplomatic mendacities surrounding the outbreak of the war and above all about the ‘war guilt’ attributed to the Central Powers. The text was even awarded a prize by the University of Bern. At the end of it Ruchti wrote: “But history cannot be permanently falsified; the myth cannot stand up to the scrutiny of scientific research; the sinister web will be brought into the light and torn to pieces, however artfully it has been spun.”
Of a similar spirit is our contemporary Elias Davidsson, who works with the greatest meticulousness and a pronounced sense of truth (see the interview with him on p. 9f.).
Last year Davidsson published what is perhaps the best book yet on 9/11 and draws attention to the fact that the mendacity of the official myths surrounding this event has gone a level deeper in the case of Corona: the media myths about 9/11 only attacked healthy human reason, which is bad enough; the grossly restrictive and groundless Corona measures intervene in our daily actions and behaviour.

Courageous voices from Switzerland
Shortly before Christmas, Christian Frei, one of the three co-founders of the Swiss organic restaurant chain Tibits, wrote to the commander-in-chief of the Swiss armed forces, Aldo C. Schellenberg, and urged him to arrest all 7 Federal Councillors for their “crimes against humanity”. He also rightly stated that: “There is not a scientist in the world who has been able to prove the virus exists.”1

Rudolf Steiner as ‘lateral thinker’2
It is a real joy that even in this crazy era a new and impartial light has been cast on Rudolf Steiner by independent journalists: he is, would you believe, described as “the first lateral thinker” in the title of an essay by Jonas Glaser in the magazine Compact.3
At the beginning of the article we read: “Anthroposophers number among the core of activists of the freedom movement”. “They find their inspiration in the teachings of Rudolf Steiner. What can we learn from the master thinker in this Corona crisis?”
Recently, Bodo Schiffmann showed the viewers of his TV broadcast the edition of Der Europäer which carried the important Berlin speech by Robert F. Kennedy Jr. And we learn that our Anthroposophical colleague Herbert Ludwig, who has for years been responsible for the worthy website “Der Fassadenkratzer” (The Façade Scraper), appeared on a recent edition of the “Corona-(Extra-Parliamentary Investigative) Committee! In his noteworthy contribution to the session he described the widespread attitude of submission to the authorities versus the true autonomy of the human I. (Broadcast: 15 January 2021. Session 35: Law and Health – The Blind Spot; watch from 2h and 7 mins into the session.)4
The spirit of the truly eye-opening spiritual science of Rudolf Steiner blows and blooms where it wants and where it can, and not necessarily where you would expect it to bloom …
These are strong signs of hope!

T.H. Meyer

_________________________

20Minuten.ch, 22. 1. 2021.

2  The Stuttgart Querdenker (lit. ‘Lateral Thinkers‘) 711 movement has been at the forefront of the anti-lockdown movement in Germany.

Compact Spezial. Magazin für Souveränität, Special Edition No. 28, pp. 72-74.

4 https://youtu.be/5GpjB0YW3uI?t=7657

 


Kategorie: TPA Editorial

Alles glauben, alles vergessen – oder erwachen?

07.06.2021

Ein geistreicher Beobachter sagte vor über 100 Jahren, der Zeitungsleser habe zwei Haupteigenschaften: Er glaubt alles und er vergisst alles. Diesen Ausspruch darf man getrost auf das heutige Verhältnis der meisten Menschen zu den offiziellen Medien übertragen. Die Leser des Europäer sind selbstverständlich eine Ausnahme. Machen wir die Probe aufs Exempel: Vor über einem Jahr brachten wir einen Economist-Cover, auf dem verkündet wurde, der «Covid-Virus» sei «die rechte Medizin für die Weltwirtschaft». Man wollte also keineswegs eine Medizin für die Krankheit suchen, sondern diese als «Medizin» für die «kranke» Weltwirtschaft benützen. Ziel: deren «Gesundung» im Sinne eines Great Reset, einer allmächtigen Wirtschafts-Weltregierung, die alle mittelständischen Betriebe und bürgerlichen Freiheiten totwalzt.
Dazu gehört die Einführung einer digitalen bargeldlosen Globalwährung, wie sie auf einem jüngsten Economist (8. Mai 2021) abgebildet wurde. Sie wird nur unter strenger Kontrolle lanciert werden.
Die Vision einer solchen Währung ist nicht neu. Auch hier verkündete der Economist das nach Ansicht gewisser westlicher Kreise Maßgebende. Dazu erinnere man sich an einen dritten Cover aus dem Jahre 1988 (9.-15. Januar), mit der unmissverständlichen Weisung: «Get ready for a world currency»; damals für 2018 prophezeit. Dies war exakt 33 1/3 Jahre vor dem jetzigen Weltwährungs-Economist!

Erfreulich-Erwachendes ist u.a. aus den USA zu melden. Die Gouverneurin Kristi Noem von South Dakota erklärte, dass nicht Covid-19 die öffentliche Krise verursachte, sondern die absurden Lockdowns, die dieser kleine Staat von Anfang an nicht mitgemacht hatte.

*
Der Schweiz geht es an den freiheitlichen Kragen. Am 13. Juni wird u.a. über ein vom Bundesrat im letzten September erlassenes Covid-19-Gesetz abgestimmt, gegen das erfolgreich ein Referendum eingereicht worden war. Es würde die Regierung praktisch mit diktatorischer Vollmacht ausstatten. Die Freunde der Verfassung und namentlich Nicolas Rimoldi wollen dies mit ruhiger, sachlicher Aufklärung verhindern. Möge das Schweizer Volk zu den Wurzeln seiner Vernunft zurückkehren!
(Siehe dazu die Wochenzeitung Demokratischer Widerstand vom 15. Mai 2021.)

Startseite


*
Ein 7-jähriger aufgeweckter Junge bemerkte beim Manövrieren mit seinem Kinderauto beiläufig: «Die meisten Menschen überlassen das Lebens-Lenkrad dem Teufel.» Eine bemerkenswerte Aufforderung an uns, auch die ahrimanisch-spirituelle Dimension des jetzigen Weltgeschehens mit ins Auge zu fassen. Denn ohne sie muss alles Betrachten der Weltlage letztlich – Illusion oder Wahn bleiben.

Thomas Meyer


Kategorie: Editorial, News

The Present Age Volume 6 / No. 5 January 2021

07.06.2021

Contents

Editorial
Unfalsified History and Lateral Thinking

The Jupiter-Saturn Conjunction and the World Impulse of Christian Rosenkreutz
T.H. Meyer

Rudolf Steiner on the Brotherhoods
More relevant in these times of Corona than ever?
Christel Traut

Reflections on the Present Events
Irene Diet

The “Great Upheaval” – Where To and What For?
Andreas Flörsheimer

The Possible Division of Mankind Through Digital Immortality
Christel Traut

January Calendar

A Life for Cognition
In memory of Alexander Caspar (1934–2021)
David Schmid

Bringing Oneself into the Picture
In memory of Alexander Caspar (1934–2021)
Andreas Flörsheimer

Economic Life, Legal Life, Cultural Life in the Unitary State that Mixes Up All Three Social Spheres
Alexander Caspar

The King’s Last Journey
Thoughts on the Passing of Wilfried Hammacher (1928–2021)
Branko Ljubić

BOOK REVIEW

READERS’ LETTERS

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Kategorie: TPA archives, TPA current

Europäer April/Mai 2021 (Jg 25 / Nr. 6/7)

15.04.2021

Editorial: Verschwiegenes im Medienwald

Was will die Justiz-Initiative?

Richterbestellung durch Losverfahren?
Vortrag von Adrian Gasser

Die Aufgabe der Schweiz
Gerald Brei

Einflüsse der Hierarchien im Leben des Menschen (Teil3)
Daniel N. Dunlop

Grundrechte als Manövriermasse
Andreas Bracher

In memoriam Alexander Caspar
David Schmid
Andreas Flörsheimer

Einheitsstaat und dreigegliederter sozialer Organismuss
Alexander Caspar

«Die Pest» von Arnold Böcklin
Jasminka Bogdanović

Luther und moderner Ablass
Christel Traut

Was fordert das «Corona-Virus» von uns?
Richard Ramsbotham

«Das, was kommen wird, muss sein»?
Herbert F. Hillringhaus

Die Vorschule der Esoterik
Fred Poeppig

Der Tod Baldurs
Vortrag von Hans Börnsen

«Ostern»
Monica von Miltitz

BUCHBESPRECHUNGEN

BAGATELLE

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Kategorie: Europäer-Aktuell, Europäer-Archiv, News

Verschwiegenes im Medienwald

15.04.2021

Haben Sie in der Mainstream-Presse schon etwas von den ungewöhnlichen Vorgängen in Texas gehört? Ich auch nicht. Erstaunlich, denn am 10. März erklärte der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, sämtliche Corona-Maßnahmen für aufgehoben. Keine Maskenpflicht; Schulen, Geschäfte und Restaurants und so weiter wieder offen. Impfen freiwillig. Dies für rund 30 Millionen Einwohner. (In Mississippi oder Florida geschah übrigens Ähnliches.)
Der Protest in den US-Mainstream-Medien war lautstark. Einige Leute erklärten den Gouverneur für verrückt. Biden meinte, er gefährde die Gesundheit aller Amerikaner. Der Gates-Freund Anthony Fauci zeigte sich entsetzt.
Wir empfehlen einen Blick in das youTube des kenntnisreichen Moderators Del Bigtree unter: https://rumble.com/vedovv-why-did-texas-open-up.html
Neben all der Kritik an der Entscheidung, die Corona-Maßnahmen in Texas aufzuheben, meldeten sich jedoch auch Unterstützer. Insbesondere aus dem konservativen Lager gab es Applaus. Candace Owens (31), eine populäre rechtskonservative Aktivistin, schreibt: «Gott segne Texas und Mississippi.» Sie forderte außerdem alle Republikaner dazu auf, es den Bundesstaaten nachzumachen, um so «mit gutem Beispiel voranzugehen.» An alle Kritiker richtete sie klare Worte: «Ihr seid herzlich willkommen, den ganzen Tag zu Hause zu bleiben und dort eure Masken zu tragen. Denn um so paranoid zu sein wie ihr, braucht es keine Vorschrift der Regierung.»
Die europäischen Mainstream-Medien bringen offenbar lieber peinliche Fälle von Bereicherung einiger Abgeordneter durch illegale Corona-Geschäfte und lassen das Ko-Inzidenzen-Roulette unaufhörlich weiterrollen.

Unabhängigkeit der Schweizer Justiz – und wie sie erreicht werden kann
Der Europäer wendet sich in dieser Ausgabe einmal einem echt schweizerischen Anliegen zu. Die Rede ist von der durch Adrian Gasser 2019 mit 130‘000 Stimmen eingereichten Justiz-Initiative, die von den Hauptmedien in der Regel fleißig beschwiegen wird. Die Initiative strebt eine neue Form der Richterwahl an. Bislang ist diese an die Parteipolitik gebunden. Bundesrichterinnen und -richter müssen zudem regelmäßig einen Obolus an ihre Partei entrichten. Die Justiz-Initiative beabsichtigt eine Verfassungsänderung, die diesen schädigenden Missstand behebt.
Wir veröffentlichen zunächst einen Teil des «Argumentariums» für die Debatten zur Initiative im National- sowie Ständerat. Darauf folgt ein Vortrag, den Adrian Gasser Anfang März an der Universität Basel gehalten hatte.
Wir möchten dieser Initiative ein breites Interesse verschaffen und werden in einer nächsten Nummer ein Interview mit Adrian Gasser folgen lassen.
Der Zürcher Rechtsanwalt Dr. Mark Livschitz charakterisiert die Initiative wie folgt: «Diese Initiative bietet der Schweiz eine Chance, mit einer echten politischen Innovation einen neuen internationalen Trend zu begründen, statt wie bisher anderweitig definierten ‹internationalen Standards› hinterherzuhinken.»

Thomas Meyer


Kategorie: Editorial, News

The Present Age Volume 6 / No. 3/4 November/December 2020

30.03.2021

Contents

Editorial
The Power of true World Government

Influences of the Hierarchies in the Life and Being of Man
D.N. Dunlop

“Corona” or: The Struggle for the Crown
Irene Diet

The Adventure of the Free Spiritual Life in the Time of Corona
Nicholas Dodwell

The Angst Paradigm of Virology and Homeopathy
Andreas Matner

When the Foundations are Shaking …
Ingo Hoppe

Strategic Theatre
Arnold Sandhaus

Two Researchers of the Interior of the Earth Who Have Crossed the Threshold
T.H. Meyer

LETTER FROM STOURBRIDGE
Was it Really the “Storming” of “the Temple of Democracy”?

Terry Boardman

Novmber/December Calendar

Proclamation on 850th Anniversary of the Martyrdom of Saint Thomas Becket
Donald J. Trump

Michael and Ahriman and the Tasks of Our Time
T.H. Meyer

The Call for Threefolding
Gerald Brei

What does the Coronavirus trial ask from us?
Richard Ramsbotham

Threefold Social Order
Catherine Austin Fitts with T.H. Meyer

A Study and a Polemic for Michael
Ruedi Bind

READERS’ LETTERS

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Kategorie: TPA archives, TPA current

The Power of true World Government

30.03.2021

In his article “Strategic Theatre” (p. 27ff.) Arnold Sandhaus presents an issue that deserves our utmost attention: on 1 May of this year the Geneva-based W.H.O. commissioned the Anglo-American public relations agency Hill & Knowlton 1 to work out a strategy for how the W.H.O. could best bring forward its corona policy. The agency suggested three types of influential people (“Influencers”). Those with a wide social ‘reach’, those with a medium effective reach, and those who group themselves around individual “heroes” (probably “exemplary” corona victims).
A 15 year-old girl appeared before a commission set up by the US Congress in October 1990 and testified that Iraqi soldiers in Kuwait had thrown babies out of incubators onto on the ‘cold floor’ and let them die there. Then the US kindled a war against Iraq, the Gulf War. Later, too late, it turned out that the incubator story was all a lie and that the girl had been prepared for her role by a public relations agency. The person in charge, Craig Fuller, was later proud of his success in the whole operation and was promoted to a top job in the company. That company was Hill & Knowlton, the very same one commissioned by the W.H.O. in May 2020 to take charge of producing the publicity for Covid-19.” The young 15 year-old was the daughter of the Kuwaiti Ambassador to the USA.2
So the W.H.O. is not loath to use the services of a company that has been shown to have lied on behalf of the US government with momentous consequences (hundreds of thousands of dead)! The reputation of the World Health Organisation, already shaky, has thus been reduced to rubble.
If one considers the connection of the W.H.O. (World Health Organisation) to Bill Gates, Mr. Drosten and the German Robert Koch Institute and also considers the irreversible damage through Bill Gates’ vaccination experiments in Africa and India in the abused name of ‘health’, one would do better in the future to refer to this organisation as the World Hellth Organisation.
through Bill Gates’ vaccination ethxperiments in Africa a*
On Easter Sunday 2020, Bill Gates appeared on German TV. He proclaimed his monotonous gospel that the “pandemic” would only be defeated when all of mankind has been vaccinated. The nakedly anti-Christian character of the entire advertising campaign had made its appearance. The prospect for Christmas 2020 was no less gloomy. But we would like to remind our readers that the arrogant power of the world’s leaders could be reduced to rubble no less quickly than the reputation of the W.H.O.
The Gospel of Matthew (and only this gospel) records a saying by Christ immediately after the betrayal by Judas and the swipe of Peter’s sword: “Take your sword and put it back in its place. All those who take up the sword shall perish by the sword. Do you think I could not ask my Father for aid? He could immediately place more than twelve armies of angels at my disposal. But how then would the Scriptures be fulfilled that everything must come to pass in this way?”
This power and superiority of Christ is real, even if it does not show itself. But it is by no means certain that it will never show itself (perhaps in the form of global disasters). The true world government cannot be expected to look on endlessly while the great agenda for the whole of human evolution is increasingly threatened by the madness of a small power-hungry clique.

 

T.H. Meyer

_________________________

1  Hill & Knowlton is a US company headquartered in New York but owned by the British company WPP, the world’s largest advertising company.

2  For the incubator story, see the Wikipedia page “Nayirah testimony”.

 


Kategorie: TPA Editorial

Europäer März 2021 (Jg 25 / Nr. 5)

12.03.2021

Editorial: Fruchtbarkeit der Geisteswissenschaft und eine Justiz-Initiative

Einflüsse der Hierarchien im Leben des Menschen (Teil2)
Daniel N. Dunlop

Täuschung: Es ist kein Impfstoff!
Catherine Austin Fitts

Trennung der Menschheit
Christel Traut

«Great Reset» – Wohin und wozu?»
Andreas Flörsheimer

Henoch und seine Weisheit
Sigismund von Gleich

Die Sinne und die Fähigkeiten des Geistes
Daniel Nicol Dunlop

Was heute not tut
Im Gedenken an F. H. Hillringhaus
Edzard Clemm

BUCHBESPRECHUNGEN

Leserbriefe

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Kategorie: Europäer-Aktuell, Europäer-Archiv, News

Fruchtbarkeit der Geisteswissenschaft und eine Justiz-Initiative

12.03.2021

In einer Zeit, wo sogar das von Rudolf Steiner gebaute «Haus des Wortes» (wie er das Goetheanum genannt haben wollte) ohnmächtig verstummt, halten wir weiter Ausschau nach unabhängigen Menschen, die den Wert der Geisteswissenschaft für die Diagnose und Therapie der Zeitabgründe erfasst haben.
Catherine Austin Fitts ließ auf ihrer Webseite www.solari.com ein paar Interviews mit mir zum Thema Ahriman und Dreigliederung erscheinen. In dieser Nummer äußert sie sich zum transhumanen Impfprojekt, das ganz nach dem Erfolgsmodell von Microsoft zum Einbau von injizierbaren «Betriebssystemen» in den menschlichen Körper führen soll. Diese müssen dann bei jeder Mutation des «Virus» neu upgedatet werden. Endlose Abwärtsspirale einer anti-humanen Entwicklungsperspektive (denn das ist der «Transhumanismus» in Wahrheit). Wir wiesen bereits auf einen bemerkenswerten Artikel von Jonas Glaser in der Zeitschrift Compact hin.
Neuerdings erfuhren wir, dass der Italiener Nicola Bizzi nachdrücklich auf Steiners Bemerkungen über das Impfen aus dem Jahre 1917 hinweist. Es geschieht dies in dem Buch Operazione Corona: Colpo di stato globale (Operation Corona: ein globaler Staatsstreich), Firenze 2020 (Herausgeber Nicola Bizzi und Matteo Martini).
*
Viele Freunde und Bekannte versuchen das gegenwärtige Staatsstreich-Unrecht auf ein Fundament des Rechts zurückzuführen – und kämpfen oft (fast) hoffnungslos gegen Windmühlen. Das Recht ist von der Macht (Staats- und Wirtschaftsmacht) beinahe vollständig verschluckt worden.
Da kommt eine Schweizer Initiative gerade zur rechten Zeit, um nicht zu sagen, zu höchster Zeit vor das Volk. Wir meinen die Justiz-Initiative, die im August 2019 vom Unternehmer Adrian Gasser eingereicht worden war und die zur Volksabstimmung ansteht. Ihr Grundgedanke: Politik und Rechtsprechung sollen einwandfrei getrennt werden, denn die heutige Rechts- praxis vermengt hoffnungslos Parteieninteressen mit den Prinzipien der Rechtsprechung. Bundesrichter kann heute nur werden, wer durch die Pforte einer Partei geht und der Parteikasse regelmäßig einen finanziellen Tribut zahlt. Gasser nennt das «Hehlerei». Auf diesen immer eklatanter gewordenen Missstand machte bereits 2002 die Dissertation von Mark Livschitz Die Richterwahl im Kanton Zürich aufmerksam. Die Arbeit fand nicht die ihr gebührende Würdigung.
Die Justiz-Initiative fordert die Unabhängigkeit künftiger Bundesrichter und will deren Wahl im Bundesgesetz durch ein Losverfahren verankern. Nur so kann gewährleistet werden, dass künftig vor einem wirklich unabhängigen und nur Wahrheit und Gerechtigkeit verpflichteten Forum geklagt werden kann.
Das Initiativ- und das Referendum-Recht sind zwei unbestrittene Vorzüge der eidgenössischen Verfassung. Höchste Zeit, dass von Ersterem in der aktuellen Situation in bedeutender Weise Gebrauch gemacht worden ist.
Wir werden die Justiz-Initiative in der nächsten Nummer näher vorstellen und ein Interview mit deren Begründer Adrian Gasser beifügen.
*

Parteienpolitik ist überlebt und vergeudet in orgiastischer Unfruchtbarkeit geistige und finanzielle Energien. Daher ist es dem Europäer durchaus angemessen, sich für die Bekanntwerdung einer Initiative einzusetzen, die sich ein über-parteiliches, allgemein-menschliches Interesse – das Streben nach wirklicher Gerechtigkeit – auf die Fahne schreibt.
Auch wenn das in der Justiz-Initiative weder angestrebt noch explizit ausgesprochen ist: Wir sehen in ihr eine Art Wegbereiterin zur Realisierung der noch umfassenderen Initiative einer Dreigliederung des sozialen Organismus (Geistesleben, Rechtsleben, Wirtschaftsleben), die seit hundert Jahren auf ihre Verwirklichung harrt.

 

Thomas Meyer


Kategorie: Editorial, News

Europäer Februar 2021 (Jg 25 / Nr. 4)

10.02.2021

Editorial: Unverfälschte Geschichte und Querdenken

Die Jupiter-Saturn-Konjunktion und Christian Rosenkreutz
Thomas Meyer

Einflüsse der Hierarchien im Leben des Menschen (Teil1)
Daniel N. Dunlop

Politiker als Volkstäuscher
Interview mit Elias Davidsson

Das Martyrium von Thomas Beckets
Donald J. Trump

Jewgenij Samjatin: «Wir»
Buchbesprechung
Gerald Brei

Rudolf Steiner über Brüderschaften
Christel Traut

Der «Große Neustart»
Richard Ramsbotham

In der Attacke der Widersacher
Martin Barkhoff

Betrachtung zum gegenwärtigen Geschehen
Irene Diet

FORUM
Vom neuen Menschenbild

Christof Zimmermann

Wilfried Hammacher – ein Nachruf
Branko Ljubić

BUCHBESPRECHUNGEN

Leserbriefe

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Kategorie: Europäer-Aktuell, Europäer-Archiv, News

Unverfälschte Geschichte und Querdenken

10.02.2021

Verlogenheit als Grundeigenschaft des öffentlichen Lebens
Rudolf Steiner hat schon im Jahre 1920 die «Verlogenheit als die Grundeigenschaft des ganzen öffentlichen Lebens unserer Zeit» bezeichnet (am 21.8.1920, GA 199).
Mutige und klarsehende Zeitgenossen haben immer gegen diese Verlogenheit angekämpft. So zum Beispiel der Schweizer Historiker Jakob Ruchti, der eine wichtige Broschüre «Zur Geschichte des Kriegsausbruchs» verfasst hatte, die Steiner mit größter Anerkennung lobte. Sie zeigt die diplomatischen Verlogenheiten um den Kriegsausbruch und vor allem um die den Mittelmächten zugeschobene Kriegsschuld. Die Schrift wurde sogar von der Universität Bern preisgekrönt. Am Schluss seiner Betrachtung schrieb Ruchti: «Die Geschichte lässt sich auf die Dauer nicht fälschen, die Legende vermag vor der wissenschaftlichen Forschung nicht standzuhalten, das dunkle Gewebe wird ans Licht gebracht und zerrissen, auch wenn es noch so kunstvoll und fein gesponnen war.»
Von ähnlicher Gesinnung ist der mit äußerster Akribie und ausgeprägtem Wahrheitssinn arbeitende Zeitgenosse Elias Davidsson (siehe das Interview mit ihm auf S. 9f.).
Davidson legte im vergangenen Jahr das bisher vielleicht beste Buch zu 9/11 vor und macht darauf aufmerksam, dass die Verlogenheit der offiziellen Mythen um dieses Ereignis im Fall «Corona» noch eine Stufe tiefer greift: Die Medien-Legenden um 9/11 griffen lediglich den gesunden Menschenverstand an, was schlimm genug ist; die durch nichts begründeten maßlosen Corona-Maßnahmen greifen in unser alltägliches Tun und Verhalten ein.

Mutige Stimme aus der Schweiz
Kurz vor Weihnachten schrieb Christian Frei, einer der drei Mitbegründer der Schweizer Bio-Restaurant-Kette Tibits, an den stellvertretenden Armeechef, Aldo C. Schellenberg, und forderte ihn dazu auf, alle 7 Bundesräte zu verhaften. Wegen «Verbrechen gegen die Menschlichkeit». Er stellte im Übrigen zurecht fest: «Es habe noch kein Wissenschaftler der Welt den Virus nachweisen können.»1

Rudolf Steiner als Querdenker
Eine wahre Freude, dass in dieser wahrhaft irren Zeit von unabhängigen Journalisten sogar ein neues unbefangenes Licht auf Rudolf Steiner geworfen wird: Er wird sage und schreibe als «der erste Querdenker» bezeichnet! So der Titel eines Aufsatzes von Jonas Glaser in der Zeitschrift Compact.2
«Anthroposophen gehören zum Aktivisten-Kern der Freiheits-Bewegung», heißt es eingangs des Artikels. «Ihre Inspiration finden sie in den Lehren Rudolf Steiners. Doch was kann man von dem Meister-Denker in der Corona-Krise lernen?»
Unlängst zeigte Bodo Schiffmann die Europäer-Ausgabe mit der wichtigen Berliner Rede von Robert Kennedy den Zuschauern seiner Fernsehsendung. Und eben erfahren wir, dass unser Kollege Herbert Ludwig, der seit Jahren die verdienstvolle Webseite «Der Fassadenkratzer» betreibt, auf der letzten Ausgabe des «Corona-Ausschusses» ausführlich zu Wort gekommen ist! Er schildert in seinem beachtenswerten Votum die so verbreitete Gesinnung der Unterwürfigkeit unter Obrigkeiten gegenüber der wahren Ich-Autonomie. (Sendung vom 15. Januar 2021. Sitzung 35: Recht und Gesundheit – Der blinde Fleck, ab 2h und 7 min.)3
Der Geist der wahrhaft augenöffnenden Geisteswissenschaft Rudolf Steiners weht und blüht eben, wo er will und kann. Und nicht unbedingt dort, wo man sein Blühen erwarten würde…
Das sind starke Hoffnungszeichen!

Thomas Meyer

_________________________

20Minuten.ch, 22. 1. 2021.

2  Compact Spezial. Magazin für Souveränität, Sonderausgabe Nr. 28, S. 72-74.

3  https://youtu.be/5GpjB0YW3uI?t=7657

 


Kategorie: Editorial, News

Europäer Dezember/Januar 2020/21 (Jg 25 / Nr. 2/3)

11.12.2020

Editorial: Die Macht der wahren Weltregierung

Pearl Harbor – 9/11 – Corona
Drei potenzierte Betrugsgeschichten
Thomas Meyer

Der Ruf nach Dreigliederung
Gerald Brei

Eine reine Schikane
Brief von Dr. Gianmarco Sala

Abenteuer des freien Geisteslebens
Nicholas Dodwell

Wenn Grundfesten wanken…
Gedanken zu Solowjews «Antichrist»
Ingo Hoppe

«Corona» als Erkenntniskrise
Irene Diet

Abschaffung der Seele 27 durch Impfung (R. Steiner)

Strategisches Theater
Arnold Sandhaus

Das Angst-Paradigma der Virologie
Andreas Matner

Julian Apostata (Teil 2)
Ricarda Murswiek

Christus im 20. Jahrhundert
Hans Börnsen

Karl Maria Heidt
Ein unbekannter Dichter
Andrea Hitsch

Nachrufe auf Volker Zielonka und Paul O’Leary
Thomas Meyer

BUCHBESPRECHUNGEN

Leserbriefe

Impressum

 

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Kategorie: Europäer-Aktuell, Europäer-Archiv, News

Corona as the Mask of World Government

11.12.2020

The traditional autumn fair in Basel has been cancelled. Instead, we have been experiencing the forced roller coaster and ghost train rides of tightened Corona measures with the almost unlimited compulsory mask-wearing. In the spring the Swiss Federal Department of Health was still rejecting it as unnecessary, but it has now decreed it to be an absolute “protective measure”.
More and more people are defending themselves against the excessive measures, and they include a number of doctors, for example, Gianmarco Sala from Uri in central Switzerland.
On 8 October Sala wrote to the health authorities of the Canton of Uri; a summary follows:

1. “The benefit of masks has not been proven in any valid study. Not a single non-pharmacological measure by authorities has had the slightest influence on the course of infection curves. On the contrary, the completely improper use and lack of any quality standards for masks rather tend to cause harm.
2. The work of staff in health care institutions in particular is made considerably more difficult by the wearing of masks and leads to health problems which are unacceptable in the long term.
3. The psychological damage of the cessation of non-verbal communication in regard to the perception of emotions is especially great in children, but also in the elderly and in dementia patients, and can cause persistent behavioural disorders in children.
4. The consequences of lockdown, travel restrictions, etc. have led to catastrophic economic damage worldwide, which has already claimed many times more victims than the virus itself.
5. The PCR tests are not validated and lead to a deliberate misinterpretation of alleged virus activity and a so-called second wave, which does not actually exist. False positive tests correlate 1:1 with the number of tests performed, a fact which is simply being kept from the public.”

Sala works in the same Canton of Uri, in which in 1307 William Tell dared to fire his shot. The same year in France saw the arrest of the Templars by Philip IV (the Fair). In this polarity between deeds of individual freedom and state oppression we are also living today. The latter is using COVID-19 as a mask to conceal a globalist, anti-human program and its implementation. Information about this can be read in a March 2020 edition of the Economist magazine, which was discussed in The Present Age.1
The virus was described in the Economist as “the right medicine for the world economy” (!). It would serve the “healing” of the global economy and not primarily that of human beings; it would have to remain until the economy had been “healed” in the globalists’ sense of the term. This healing amounts to a global economic dictatorship which will gag and strangle all civil rights and spiritual/cultural life. What the power elite, entirely lacking in conscience, regard as a “reset” can be read in “The Great Reset” publications (see WEF web footnote2 for yourself and reviews from ff.p 19).2
What is urgently needed today is the unmasking of the absurdities of the current measures and of the intentions of those who are merely using Corona as a mask. If this unmasking succeeds, then the ridiculous but macabre spectre of fearmongering, State-enforced excessive measures which resemble an unwilling ride on a ghost train, can be ended. If it does not succeed, then mankind “will cede world domination to an occult group within the Anglo-American world”3 – for a very long time.
For a brief period ahead we still have a choice. Gianmarco Sala, Sucharit Bhakdi, Rainer Füllmich and all who speak up for truth of conviction have grasped the urgent need of the hour.

T.H. Meyer

_________________________

1  In Vol. 5, No. 9/10 (May/June 2020).

2  www.weforum.org/great-reset and https://intelligence.weforum.org/topics/a1G0X000006OLciUAG?tab=publications.

3  Notebook entry by R. Steiner in 1919, first published in Der Europäer, March 1999.

 


Kategorie: TPA Editorial

The Present Age Volume 6 / No. 1/2 September/October 2020

11.12.2020

Contents

Editorial
Corona as the Mask of World Government

Michaelmas Lecture 1967
Charles Kovacs

The Appearance of Neowise
Eva Lohmann-Heck

Truth Movements
29th August 2020

The Sky Over Berlin
Manfred Kannenberg-Rentschler

Switzerland [also] on the Way to a Health Dictatorship
Gerald Brei

LETTER FROM STOURBRIDGE
COVID-19 2020-2021:
The Great Conjunction and the Outer Planets
Terry Boardman

Covid-19 and ‘The Great Reset’
Richard Ramsbotham

At the Crossroads
Tina Jatho

Politicians Are Not Our Contemporaries
Arnold Sandhaus

The Crisis of Humanity and Forgetting the Spirit
T.H. Meyer

COMMENTARY
Still Absolutely Politically Correct
Thomas Heck

Mandatory Mask-Wearing
Nicholas Dodwell

Mirrored Thoughts and Creative Thinking
Harald Herrmann

September/October Calendar

The Injection Fraud – It’s Not a Vaccine
Catherine Austin Fitts

BOOK REVIEWS

Imprint

Hollywood
and the Ahrimanic Perversion of the Spiritual Provenance of Middle Europe
Johannes Greiner

Dr. Franz Thomastik
Adolf Zinsstag

The Michaelic Signature in “Billy Budd”
Gerald Brei

READERS’ LETTERS

 

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Kategorie: TPA archives, TPA current

Die Macht der wahren Weltregierung

11.12.2020

Arnold Sandhaus weist in seinem Artikel «Strategisches Theater»(S. 28 ff.) auf einen Sachverhalt hin, der unsere höchste Aufmerksamkeit verdient: Die WHO beauftragte am 1. Mai dieses Jahres die amerikanische Public Relations Agentur Hill & Knowlton damit, eine Strategie auszuarbeiten, wie die in Genf ansässige Weltorganisation ihre Corona-Politik am besten an den Mann bringen könnte. Die Agentur schlug vor, drei Bereiche von einflussreichen Menschen («influencer») zu unterscheiden. Solche mit einer großen Reichweite, solche mit einem mittleren Wirkungsradius, und solche, die sich um einzelne «Helden» gruppieren (wahrscheinlich «beispielhafte» Corona-Opfer).
Eine 15-Jährige tritt im Oktober 1990 «im amerikanischen Kongress auf und erzählt, irakische Soldaten hätten in Kuwait Brutkastenbabies auf den ‹kalten Boden› geworfen und dort erfrieren lassen. Daraufhin entfachen die US einen Krieg gegen den Irak, den Golfkrieg. Später, zu spät, stellt sich heraus, dass alles gelogen war und dass das Mädchen auf ihre Rolle von einem Public Relations Bureau vorbereitet worden war. Dessen Verantwortlicher, Craig Fuller, ist später stolz darauf, dass ihm diese ganze Operation gelungen ist und er bekommt eine hohe Position innerhalb seiner Firma. Hill & Knowlton heißt die Firma, und genau diese ist im Mai 2020 von der WHO beauftragt worden, die Publizität um Covid-19 in die Hand zu nehmen.» Bei dem Mädchen handelte es sich um die Tochter des kuwaitischen Botschafters in den USA.1
Die WHO geniert sich also nicht, die Dienste einer Firma in Anspruch zu nehmen, die erwiesenermaßen und im Auftrag der US-Regierung folgenreich (Hunderttausende von Toten) gelogen hat!
Der zwar schon stark ins Wanken geratene Ruf der World Health Organisation wird damit restlos in Schutt und Asche gelegt.
Bedenkt man die Verbindung der WHO (World Health Organization) zu Bill Gates, Herrn Drosten und dem deutschen RKI, und bedenkt man ferner den durch Gates’ Impfexperimente in Afrika und Indien im missbrauchten Namen der Gesundheit angerichteten irreversiblen Schaden, so könnte man diese Organisation künftig besser als World Hell Organization bezeichnen.

*
Am Ostersonntag 2020 wurde Bill Gates bekanntlich ein Auftritt am Deutschen Fernsehen gewährt. Er verkündete sein monotones Evangelium, dass die «Pandemie» erst besiegt sei, wenn die ganze Menschheit geimpft sein werde. Der anti-christliche Charakter der ganzen Werbe-Kampagne trat unverhüllt ans Licht.
Weihnachten 2020 steht unter nicht weniger düsteren Vorzeichen. Da möchten wir einmal daran erinnern, dass die arrogante Macht der World Leaders nicht weniger rasch in Schutt und Asche verwandelt werden könnte als der Ruf der WHO.
Das Matthäusevangelium (und nur dieses) überliefert einen Ausspruch Christi, den dieser unmittelbar nach dem Verrat durch Judas und dem Schwerthieb des Petrus tat:
«Nimm dein Schwert und tue es wieder an seinen Platz. Denn alle, die nach dem Schwerte greifen, kommen auch durch das Schwert um.
Meinst du, ich könnte nicht meinen Vater um Hilfe bitten? Er kann mir auf der Stelle mehr als zwölf Heere von Engeln zur Seite stellen. Aber wie erfüllte sich dann das Schriftwort, dass alles so geschehen muss?»
Diese Macht und Übermacht Christi ist real da, auch wenn sie sich nicht zeigt. Es steht aber keineswegs fest, dass sie sich niemals zeigen wird (vielleicht in Form von globalen Katastrophen). Der wahren Weltregierung kann nicht zugemutet werden, dass sie endlos zusieht, wie die große, weiße Agenda für die gesamte Menschheits-Evolution vom Wahnsinn einer kleinen Clique machtgieriger Personen zunehmend bedroht wird.

Thomas Meyer

_________________________

1  Zur verlogenen Brutkastenstory siehe Wikipedia, «Brutkastenlüge».


Kategorie: Editorial, News

Europäer November 2020 (Jg 25 / Nr. 1)

10.11.2020

Editorial: Corona als Maske für die Weltregierung

Sucharit Bhakdi — ein Wahrheitssucher
Thomas Meyer

Bedrängte Mitte
Gerald Brei

Coronavirus – die Infektionszahlen steigen: Was heißt das?
Dr. med. Daphné von Boch

In welcher Zeit leben wir?
Thomas Meyer

Pinguin am Abgrund
Zur Corona-Ethik von Alena Buyx
Andreas Matner

Ist das Kleinste das Wahre?
Andreas Bracher

Das Erdinnere
Gespräch von Johanna von
Keyserlingk mit Rudolf Steiner

Aufruf zur Dreigliederung
Rainer Schnurre

Die Zukunft
Martin Barkhoff

Eine deutsche Frau sieht USA
Monica von Miltitz über Chicago

Julian Apostata (Teil 1)
Eine karmische Betrachtung
Ricarda Murswiek

Beobachtung des Denkens
Martin Barkhoff

BUCHBESPRECHUNGEN
Juli Zeh, «Corpus delicti»
Béatrice Vianin

Impressum

 

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Kategorie: Europäer-Aktuell, Europäer-Archiv, News

Corona als Maske für die Weltregierung

10.11.2020

Die traditionelle Herbstmesse (in Basel) fällt aus. Stattdessen erleben wir die erzwungenen Achter- und Geisterbahnfahrten der verschärften Corona-Maßnahmen mit der fast grenzenlosen Maskenpflicht. Im Frühjahr vom BAG noch als unnötig verworfen, jetzt als unbedingtes «Schutzmittel» verordnet.
Gegen die maßlosen Maßnahmen setzen sich immer mehr Menschen zur Wehr, darunter auch Ärzte. Zum Beispiel Gianmarco Sala aus dem innerschweizerischen Uri.
Sala schrieb am 8. Oktober an die Gesundheitsdirektion des Kantons Uri resumierend1:

1. «Der Nutzen von Masken ist in keiner einzigen validen Studie erwiesen. Keine einzige nichtpharmakologische Maßnahme durch Behörden hat auch nur den geringsten Einfluss auf den Verlauf der Infektionskurven gehabt. Im Gegenteil, die völlig unsachgemäße Verwendung und das Fehlen jeglicher Qualitätsstandards bei Masken bewirken tendenziell eher Schaden.
2. Die Arbeit v.a. von Pflegepersonal in Gesundheitsinstitutionen ist durch das Tragen von Masken erheblich erschwert und führt zu gesundheitlichen Störungen, die auf die Dauer nicht akzeptabel sind.
3. Die psychologischen Schäden der zum Erliegen gekommenen nonverbalen Kommunikation über die Wahrnehmung von Gefühlsregungen sind insbesondere bei Kindern, aber auch alten und dementen Menschen erheblich und können bei Kindern persistierende Verhaltensstörungen hervorrufen.
4. Die Folgen von Lockdown, Reiseeinschränkungen etc. haben weltweit zu katastrophalen wirtschaftlichen Schäden geführt, die bereits jetzt ein Vielfaches an Opfern gefordert haben als das Virus selbst.
5. Die PCR Tests sind nicht validiert, führen zu einer bewussten Fehlinterpretation einer angeblichen Virusaktivität und Auftreten einer sogenannten 2. Welle, die es in Wahrheit nicht gibt. Falsch positive Tests korrelieren 1:1 mit der Anzahl der durchgeführten Tests, was der Öffentlichkeit einfach verschwiegen wird.»

Sala wirkt im gleichen Uri, in welchem 1307 der Tellenschuss gewagt worden ist. Im gleichen Jahr fand in Frankreich durch Philipp den Schönen die Razzia gegen die Templer statt. In dieser Polarität von individueller Freiheitstat und staatlicher Unterdrückung leben wir auch jetzt. Letztere bedient sich der Corona-Krankheit als einer Maske, hinter der globalistische, antihumane Programme verborgen und umgesetzt werden. Eine Ankündigung davon stand bereits in einem März-Economist zu lesen, worauf im Europäer hingewiesen wurde.2
Der Virus wurde dort als «Heilmittel für die Weltwirtschaft» (!) angepriesen. Er soll also zur «Gesundung» der Weltwirtschaft dienen und nicht in erster Linie zur Gesundung der Menschen bekämpft werden; er wird solange bleiben müssen, bis die Wirtschaft im Sinne der Globalisten «geheilt» ist. Diese Heilung besteht in einer globalen Wirtschaftsdiktatur, die alles Rechts- und Geistesleben knebelt und erdrosselt. Was sich die gewissenlose Machtelite unter einem «Reset» vorstellt, kann im Programm «The Great Reset» nachgelesen werden.3
Die Forderung des Tages ist die Demaskierung des gegenwärtigen Maßnahmen-Irrsinns und der Intentionen derer, die Corona nur als Maske benutzen. Gelingt sie, dann kann der lächerliche, aber makabere Spuk durch angsteinflößende, staatlich verhängte maßlose Maßnahmen, die unfreiwilligen Geisterbahnfahrten gleichen, beendet werden. Gelingt sie nicht, dann tritt die Menschheit «an eine okkulte Gruppe innerhalb der anglo-amerikanischen Welt die Welt-Herrschaft ab»4 – für sehr lange Zeiten.
Noch haben wir für kurze Zeit die Wahl. Gianmarco Sala, Sucharit Bhakdi, Rainer Füllmich und alle ihre Gesinnungsgenossen haben begriffen, was das Gebot der Stunde ist.

Thomas Meyer

_________________________

1  Das ganze Schreiben soll in der Dezember-Januar-Nummer veröffentlicht werden

2  In Jg. 24, Nr. 8 (Juni 2020).

3  www.weforum.org/great-reset

4 R. Steiner in einer Tagebuchnotiz 1919, erstmals veröffentlicht in Der Europäer, März 1999.


Kategorie: Editorial, News

Menschenrechte oder Affenrechte?

10.10.2020

In Basel sollen die Bürger entscheiden, ob Grundrechte für Affen zulässig sind (BAZ 17. Sept. 20). Nichts gegen die Tierliebe selbstverständlich und nichts gegen die Eindämmung von Tierversuchen. Aber gegenwärtig stehen die Grundrechte für Menschen in Frage, und dies weltweit. Wie verhält sich diese Gefahr zur gegenwärtigen Maskenpflicht?
Elias Davidsson sandte uns eine aphoristische Betrachtung zum Phänomen der Maskierung, die wir hier folgen lassen:

«Die symbolische und psychologische Rolle der Corona-Maske
Die symbolische Rolle der Corona-Maske wird weitgehend unterschätzt oder ignoriert. Das Tragen der Maske ist ein offensichtliches Zeichen der Unterwerfung und des Gehorsams gegenüber der Macht. Der Maskenträger drückt damit öffentlich sein Vertrauen in Staatswahrheiten aus. Diejenigen, die die Maske nicht tragen, werden als hartgesottene Dissidenten angesehen. Maskenträger, d.h. die gehorsame Mehrheit, dienen dazu, sozialen Druck auf die Minderheit der Dissidenten auszuüben und den Staat von einem unmittelbaren polizeilichen Zwang zu befreien. Die Methode ist in gewisser Weise ähnlich zu der Anbringung des Hakenkreuzes auf den Ärmel im Dritten Reich als Zeichen der politischen Zugehörigkeit. Sie dient dazu, den potentiellen Widerstand gegen die Staatsmacht zu erschweren.
Ein weiteres symbolisches Merkmal der Corona-Maske ist das der Zensur. Die Bedeckung des Mundes dient seit vielen Jahren visuell als Symbol von Zensur (siehe Abbildungen unten). Auch wenn der jetzige Maskenträger die Beziehung zur Zensur nicht wahrnimmt, hat das Tragen der Maske eine unmittelbare Zensurwirkung, die durch die sogenannte soziale Distanzierung verstärkt wird. Beide Maßnahmen reduzieren die Verständlichkeit des gesprochenen Wortes, sowohl in akustischer Hinsicht als auch durch die Verminderung der Fähigkeit, die Gesichtsbewegungen des Sprechers zu entziffern. Der Endeffekt besteht darin, dass die Wirksamkeit der direkten verbalen Kommunikation zwischen Menschen schrumpft und die menschliche Kommunikation auf die digitalen Medien gelenkt wird, wo sie von mächtigen Konzernen und dem Staat leicht überwacht werden kann und Unternehmensgewinne abwirft.
Im Gegensatz zum Phänomen der Burka ist die Corona-Maske geschlechtsneutral und religionsneutral. Sie wird nicht nur einer Bevölkerungsschicht (muslimischen Frauen) auferlegt, sondern jedem Erwachsenen, unabhängig von Geschlecht und Religion.»

Ist die unwürdige, grundlos verordnete Antlitzverhüllung im großen Stil nicht bereits ein physiognomischer Wegweiser zum Primatentum?
Soll uns das Antlitz der Maskierten, vor allem wenn im Profil betrachtet, allmählich an unser künftiges unterwürfiges Affensein gewöhnen?
Sollen wir zu hoffen lernen, dass wenn wir keine Menschenrechte mehr haben, uns wenigstens Affenrechte zustehen?
Die Zeichen der Zeit sind paradox bis wahnwitzig. Die veraffenden Tendenzen treten offen zutage. Nur Einsicht kann die Menschenrechte retten.

Thomas Meyer


Kategorie: Editorial, News

Europäer Oktober 2020 (Jg 24 / Nr. 12)

10.10.2020

Editorial: Menschenrechte oder Affenrechte?

Rede von Robert F. Kennedy jr. in Berlin

Berlin am 29. August 2020
Manfred Kannenberg-Rentschler

Michaelstag
Charles Kovacs

Vergessen des Geistes und gegenwärtige Menschheitskrise
Thomas Meyer

Zum Erscheinen von Neowise
Eva Lohmann-Heck

Die Schweiz auf dem Weg zur Gesundheitsdiktatur
Gerald Brei

Politiker sind keine Zeitgenossen
Arnold Sandhaus

Waldorfschule und Maskenpflicht
Nicholas Dodwell

BRIEF AUS STOURBRIDGE
Die Inkarnation Ahrimans
(Teil 2)
Terry Boardman

Hollywood
Johannes Greiner

Der Geigenbauer 26 Franz Thomastik
Adolf Zinsstag

FORUM
Weiterhin politisch korrekt
Thomas Heck

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Kategorie: Europäer-Aktuell, Europäer-Archiv, News

The Present Age Volume 5 / No. 12 August 2020

15.09.2020

Contents

Editorial
The Spirit of Freedom Breaks Through in Berlin

At the Beginning of the Corona Plandemic
Catherine Austin Fitts and T.H. Meyer in conversation

The “Reinecke” Team and Its Inspirer
Branko Ljubić

Future Agenda Homo Caninus
Scenario for a permanent dictatorship
Elias Davidsson

August Calendar

Switzerland at the Turning Point – the Framework Agreement Dispute
Andreas Flörsheimer

German Federal Constitutional Court vs the EU Court of Justice
Gerald Brei

Ready to Travel
Martin Barkhoff

The Michaelic Signature in “Billy Budd”
Gerald Brei

Beauty
Reto Andrea Savoldelli

BOOK REVIEWS
Daniele Ganser: “Imperium USA, die skrupellose Weltmacht”
Dr. Dieter Ackermann

Two Pilgrims and Troubadours from Minnesota, USA
Bettina Volz

READERS’ LETTER

Imprint

 

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Kategorie: TPA archives, TPA current

The Spirit of Freedom Breaks Through in Berlin

15.09.2020

On 1 August, the Swiss national day, which passed tamely without any noticeable ‘fireworks’, something remarkable happened in the capital of Switzerland’s neighbour. Berlin was full of people, more almost than ever before. Insiders spoke of several hundred thousand participants at the demonstration that took place that day. The official media downplayed the number to a maximum of 20,000, which was obviously untrue.
The demonstrators, who were not wearing masks were protesting, amongst other things, against the requirement to wear masks. Currently unthinkable in Germany. Good video recordings give an impression of the event, which went on for many hours.
Daniele Ganser was present, and one of the main speakers was Thorsten Schulte, who had caused a considerable stir a few months ago with his book Fremdbestimmt (Heteronomous). Schulte appealed to Mahatma Gandhi’s mode of peaceful protest – with success, it seems. There were no riots in Berlin on 1 August, and the police behaved in a reasonable manner. They arrested Schulte briefly after his appearance, but released him soon afterwards, as no criminal offence could be proven.
The aim was to reach the hearts of the people, said Schulte, who all were at least feeling that something is rotten in the State. But there should be neither hatred nor violence on the day, he said. On the way to the Chancellery, a team from the broadcaster ARD followed Schulte in the hope of being able to get him to say something that could be used against him. Since that was obviously a failure, they stopped filming.
Schulte appealed to reason and the willingness to wake up from this madness. Several times he referred to the Switzerland’s 1 August national day, although nothing comparable to the Berlin demonstration happened in Switzerland. We would experience ‘an Apocalypse’, he said, which means something like an “exposure” (revelation) of the whole fabric of lies of recent decades. This demonstration should indeed make history. Follow-up demos are being planned in several German cities.

In the evening hours during the first half of July, a comet hung over Berlin (and many other areas in Europe). It was only discovered on 27 March and was an impressive sight. Even its threefold tail was clearly visible. Those who pay attention to the language of comets will prick up their ears when they learn that, according to Rudolf Steiner, they are the freedom heroes in the universe and that every new comet should be celebrated with a poem to freedom. More on this in my next contribution.

T.H. Meyer

 


Kategorie: TPA Editorial

Ein Freiheits-Aufbruch in Berlin

04.09.2020

Am 1. August, dem Nationalfeiertag der Schweiz, der hierzulande zahm und ohne nennenswertes Feuerwerk über die Bühne ging, spielte sich in der Hauptstadt des Nachbarlandes Bemerkenswertes ab. Berlin war voller Menschen wie fast nie. Insider sprachen von einigen hunderttausend Demo-Teilnehmern. Die offiziellen Medien spielten die Zahl, offensichtlich unwahr, auf höchstens 20‘000 herunter.
Demonstriert wurde unter anderem gegen den Maskenzwang – ohne Masken. Derzeit undenkbar im Schweizer Nachbarland.
Gute Videoaufnahmen geben einen Eindruck der vielstündigen Veranstaltung.
Anwesend war Daniele Ganser, einer der Hauptredner war Thorsten Schulte, der mit dem Buch Fremdbestimmt vor ein paar Monaten Aufsehen erregt hatte. Schulte berief sich auf die Friedenshaltung von Mahatma Gandhi, wie es scheint mit Erfolg. Es gab keine Ausschreitungen, und die Polizei verhielt sich verhältnismäßig. Sie nahm zwar Schulte nach seinem Auftritt kurz fest, entließ ihn aber bald darauf wieder, da ihm keine Straftat nachgewiesen werden konnte.
Man wolle die Herzen der Menschen erreichen, so Schulte, die alle zumindest fühlten, dass Einiges faul ist im Staate. Aber weder Hass noch Gewalt sollten das Wort haben. Auf dem Weg zum Kanzleramt folgte ein ARD-Team Schulte, in der Hoffnung, ihm gegen ihn verwendbare Äußerungen entlocken zu können. Da das offensichtlich vergeblich war, stellte man das Filmen ein.
Schulte appellierte an die Vernunft und die Bereitschaft, aus dem Wahn aufzuwachen.
Mehrmals wies er auf den Schweizer 1. August hin, obwohl sich in der Schweiz nichts Vergleichbares abspielte.
Wir würden die Apokalypse erleben, was soviel wie «Enthüllung» all der Lügengewebe der letzten Jahrzehnte heiße.
Diese Demo dürfte in der Tat Geschichte schreiben. Folge-Demos in mehreren deutschen Städten sind geplant.

In den Abendstunden der ersten Julihälfte hing ein Komet über Berlin (und vielen anderen Gegenden in Europa). Er war erst am 27. März entdeckt worden und bot ein eindrückliches Bild. Sogar ein dreifacher Schweif war deutlich zu erkennen. Wer die Sprache der Kometen beachtet, wird hellhörig, wenn er erfährt, dass sie nach Rudolf Steiner die Freiheitshelden im Universum seien, und dass jedes neue Erscheinen eines Kometen mit einem Gedicht an die Freiheit gefeiert werden sollte. Näheres dazu im nächsten Beitrag.

Thomas Meyer


Kategorie: Editorial, News

Europäer September 2020 (Jg 24 / Nr. 11)

04.09.2020

Editorial: Ein Freiheits-Aufbruch in Berlin

Neowise – der neue Komet
Thomas Meyer

Zwei Charakteristika Ahrimans
Thomas Meyer

Ein Michaeli-Vortrag
Charles Kovacs

Grundlegende Wirtschafts- und Gesellschaftsreform
Merkblatt
Alexander Caspar

Was ist schaffendes Denken?
Harald Herrmann

Michaeli 2020
Jens-Peter Manfrass

BUCHBESPRECHUNGEN

BRIEF AUS STOURBRIDGE
Die Inkarnation Ahrimans
(Teil 1)
Terry Boardman

LESERBRIEFE

Träger des Volksgeistes
Martin Barkhoff

Impressum

 

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Kategorie: Europäer-Aktuell, Europäer-Archiv, News

The Present Age Volume 5 / No. 11 July 2020

20.07.2020

Contents

Editorial
The Awakening of Souls in the Age of Global Madness

Ahriman’s Fear of Clear Human Thinking
On the Hungarian Edition of Rudolf Steiner’s Lectures on Ahriman’s Incarnation in the West
T.H. Meyer

LETTER FROM STOURBRIDGE
Binaries, Triads, and the Prospects for War and Peace between the West and China
Terry Boardman

Is the coronavirus crisis pulling away the veil from fundamental problems pressing upon society and the economy?
Alexander Caspar

The Coronavirus and New Economy
Andreas Flörsheimer

Pandemic or Plandemic?
Olaf Koob M.D

July Calendar

Coronavirus, Epidemics, and Vaccine Terrorism with Jon Rappoport (Part Two)
Interview by Catherine Austin Fitts

BOOK REVIEWS
Viral Madness
Gerald Brei

The Moment of Truth is Rarely Free of Pain
Branko Ljubić

Kaspar Hauser, Schloss Beuggen and Children without a Home
(in a time of worldwide bans on public gatherings)
Jens-Peter Manfrass

Imprint

 

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Kategorie: TPA archives, TPA current

The Awakening of Souls in the Age of Global Madness

20.07.2020

A year ago I was invited again by the Wiesbaden branch to a give a lecture and a seminar this May. The subject: Ahriman’s knowledge, from the point of view of Rudolf Steiner’s fourth mystery drama The Souls’ Awakening.
The closer the time approached, the more the subject seemed to fit the current world situation.
But obstacles were not lacking either. At almost the last moment, the event was cancelled by the authorities. At the very last moment, the federal state of Hesse suddenly allowed meetings of up to a hundred people in rooms, albeit with strict spacing regulations.
But would they let me cross the border? I spoke with German customs in Basel three times. The first official wanted to let me through on the basis of my written invitation, but only on the day I enquired, which was a Tuesday. Yet I wasn’t supposed to travel until Friday. To grant that, however, was beyond his competence. Instead, I was advised to call the customs office in Weil am Rhein. The advice there was to report to the Wiesbaden Health Department. I would to have to reckon on being quarantined for 14 days on arrival.
The next day I got a commuter certificate and had it signed by my hosts. The day after that, I enquired again at the Basel customs. The officer looked at me and said: You don’t look like you would be lying. He would have let me pass too, but it still wasn’t Friday. On Friday I confidently approached the third official, a stern-eyed woman. She checked my new certificate and said that unfortunately it didn’t help at all, since I wasn’t really a regular commuter. In the meantime, another invitation letter had arrived from Wiesbaden, this time with the previously missing telephone number. She was satisfied with this document and let me pass. What Kafkaesque chicanery!
I sat in the express train, very unpleasantly affected by the need to wear a mask, and put one on briefly, only to take it off again as soon as the conductor was out of sight. As the train was approaching Mannheim, where I had to change trains, a doctor asked the conductor which law this mask-wearing requirement was based on. In her helplessness she called the senior conductor and the two discussed what was to be done with the man. A fellow traveller wearing a mask called out loudly: “Throw him off the train”. Unperturbed, the doctor insisted on the law, arguing that each state had different regulations. Baden-Württemberg, which we had just crossed, only required masks to be worn on regional trains, not on inter-city express trains. The train driver was evidently not familiar with such fine details of the legal regulations, abandoned his tight authoritarian attitude and admitted in a low voice that he was not comfortable with the matter himself.
When the doctor said that he was looking forward to moving to Switzerland, I thanked him as I passed him on leaving the train for his little lesson in German law, but said that Switzerland had also long been on the road to becoming a sham democracy. On the way from Mannheim to Mainz, where a car was waiting to take me on to Wiesbaden, I immersed myself in the play The Captain of Köpenick, by Carl Zuckmayer. Weeks before, I had read the drama Ubu Roi by Alfred Jarry, the ‘Ur-Drama’ of Theatre of the Absurd. The legendary fake captain, who really did exist, one day decided to put an end to his social misery by buying a captain’s uniform, stopping a squad of soldiers marching past, taking charge of them and putting the Köpenick town hall ‘in order’ by arresting the mayor and finally seizing the municipal treasury. Then he drove off in a cab – and made the headlines, after which he was finally granted a passport, which he had long been denied due to his many years in prison.
But back to current reality: On the escalator at Mainz railway station, a complete stranger, a masked man pointed a finger at your Swiss traveller and barked: “Mask!”
Of course, hundreds of thousands, indeed millions of people have experienced similar and far worse absurdities, official harassment and private attacks. But we still seem to be lacking some determined captains who can put an end to the spook of the State’s masquerades.
Our greatest duty is not to put on a mask, but to unmask the globalist “philanthropic” guild of criminals who have put us all in this mess.

But wait: there is resistance to the excessive measures, as numerous appearances on YouTube by doctors, journalists and scientists have shown. To name just a few examples: a whistle-blower greatly embarrassed the German Ministry of the Interior by exposing its official incompetence and its violation of the law. Catholic bishops and cardinals and even an archbishop protested by issuing an open letter. And recently, a female member of the Italian parliament, in front of the camera, called on the Italian president to arrest Bill Gates. Up until now, Dornach has been content with “extremely politically correct” statements worth no more than wooden Michael swords.
But more and more people are also protesting publicly in Switzerland. A poster recalls the figure of William Tell and encourages people not to kneel in front of the corona hat. Not enough resistance?
Everything big starts with what first appears to be “small”. In relation to the current world situation: with the awakening of souls.

T.H. Meyer, Wiesbaden, 17 May 2020

 


Kategorie: TPA Editorial

Europäer Juli/August 2020 (Jg 24 / Nr. 9/10)

05.07.2020

Editorial: Geisteslicht und Hetzartikel in Arlesheim

Im Beginn der Plandemie
Gespräch von Catherine Austin Fitts und Thomas Meyer

Homo caninus
Elias Davidsson

Die geistige Führung
(Teil 3)
Charles Kovacs

Das Reinecke-Team
Branko Ljubić

Coronavirus-Parallelen
Richard Ramsbotham

Zwei Geistsucher
Michael Ende und Werner Zurfluh
(Briefwechsel)

Reisefertig
Martin Barkhoff

Bundesverfassungsgericht gegen den Gerichtshof der EU
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Die Schweiz am Wendepunkt
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FORUM
In Sachen Peter Selg
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Kategorie: Europäer-Aktuell, Europäer-Archiv, News

Geisteslicht und Hetzartikel in Arlesheim

04.07.2020

Ende Mai erschien in der Regionalpresse von Arlesheim, Aarau, Olten und Grenchen ein Hetzartikel gegen sogenannte «Corona-Skeptiker».1
In ihm wurden in erster Linie Der Europäer, seine Autoren und sein Herausgeber aufs Korn genommen. Zusätzlich erfolgte ein Rundumschlag gegen den Perseus Verlag.
Vorausgegangen war ein Telefonanruf eines Herrn Benjamin Rosch, der sich auf die Schnelle nach allerlei Dingen erkundigen wollte und allerlei Auskünfte bekam. Darnach schaute sich Herr Rosch die Internet-Ausgabe der Juni-Nummer des Europäer und die Perseus-Webseite an. Darauf setzte er seinen journalistischen Schnellmixer in Betrieb und spritzte sein Produkt in die Welt. Er nannte unseren Autor Elias Davidsson einen «bekennenden Antisemiten». Davidsson setzte sich zu Recht sofort zur Wehr: Er gab dem Europäer davon Kenntnis: «Wegen der Bezeichnung meiner Person als eines «bekennenden Antisemiten » (BZ, 31.5.2020), habe ich die BZ verklagt. Innerhalb 24 Stunden hat die BZ eine Unterlassungsverpflichtungserklärung unterschrieben und sich verpflichtet, ab sofort zu unterlassen, mich als einen bekennenden Antisemiten zu bezeichnen und die Kosten meines Rechtsanwalts zu bezahlen (887 €).»2
Roschs journalistischer Flintenschuss ging also sofort nach hinten los und traf wie ein Bumerang die Zeitung selbst! Davidsson bat uns ferner: «Es wäre gut, diese Nachricht in Basel zu veröffentlichen, auch mit den Namen der betroffenen Journalisten [zu welchen neben Benjamin Rosch auch eine Silvana Schreier gehört. TM], die solchen Mist schreiben. Mal sehen, ob diese Journalisten ihren Posten verlieren…»
Der Europäer kommt dem Wunsch Davidssons hiermit stellvertretenderweise für die BZ und die übrige Presse nach. Eine Recherche über die Folgen für die Mist-Fabrikanten zu unternehmen, hatten wir weder Zeit noch Lust.3
Der primitive Artikel, in dem natürlich auch Rudolf Steiner, wie in der übrigen Gegner-Presse, einmal mehr in ein schiefes Licht gerückt wurde, hatte einen BZ-Vorgänger, als wir vor drei Jahren im Scala Basel einen Kongress zum Thema Terror, Lüge und Wahrheit organisiert hatten.4
Arlesheim ist der historische Fluchtort der Heiligen Odilie. Hierhin setzten ihr die Hunde ihres Vaters nach. Die Fluchthöhle, in der sie sich vor den Verfolgern barg, befand sich in der Eremitage, einer mit dem Gralsgeschehen tief verbundenen Orte. Von hier aus gelangte sie auf den Odilienberg, wo sie ihr bedeutendes Wirken ungestört entfalten konnte. Odilie war die Trägerin eines keltisch inspirierten, nicht-römischen Christentums.
Vor genau hundert Jahren setzte in Arlesheim eine besonders giftige Hetze gegen Rudolf Steiner und das Goetheanum ein. Sie ging von Max Kully aus, dem katholischen Pfarrer des Domes, welcher der Odilie geweiht ist. Karl Heyer hat sich in seiner bedeutenden Schrift Wie man gegen Rudolf Steiner kämpft, auch eingehend mit Kully befasst. Heyer nahm sich der Gegner niedrigsten Niveaus an, denen es in keiner Weise um Wahrheit geht. Bei diesen handelt es sich «nicht um eine Auseinandersetzung mit ihnen, sondern um eine solche über sie.» Über Kully schreibt er: «Nicht etwa kraft seiner Argumente, sondern mit seiner wohl unüberbietbaren Massivität ist Kully einer der ‹erfolgreichsten› Gegner; er wird immer wieder gern zitiert.» Auch in dem vor etlichen Jahren erschienenen Gegnerwerk von Helmut Zander.
Rudolf Steiner selbst hat in einem Dornacher Vortrag vor ziemlich exakt hundert Jahren (5. Juni 1920, GA 255b) erstmals auf die Umtriebe des Fanatikers Kully aufmerksam gemacht.

So ist mit Arlesheim und seinem Umkreis im Zusammenhang mit dem Streben nach einer neuen Spiritualität ein Jahrhunderte altes Licht-Schatten-Karma verbunden. Wer das beachtet, wundert sich nicht über das jüngste Presse-Produkt aus diesem Umfeld.
*
Egal, wo die Gegner sitzen, es gilt: «Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, und dann gewinnst du.» Dieses vierteilige Wort von Mahatma Gandhi gilt auch für die bescheidenen Bemühungen des Europäer. Wir befinden uns jetzt beherzt auf dem Weg zur Phase vier…

Thomas Meyer

_________________________

1  https://www.bzbasel.ch/basel/basel-stadt/zweifler-und-unglaeubige-der-zweite-blick-in-die-szenen-der-corona-skeptiker-137992753

2  Die Internet-Ausgaben der BZ wurden entsprechend korrigiert. Im Übrigen ist Davidsson Anti-Zionist, wie er einmal in einem Artikel im israelitischen Wochenblatt in Zürich (1997) dargelegt hat.

3  Weitere Verleumdungen von Terry Boardman, Daniele Ganser oder Ken Jebsen seien hier lediglich erwähnt.

4 https://perseus.ch/archive/7343


Kategorie: Editorial, News

Europäer Juni 2020 (Jg 24 / Nr. 8)

22.05.2020

Editorial: Erwachen der Seelen in der Zeit der Welten-Irre

Brief aus dem Irrenhaus
Elias Davidsson

Pearl Harbor – 9/11 – Corona
Thomas Meyer

Brief an die Zukunft
James Corbett

Die geistige Führung
(Teil 2)
Charles Kovacs

Pandemie oder Plandemie?
Dr. med. Olaf Koob

Krieg gegen die Bürger
Dr. med. Daphné von Boch

Neue Wirtschaft
Andreas Flörsheimer

Was die Corona-Krise offenlegt
Alexander Caspar

Pfingsten
Gedicht von Monica von Miltitz

Alanus ab Insulis
Mario Betti

Pfingsten
Gedicht von Monica von Miltitz

Erinnerungsbilder an Toni Völkert
Hedwig Olpp

BUCHBESPRECHUNGEN

Impressum

Politisch äußerst korrekt
Martin Barkhoff

LESERBRIEF

 

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Kategorie: Europäer-Aktuell, Europäer-Archiv, News

Erwachen der Seelen in der Zeit der Welten-Irre1

22.05.2020

Vor einem Jahr wurde ich einmal mehr vom Wiesbadener Zweig zu einem Vortrag und einem Seminar eingeladen, für diesen Mai. Thema: Die Erkenntnis Ahrimans, vom Gesichtspunkt des vierten Mysteriendramas Der Seelen Erwachen.
Das Thema passte, je näher der Zeitpunkt heranrückte, immer präziser zur aktuellen Weltlage.
Doch auch die Hindernisse blieben nicht aus. Im zweitletzten Moment wurde die Veranstaltung von den Behörden abgesagt. Im letzten Moment erlaubte das Bundesland Hessen plötzlich Versammlungen in Räumen, bis zu hundert Personen, allerdings mit strenger Abstandsvorschrift.
Aber würde man mich über die Grenze lassen? Ich sprach dreimal beim deutschen Zoll in Basel vor. Der erste Beamte wollte mich aufgrund der schriftlichen Einladung durchlassen, doch nur am Tag meiner Erkundigung, das war ein Dienstag. Reisen sollte ich aber erst am Freitag. Das zu bewilligen lag nicht in seiner Kompetenz. Stattdessen riet man mir, beim Zollamt Weil a. Rhein anzurufen. Dort lautete der Rat, mich beim Gesundheitsamt Wiesbaden zu melden. Ich müsse nämlich damit rechnen, bei der Ankunft erst 14 Tage in Quarantäne gesteckt zu werden.
Am nächsten Tag besorgte ich eine Pendlerbescheinigung und ließ sie von meinen Gastgebern unterzeichnen. Am übernächsten erkundigte ich mich nochmals am Basler Zoll. Der Beamte blickte mich an und sagte: Sie sehen nicht aus, als ob Sie lügen würden. Er hätte mich ebenfalls passieren lassen, doch es war immer noch nicht Freitag. Am Freitag kam ich zuversichtlich zum dritten Beamten, einer streng blickenden Frau. Sie prüfte meine neue Bescheinigung und meinte, die helfe leider gar nichts, da ich ja nicht wirklich ein regelmäßiger Pendler sei. Inzwischen war nochmals ein Einladungsbrief aus Wiesbaden eingetroffen, diesmal mit der vorher fehlenden Telefonnummer. Mit diesem Dokument war sie zufrieden und ließ mich passieren. Welch kafkaeske Schikanen!
Im ICE setzte ich, von der Nötigung des Maskentragens äußerst unangenehm berührt, kurz eine Maske auf, um sie gleich wieder fallen zu lassen, sobald der Schaffner außer Sicht war. Vor Mannheim, wo der Zug zu wechseln war, diskutierte ein mitreisender Arzt mit der Schaffnerin und begehrte zu wissen, auf welches Gesetz sich diese Nötigung denn stütze. In ihrer Hilflosigkeit rief sie den Zugsführer herbei, und die beiden erörterten, was mit dem Mann zu geschehen habe. Ein maskentragender Mitreisender rief laut dazwischen: «Aus dem Zug werfen». Der Arzt beharrte unbeirrt auf dem Gesetz und machte geltend, dass jedes Bundesland eine andere Regelung habe. Baden-Württemberg, das man eben durchquerte, verlange nur ein Maskentragen in Regionalzügen, nicht in ICE-Zügen. Der Zugsführer war offenbar mit solchen Feinheiten der gesetzlichen Regelungen nicht vertraut, ließ von seiner strammen Obrigkeitshaltung ab und gab kleinlaut zu, dass ihm die Sache selbst nicht angenehm sei.
Als der Arzt meinte, er freue sich auf die Übersiedelung in die Schweiz, bedankte ich mich beim Aussteigen im Vorbeigehen für seine kleine Lektion in deutschem Gesetz, gab aber zu bedenken, dass auch die Schweiz schon lange auf dem Weg zu einer Scheindemokratie sei.
Auf der Fahrt von Mannheim nach Mainz, wo ein Wagen für die Weiterfahrt nach Wiesbaden wartete, versenkte ich mich in das Stück von Carl Zuckmayer Der Hauptmann von Köpenick, nachdem ich mich Wochen zuvor mit dem Drama Ubu Roi von Alfred Jarry, dem Ur-Drama des absurden Theaters, beschäftigt hatte. Der legendäre falsche Hauptmann, den es wirklich gegeben hat, beschloss eines Tages, seiner sozialen Misere dadurch ein Ende zu bereiten, dass er sich eine Hauptmanns-Uniform kaufte, einen vorbeimarschierenden Trupp von Soldaten anhielt, sich an deren Spitze stellte, den Trupp in Marsch setzte und im Rathaus von Köpenick für Ordnung sorgte, indem er den Oberbürgermeister verhaften ließ und sich schließlich der Gemeindekasse bemächtigte. Danach fuhr er mit einer Droschke davon – und machte Schlagzeilen, wonach ihm der wegen langjähriger Vorstrafen verweigerte Pass endlich gewährt wurde.
Doch zurück zur unmittelbaren Realität: Auf der Bahnhofrolltreppe in Mainz zeigte ein wildfremder Maskierter mit dem Finger auf den eidgenössischen Einreisenden und rief barsch: «Maske!»
Natürlich haben Hundertausende, ja Millionen derlei und weit schlimmere Absurditäten, behördliche Schikanen und private Übergriffe erlebt. Doch es scheint noch an entschlossenen Hauptmännern zu fehlen, die dem Spuk der Staats-Maskeraden ein Ende bereiten.
Nicht Maskentragen ist unsere größte Plicht, sondern die globalistische «philanthropische» Verbrechergilde, die uns dies alles einbrockt, zu demaskieren.

Doch Halt: Es gibt Widerstand gegen die maßlosen Maßnahmen, wie zahlreiche Youtube-Auftritte von Ärzten, Journalisten und Wissenschaftlern zeigen. Um nur ganz wenige Beispiele zu nennen: Ein Whistleblower brachte das deutsche Innenministerium durch Bloßstellung seiner obrigkeitlichen Inkompetenz und Gesetzesverletzung in große Verlegenheit. Katholische Bischöfe und Kardinäle und sogar ein Erzbischof begehrten mit einem Rundschreiben auf. Und jüngst verlangte eine Abgeordnete im italienischen Parlament vor laufender Kamera vom italienischen Präsidenten, dass Bill Gates zu verhaften sei. In Dornach begnügt man sich bislang mit «politisch außerordentlich korrekten» Verlautbarungen, die so viel wert sind wie Michaelschwerter aus Holz.
Doch auch in der Schweiz protestieren öffentlich mehr und mehr Menschen. Ein Plakat ruft die Gestalt von Wilhelm Tell in Erinnerung und fordert dazu auf, vor dem Corona-Hut nicht in die Knie zu sinken. Kein ausreichender Widerstand?
Alles Große fängt mit scheinbar «Kleinem» an. In Bezug auf die jetzige Weltlage: mit dem Erwachen der Seelen.

Thomas Meyer, Wiesbaden, am 17. Mai 2020

 

_________________________

1  Siehe: Thomas Meyer, Welten-Irre oder Raffaels letztes Bild, Basel 2017.


Kategorie: Editorial, News

The Present Age Volume 5 / No. 9/10 May/June 2020

15.05.2020

Contents

Editorial
World Dictatorship, Prophecies and the Jolt towards the Spirit

Beyond Surprise
Some Reflections on the Corona Crisis
T.H. Meyer

A Letter to the Future
James Corbett

He Seems like a Guardian of Saturn …
Countess von Keyserlingk on D.N. Dunlop

Anti-Corona 2020
Martin Meyer

“…the diseases we suffer on earth are visitations from heaven”
COVID-19 and the Cosmos
Terry Boardman

Free Spiritual Life – or the Prohibition of Thinking (Part One)
Lecture by T.H.Meyer, 28 October 2019 in Chur, Switzerland

LETTER FROM STOURBRIDGE
The Incarnation of Ahriman – When and Where? (Part Two)
Terry Boardman

DOTS … to COVID-19

May/June Calendar

Coronavirus, Epidemics, and Vaccine Terrorism with Jon Rappoport (Part One)
Interview by Catherine Austin Fitts

Health and Vaccines
Philip Incao, M.D.

Vaccinations: From Childhood Diseases to the Flu?
Daphné von Boch, M.D.

THE VIEW FROM BEIJING
“Christ in a False Form, in False Imaginations”
Martin Barkhoff

“They heard me but they could not understand me”
Alexander Caspar

FORUM

The New Revelations of the Spirits of Personality
Harald Herrmann

Readers’ Letters

Imprint

Another Age
William Riggins

 

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Kategorie: TPA archives, TPA current

World Dictatorship, Prophecies and the Jolt towards the Spirit

15.05.2020

No world dictator would have been able to achieve in a few weeks what the “virus”, against which no remedy has allegedly yet been found, has been able to achieve in such a short time: school closures, the banning of public gatherings, theatre, concert and cinema performances, and visits to restaurants. Closed frontiers, closed bars, and at the few open shops and pharmacies the notice that payment will only be accepted with contactless cards. Economies shut down. No international decision could have had so much psychological propaganda for the long-planned global abolition of cash. This is a corona dictatorship still just short of forced vaccination. Overnight everything else, such as climate change and 5G, has become an unimportant secondary question. But there are also good things to report: NATO’s gigantic NATO “Defender 2020” manoeuvres have been cancelled!
And sober explanations of the medical exaggerations have been provided by Profs. Sucharit Bhakdi, Knut Wittkowski, John Ioannidis and Dr Shiva Ayyadurai1.
The deeper background to the crisis is obviously many-sided and hidden. Why was a scenario gamed in October 2019 in New York, which corresponds to the actual coronavirus crisis? (https://www.voltairenet.org/article209128.html)

We shall leave the explanation of this background to others. Instead, we shall just point out that in his sci-fi novel The Eyes of Darkness, American author Dean Koontz wrote already in 1981 about a virus that would break out first in the Russian city of Gorki, but in the 1989 edition this was changed to Wuhan.
When the coronavirus began to spread in the West, it was claimed by some that this book The Eyes of Darkness also seemed to prophesy that a dangerous bioweapon would unleash a fatal illness attacking the lungs in the year 2020, but we soon learned that in reality this claim resulted from a conflation of Koontz’s novel with another book – End of Days: Predictions and Prophecies About the End of the World, which was published in 2008 by an American clairvoyant, Sylvia Browne, who collected many ‘end-times’ prophecies, to which at the end she added some of her own, among them that around the year 2020 a lethal epidemic involving inflammation of the lungs would spread around the whole world.
It is noteworthy at this juncture not only to point out that this is the year in which we are living but also that to recall that over a hundred years ago Rudolf Steiner indicated that “not long after people have been writing the date 2000, a kind of prohibition of thinking around the world will be declared from the West”, the beginnings of which he saw in materialistic medicine. In this context Steiner seemed to have pointed to the year 20202. His prophecy provides the concrete spiritual background to that of Sylvia Browne.

*

An awful symbol for the killing out of all spiritual impulses is accompanying the ban on thinking: in various countries, most recently in Switzerland, starlings have been falling in droves from the sky in a matter of seconds, regularly in areas where 4G or 5G is increasing. There is a video on this that is very worth seeing.3
The last case in this documentary occurred in the Mormons’ Salt Lake City, which was declared the second US test region for 5G after New York.
Swiss President Sommaruga tried to shake up the population after the latest emergency measures: “Now a jolt must go through the country.” The jolt to maintain solidarity in keeping away from other people (“social distancing”). The real jolt in our life, however, is the step towards the threshold of the spiritual world. This leads to waking up from the materialistic illusions of life. Without this jolt, the Corona crisis can be overcome in appearance only.

T.H. Meyer, March 2020

_________________________

1  Bhakdi: https://www.youtube.com/watch?v=JBB9bA-gXL4

Wittkowski: https://www.youtube.com/watch?v=lGC5sGdz4kg, Ioannidis: https://www.youtube.com/watch?v=d6MZy-2fcBw

Ayyadurai: https://www.youtube.com/watch?v=d6MZy-2fcBw

2 In the print version of the lecture of April 4 1916 (GA 167) at this point the date 2200 appears, but this does not fit with “not long after people have been writing the date 2000”. Martin Barkhoff expressed the view years ago that this must have been misheard or wrongly written down and that in fact Steiner must have meant 2020.

3 https://www.youtube.com/watch?v=TZuPeymQjuM&feature=youtu.be


Kategorie: TPA Editorial

Weltdiktatur, Prophezeiungen und der Ruck nach dem Geist

10.04.2020

Kein Welt-Diktator hätte in wenigen Wochen erreichen können, was dem «Virus», gegen das angeblich noch kein Kraut gefunden wurde, in kürzester Zeit gelang: Schul-Schließungen, Versammlungsverbot, keine Theater- und Kinovorstellungen, keine Konzerte und Restaurantbesuche. Dichte Grenzen, leere Lokale, bei den wenigen offenen Läden oder Apotheken die Weisung, nur mit ansteckungsloser Kreditkarte zu bezahlen. Kein internationaler Beschluss hätte soviel Psychowerbung für die unter anderem längst geplante globale Abschaffung des Bargelds machen können. Corona-Diktatur bis zur Zwangs-Impfung. Alles andere ist über Nacht zur unwichtigen Nebenfrage geworden: Klimawandel, 5G. Doch auch Gutes ist zu vermelden: Das gigantische NATO-Manöver «Defender 2020» ist geplatzt, abgesagt! – Eine nüchterne Aufklärung der medizinischen Aufbauschung bietet Dr. Wolfgang Wodarg (https://www.wodarg.com).
Die tieferen Hintergründe der Krise sind offenbar vielfältig und verschleiert. Warum wurde im Oktober 2019 in New York ein Szenario durchgespielt, das der echten Corona-Krise entspricht? (https://www.voltairenet.org/article209128.html)
Wir überlassen die Klärung dieser Hintergründe Anderen. Wir möchten stattdessen nochmals darauf aufmerksam machen, dass Dean Koontz in seinem Science-Fiction Roman The Eyes of Darkness bereits 1981 von einem Bio-Virus sprach, der zunächst im russischen Gorki, ab den Auflagen von 1989 aber in Wuhan ausbrechen würde. Wir haben die einschlägige Textpassage im letzten Editorial zitiert.1
Das von uns ebenfalls gebrachte und auf der angegebenen Webseite gleichfalls reproduzierte Zitat über eine gefährliche Biowaffe, die eine lungenentzündungsähnliche tödliche Krankheit für das Jahr 2020 prophezeit, stammt, wie wir erfuhren, in Wirklichkeit aus einem anderen Buch: Aus Sylvia Browne’s Prophecies. Es handelt sich um ein 2008 erschienenes Werk einer amerikanischen Hellsichtigen, die viele Endzeit-Prophezeiungen sammelte, denen sie am Ende ihre eigne hinzufügt: Unter anderem, dass sich um das Jahr 2020 eine tödliche lungenentzündungsähnliche Krankheit um den ganzen Globus breiten würde.
Bemerkenswert an diesem Termin ist nicht nur, dass es unser eigenes Jahr ist, bemerkenswert ist auch, dass Rudolf Steiner vor über hundert Jahren darauf hinwies, dass «nicht lange, wenn man das Jahr 2000 geschrieben haben wird», aus dem Westen eine Art Denkverbot über die Menschheit losgelassen würde, dessen Anfänge er in der materialistischen Medizin erblickte. Steiner wies in diesem Kontext präzisierend auf das Jahr 2020 hin.2
Die Steiner‘sche Prophezeiung verleiht derjenigen von Sylvia Brown den konkreten spirituellen Hintergrund.

Schauervolles Sinnbild für das Töten aller geistigen Impulse, von dem das Denkverbot begleitet wird: Es fallen in verschiedenen Ländern, jüngst in der Schweiz, scharenweise Stare in Sekundenschnelle vom Himmel, und zwar regelmäßig in Gebieten wachsender G4- oder G5-Aufrüstung. Dazu existiert ein sehr sehenswertes Video.3
Der letzte Fall in dieser Dokumentation ereignete sich im mormonischen Salt Lake City. Diese Stadt wurde neben New York zum zweiten US-Testgebiet für 5G erklärt.
Die schweizerische Bundespräsidentin Sommaruga suchte die Bevölkerung nach den jüngsten Not-Maßnahmen aufzurütteln: «Nun muss ein Ruck durch das Land gehen.» Der Ruck zum solidarischen Abstandhalten. Der wahre Ruck unseres Lebens besteht aber in dem Hintreten an die Schwelle der geistigen Welt. Er führt zum Aufwachen aus den materialistischen Lebensillusionen. Ohne diesen Ruck lässt sich auch die Corona-Krise nur zum Schein bewältigen

Thomas Meyer

_________________________

1  Siehe https://v1019.com/2020/03/10did-author-dean-koontz-predict-coronavirus-in-80s-suspense-thriller/

2  In der Nachschrift in GA 165 steht zwar an dieser Stelle 2200, was aber nicht zu dem Ausdruck passt «nicht lange, wenn man das Jahr 2000 geschrieben haben wird». Martin Barkhoff vertrat schon vor Jahren die Auffassung, dass es sich hier um einen Hör- oder Übertragungsfehler handeln müsse und wirklich 2020 gemeint sei.

3 https://www.youtube.comwatch?v=TZuPeymQjuM&feature=youtu.be


Kategorie: Editorial, News

Europäer April/Mai 2020 (Jg 24 / Nr. 6/7)

10.04.2020

Editorial: Weltdiktatur, Prophezeiungen und der Ruck nach dem Geist

«Der Jünger, den der Herr lieb hatte»
Thomas Meyer

Sterne und Menschheit
Vortrag von Toni Völker

Ein Gespräch in Chartres
Catherine Austin Fitts und
Thomas Meyer

Lily Koliskos Biographie von Eugen Kolisko
Norbert Glas

Staatliche Unterdrückung der Meinungsfreiheit?
Gerald Brei

Zum mechanischen Okkultismus
Ricarda Murswiek

VON PEKING AUS GESEHEN
Christliche und entchristlichte Gesellschaft
Martin Barkhoff

Eine deutsche Frau sieht USA
Fortsetzung über Benjamin Franklin
Monica von Miltitz

Rudolf Steiner und Johanna von Keyserlingk
Christian Lazaridès

Eine Ahasver-Gestalt
Werner Schäfer

BUCHBESPRECHUNG

LESERBRIEF

Impressum

 

Ergänzung in letzter Minute:
Unbedingt sehenswerte Corona-Analyse von Ernst Wolf über den «finanzfaschistischen» Coup: https://www.youtube.com/watch?v=aYZ2gVs9U7o

 

 

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Kategorie: Europäer-Archiv

T.H. Meyer: What is Public Opinion?

23.03.2020

A Consideration from exoteric and spiritual scientific perspectives

in her introduction: what is public opinion?
I propose to deal with the topic in two parts. The I propose to deal with the topic in two parts. The first will be exoteric and the second will be from a spiritual scientific perspective. I do not want to go about it in an abstract and theoretical way, but rather introduce some symptomatic examples of what one can understand by the term “public opinion”.

Read more: What is Public Opinion?

 

 

Translated by Terry Boardman

 


Kategorie: Articles in English, Europäer (english), Various Items (english)

Thomas Meyer: Was ist öffentliche Meinung?

23.03.2020

Eine Betrachtung aus exoterischer und aus geisteswissenschaftlicher Sicht
Wir haben es mit einem besonders aktuellen Thema zu tun: Was ist öffentliche Meinung?
Ich habe mir vorgenommen, das Thema in zwei Teilen zu behandeln. Zuerst exoterisch, dann aus geisteswissenschaftlicher Perspektive. Ich möchte dabei nicht abstrakttheoretisch vorgehen, sondern ausgewählte symptomatische Beispiele für das anführen, was man unter «öffentlicher Meinung» verstehen kann

Weiterlesen: (Was ist öffentliche Meinung?)


Kategorie: Kultur, Zeitgeschichte

Europäer März 2020 (Jg 24 / Nr. 5)

10.03.2020

Editorial: Wuhan 400 und die Geheimhaltung des Spirituellen

Was ist Erkenntnis?
Thomas Meyer

Toni Völker (1873–1938)
Eine Mitteilung von
Johanna Gräfin von Keyserlingk

Hingabe und Lauterkeit
Ergänzung zu Toni Völker
Thomas Meyer

Europäisches Parlament auf Abwegen
Gerald Brei

Selbstvernichtung des deutschen Volkes?
Angelika Eberl

Eine deutsche Frau sieht USA
Boston und Concord
Monica von Miltitz

Edward Hopper
Ausstellung in Riehen
Ruedi Bind

Ein Ketzergericht beginnt
Martin Barkhoff

BUCHHINWEIS

LESERBRIEF

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Kategorie: Europäer-Archiv

Wuhan 400 und die Geheimhaltung des Spirituellen

10.03.2020

Ein Freund sandte mir den Hinweis auf den Science-Fiction Roman The Eyes of Darkness von Dean R. Koontz, einem der auflagenstärksten US-Schriftsteller. Das Buch war bereits 1981 erschienen.
In dem genannten Werk figuriert ein chinesischer Wissenschaftler, der in die USA übersiedelte und eine Diskette mit Informationen zur wichtigsten Biowaffe der letzten zehn Jahre mitnahm: Er sagt: «Sie nennen die Sache ‹Wuhan 400›, denn sie wurde in den RDNA-Labors außerhalb von Wuhan entwickelt. Es war der 400. Strang von menschengemachten ‹Mikro-Organismen›, die in dem Forschungszentrum hergestellt wurden.»
Und an anderer Stelle: «Um etwa 2020 wird sich weltweit eine der Lungenentzündung ähnliche Krank- heit verbreiten. Sie wird Lungen und Bronchialgefäße attackieren und allen bekannten Heilmethoden trotzen.»

Die Parallelen sind frappant. Insbesondere die Nennung des Jahres 2020 – in einem Roman, der im Jahre 1981 erschienen war, also vor 39 Jahren!
Vor drei Jahren wurde in Wuhan in der Tat ein Forschungszentrum zur Entwicklung einer hochgefährlichen Biowaffe eröffnet. Reichte dessen Ursprung in den Beginn der 80er Jahre zurück?
Oder vergab der «deep state» schon damals Ideen in dieser Richtung, um die Welt auf von langer Hand Geplantes einzustimmen, etwa via Hollywood-Filme oder Science-Fiction Romane? Ein Beispiel aus jüngerer Zeit: Im Juni 2001 war ein Pearl Harbor Film verbreitet worden, der die psychologische Voraussetzung schuf, um auf die «surprise attack» von 9/11 hereinzufallen.
Kein Wunder jedenfalls, dass der Roman von Koontz derzeit wieder enorme Nachfrage erfährt.

Abschied von der «neutralen» Schweiz
Die Enthüllungen um den «Crypto»-Skandal belegen, dass die offizielle Schweiz seit Jahrzehnten respektvoll vor den Gessler-Hüten von Geheimdiensten (CIA/BND) in die Knie ging.
Bei der Aufdeckung der Fichen-Affäre um den Schweizer Geheimdienst zu Beginn der 90er Jahre hatte sich ein Vertreter der CIA erregt: «Er könne nicht verstehen, wie wir dazu kämen, derart empfindliche Informationen der Öffentlichkeit bekanntzugeben.»1
Die Fichen waren angelegt worden, um nicht-konforme Staatsbürger mit gefährlichen Linksneigungen zu bespitzeln. Als die Sache publik wurde, fürchteten die US-Dienste offenbar auch um die Aufdeckung ihrer Crypto-Spur in «schweizerischen» Gewässern.
Davon blieben sie fast 30 Jahre lang verschont – bis heute.
Geheimhaltung aus Machtgründen ist eine Signatur des Zeitalters. Sie ist ahrimanischer Prägung.
Zur Zeit der Inkarnation Luzifers in China wäre sie unvorstellbar gewesen. Ihre schlimmste Form ist die Geheimhaltung der Realität des Spirituellen. Diese weltweit praktizierte Geheimhaltung ist der gefährlichste Virus unserer Zeit. Sie muss offengelegt werden, soll es eine menschenwürdige Zukunft geben.

Thomas Meyer

_________________________

1  WOZ, 6. März 1992.


Kategorie: Editorial, News

The 9/11 Truth Movement and its Cognitive Deficit

02.03.2020

Just in time for 11 September, Catherine Austin Fitts published an interview with her and the editor of this magazine in Copenhagen in March 2019.1    
The focus of the conversation was Niels Harrit, a Danish emeritus chemistry professor. Harrit investigated the nano-thermite residues in the towers of the World Trade Centre. The results strongly contradicted the official version with its windy explanations of the causes of collapse (aircraft fuel, etc.). He also reveals the key role that NATO and its Secretary General played in the days following the attacks in Brussels.
Just as timely was a major event in commemoration of the 18th anniversary of the disaster in New York which was held in Zurich, in which Niels Harrit also participated alongside Richard Gage and Daniele Ganser and others. No local press were present, of course; at any rate there was no subsequent reporting of the event.
Ganser is well-known to readers of Der Europäer and The Present Age, not least because of the event held at the Scala in Basel in March 2018, which kicked up a lot of dust: a whole group of “Anthroposophists” who wanted to be influential, then met to brand the organisers and speakers “conspiracy theorists”, but only revealed their own collective glaring ignorance of, and aversion to, the facts.
This did not in the slightest hold up stalwart seekers of truth, as was evident at the recent Zurich event with Daniele Ganser, a former Waldorf student.
The appearance in Zurich of Richard Gage represented the persistent demand over many years for new investigations of 9/11 – a demand that uses the collapse of Building 7 (controlled demolition) as the lever for such new investigations. We will report on this Zurich event in the next issue.
The US writer and commentator Paul Craig Roberts – a former finance minister under ex-President Reagan – wrote on 4 September 2019: “A research team at the University of Alaska’s Department of Civil and Environmental Engineering” [concluded that] “fire did not cause the collapse of WTC 7 on 9/11” [and that] “the collapse of WTC 7 was a global failure involving the near-simultaneous failure of every column in the building”. Finally – the first academic critical investigation2! The mainstream press has until now maintained silence about this.Roberts suspects that the findings were immediately swallowed up by the “memory hole” …

The demand for spiritual knowledge
Why is engaging with 9/11 still so important? Because what may well turn out to be the worst of events occurring at the very beginning of the third millennium is such a devilish piece of work that it urgently calls for a much more fundamental confrontation with evil and its role in the world. Part of this demand is that supersensory realities that have long been researched by spiritual science are taken seriously: for example, the world of phantoms, spectres and demons, which have been referred to in this magazine several times3.
The 9/11 truth movement has until today avoided this confrontation despite all the services it has rendered to the exposure of the lies. But the necessary knowledge of evil is the most important consequence of those terrible events. Unfortunately, the 9/11 movement is also infected by the contemporary fear of the spirit that has now reached epidemic proportions. If the movement understands its educative impulse aright, it will have to learn to face anti-spiritual terror within the mind just as courageously as it does external terror and its manifold disguises.
Incidentally, Switzerland, which is, unfortunately, very much in the vanguard in spreading the new 5G technology, is experiencing increasing protests against it. A public demand for a referendum took place in Bern on 21 September4, which is more worthy of Switzerland than unconscionable business dealings in the new technology.

T.H. Meyer

_________________________

1  https://home.solari.com/solari-report-special-truth-telling-9-11-with-dr-niels-harrit-thomas-meyer

2 https://ine.uaf.edu/wtc7

3 See Rudolf Steiners lecture of 9 June 1908 (from GA 101)

4 https://news.yahoo.com/health-fears-prompt-swiss-5g-revolt-031507130.html

 


Kategorie: TPA Editorial

The Present Age Volume 5 / No. 7/8 October/November 2019

01.03.2020

Contents

Editorial
The 9/11 Truth Movement and its Cognitive Deficit

Michael’s Cosmic Sabbatical
T.H. Meyer

He Seems like a Guardian of Saturn …
Countess von Keyserlingk on D.N. Dunlop

If you want to approach the Grail
Peter Stühl

Intuitive Knowledge
Thoughts from the year 1924 by W.J. Stein

On the Road with Rudolf Steiner
From: “Conversations and Encounters with Rudolf Steiner” (Part Five)

A Short Trip with Rudolf Steiner
by Dr. Stefan Engel

The Confrontation with Evil in Goethe’s Faust
T.H. Meyer

LETTER FROM STOURBRIDGE
The Incarnation of Ahriman – When and Where? (Part One)
Terry Boardman

FORUM

The New Revelations of the Spirits of Personality
Harald Herrmann

THREEFOLDING: 100 YEARS
Karl Heyer: Esoteric Foundations and Aspects of Social Threefolding
Indications by Rudolf Steiner

October/November Calendar

Ukrainian Lessons
Andrei Nikitin

The Absurdity of the Climate Religion
Gerald Brei

Social Future and “Fridays for Future”
Heidrun Christner and Christel Traut

Conference in Zurich on the Events of 11 September 2001
Gerald Brei

A Sevenfold Form…
Wilfried Hammacher

Readers’ Letter

Book Review

Thoughts on the Year 1721
Jens Göken

Imprint

The Innocence of the Eye
Jasminka Bogdanovic

Roland Dunkel
Ruedi Bind

 

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Price: 22 CHF


Kategorie: TPA archives, TPA current

Thomas Meyer: Täuschungsmanöver und Weltpolitik

10.02.2020

Russland wird politisch und spiritistisch umworben
Am 16. Juli 1914 stach das Schlachtschiff La France von Dunkirchen Richtung Petersburg in See. An Bord befand sich der französische Präsident Raymond Poincaré und sein Regierungschef René Viviani. Es war zwei Wochen nach der Ermordung des Erzherzogs Franz Ferdinand und fast zwei Wochen vor dem Ablauf des am 23. Juli erlassenen Ultimatums Österreichs an Serbien.

Weiterlesen: (Täuschungsmanöver und Weltpolitik)


Kategorie: Zeitgeschichte

Amerika und der Impuls der Anthroposophie

10.02.2020

In den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde eine deutsche Frau dazu aufgefordert, eine Amerikareise zu unternehmen, um den Amerikanern das wahre Wesen Deutschlands und des Deutschtums näherzubringen.
Die Rede ist von Monica von Miltitz, die unseren Lesern bereits bekannt ist. Miltitz war die Bewohnerin eines Schlosses, das geradezu ein Symbol ist für das wahre, tiefere Deutschland: Schloss Siebeneichen bei Dresden. Hier verkehrten Fichte und Novalis oder Körner, um nur die Prominentesten zu nennen. Die Einladung ging von einer unbefangenen amerikanischen Besucherin aus. «Was ist das deutsche Geheimnis, das uns anrührt?», fragte sie. «Was ist es, was vertraut und doch fremd ist?» Die Reise wurde ein voller menschlicher und kulturverbindender Erfolg.
Miltitz legte ihre Erfahrungen in einem so gut wie verschollenen Buche nieder: Eine deutsche Frau sieht U.S.A. Wir bringen in dieser Nummer einen Teilabdruck daraus.
Eine Reise aus ähnlicher Gesinnung unternahm im Jahre 1939 Eugen Kolisko, der geniale Schüler Rudolf Steiners, über die er nach seiner Rückkehr in bedeutenden Aufsätzen berichtete1. Sie endete mit der Gründung eines «Faust Branch» in Sacramento.
Heute stehen wir an einer scharfen Wende. Sie hängt mit dem verlogenen Interesse an der anthroposophischen Bewegung von Seiten führender Vertreter des Mormonentums zusammen. Dieses hat bekanntlich in Salt Lake City und der Brigham Young University seinen Schwerpunkt, von dem aus Amerika und die ganze Welt erobert werden soll. Darüber gibt es ein informatives Buch von Charles L. Wood, das dringend ins Deutsche übersetzt werden sollte.2
Die Mormonenideologie ist reine Anti-Anthroposophie. Sie propagiert den Glauben an eine physische Verkörperung Christi in den USA. Die finanzstarke Bewegung ist strikt männlich-autoritär geführt, besitzt umfassendste genealogische Datenbanken und organisiert massenhaft Taufrituale für Verstorbene. Ein Opfer des grenzenlos arroganten Taufwahnes – nur mormonisch Getaufte können nach dem Tod in den Himmel –, war auch Rudolf Steiner, der vor 28 Jahren am 22. Januar 1992 ebenfalls getauft worden war!3
Mehr noch: Ein akademisch tätiger Mormone figuriert mit seiner pseudo-wissenschaftlichen SKA seit Jahren, unter lautem Beifall prominenter «Anthroposophen», auf den letzten Seiten des GA-Gesamtkataloges! Zu guter Letzt: Mormonen unterstützen den untermenschlichen «Transhumanismus».4
Johanna Gräfin von Keyserlingk hatte nicht lange vor der Amerikareise von Monica von Miltitz eine Art prophetischer Vorschau auf den mormonischen Vormarsch gegen Anthroposophie. Wir veröffentlichen ihren kurzen Bericht in dieser Nummer.
Alles kein Wunder: Für den Zeitpunkt des erneuten Wirkens der Individualität Rudolf Steiners in Amerika haben anti-michaelische Gegnerschaften sich seit langem gerüstet. Die Speerspitze dieser Gegnerschaften kann im heutigen Mormonentum gesehen werden.
Es steht jedem frei, zu wählen, auf welcher Seite er sich an diesem Geisteskampf beteiligen will.

 

Thomas Meyer

_________________________

1  Eugen Kolisko, Die Mission des englischsprachigen Westens, Basel 2014.

2 The Mormon Conspiracy – A Review of Present Day and Historical Conspiracies to Mormonize America and the World, Black Forest Press, 2004.7

3 Siehe: Der Europäer, November 2013.

4 https://news.yahoo.com/health-fears-prompt-swiss-5g-revolt-031507130.html


Kategorie: Editorial, News

Europäer Februar 2020 (Jg 24 / Nr. 4)

10.02.2020

Editorial: Amerika und der Impuls der Anthroposophie

Jenseits der Gegensätze
Thomas Meyer

Vormarsch der Mormonen
Vision von Johanna Gräfin von Keyserlingk

Welch ein Glücksfall!
Eine Mormonen-Satire

Eine deutsche Frau sieht USA
Monica von Miltitz

Zur anthroposophischen Bewegung
Martin Barkhoff

Aus der Perspektive Russlands
Christel und Torsten Traut

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LESERBRIEFE

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Kategorie: Europäer-Archiv

Europäer Dezember/Januar 2019/20 (Jg 24 / Nr. 2/3)

11.12.2019

Editorial: 5G, Tao und die moderne Geisteswissenschaft

Freies Geistesleben – oder Denkverbot
Thomas Meyer

Die Sixtinische Madonna
Ricarda Meyer

Tod und Geburt als Weihnachtsereignis
Mario Betti

«Sie hörten mich wohl, 20 verstehen konnten sie mich nicht»
(R. Steiner)
Alexander Caspar

VON PEKING AUS GESEHEN
Christus in falscher Gestalt
Martin Barkhoff

Herman Melville
zu seinem 200. Geburtstag
Gerald Brei

Israel und Palästina
Martin Meyer

Faust
Monica von Miltitz

Novalis
Hans Börnsen

Von der Schönheit
Reto Andrea Savoldelli

BUCHBESPRECHUNG

LESERBRIEFE

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Kategorie: Europäer-Archiv

The Present Age Volume 5 / No. 6 September 2019

11.12.2019

Contents

Editorial
Impressions from a trip to the North

“Fioritura” – Florescence
Martin Meyer

Saharabbi or the Beginning and End of Kali Yuga
A spiritual journey by Countess Johanna von Keyserlingk under the direction of Rudolf Steiner

The Emergence and the Meaning of Kali Yuga
An aphoristic commentary by T.H. Meyer

Samuel Beckett on “The Philosophy of Freedom”
T.H. Meyer

The Loosening of the Etheric Heart since 1721
Harald Herrmann

THREEFOLDING: 100 YEARS
Karl Heyer: Esoteric Foundations and Aspects of Social Threefolding
Indications by Rudolf Steiner

September Calendar

The Solari Report, Copenhagen
T.H. Meyer and Niels Harrit
28 March, 2019

Are There Any Swiss Left in Switzerland?
Aphoristic Thoughts for the National Day
T.H. Meyer

Encounters
During My Anthroposophical Studies
Olaf Koob M.D.

Imprint

 

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Kategorie: TPA archives, TPA current

5G, Tao und die moderne Geisteswissenschaft

11.12.2019

Impressionen von einer Vortragsreise nach China

Wie schon vor einem Jahr gab es auch diesen Herbst eine Gelegenheit zu einem zweiwöchigen Chinabesuch. Die erste Station war diesmal Shenzhen. Diese Stadt, etwa 100 km südlich von Honkong gelegen, ist heute die viertgrößte Stadt Chinas. Entstanden ist sie allerdings erst vor 38 Jahren! Es war in der ersten Nach-Mao-Zeit. Shenzhen entwickelte sich zu einer Metropole der hypermodernen Technologien. Hier wurde die unheilvolle 5G-Technologie erstmals entwickelt, durch den Techno-Giganten Huawai und nicht in den USA, wie man erwarten könnte.
Man befindet sich hier gewissermaßen auf der Speerspitze modernster Inven-
tionskraft.
Das vom Chinesen Wei Zheng arrangierte viertägige Seminar fand also in einer besonderen Stadtatmosphäre statt. Schon das Thema «Die Anthroposophie als modernste Erscheinungsform des Taoismus» stellte den denkbar größten Kontrast zu ihr dar.
Doch solche Kontraste sind essentiell: Wo der Materialismus mit seiner bornierten Super-Intellektualität am stärksten blüht, da kann nicht genug für den umfassenden Geist der Geisteswissenschaft gewirkt werden. Vier Waldorfschulen und eine Lehrerausbildungsstätte zeugen von solchem Wirken. Die etwa 30köpfige Zuhörerschaft war äußerst aufmerksam. Die Bitte, die natürlich hier erst recht verbreiteten Handys erst nach Abhalten des Unterrichts wieder einzuschalten, verfehlte ihre Wirkung nicht.
Die Darstellung führte über eine Skizze der spirituellen Weltevolution, wie sie in Steiners Geheimwissenschaft im Umriss, die mittlerweile auf Chinesisch übersetzt wurde, geschildert wurde, in die frühe atlantische Zeit.
Es war die Zeit der Ich-Geburt, in der die Geister der Form die Menschenwesen aus der Sonne herab mit dem Ich-Funken begabten. Diese Geister der Form wurden vom Atlantier als «der Große Geist» verehrt. Und der Klang TAO ertönte im Hinblick auf ihn und aus ihm heraus. Es war die Wurzelzeit am Baum des TAO-Erlebens der Menschheit.
Viel später, während der griechischen Michaelzeit, in der Plato und Aristoteles wirkten, entstand in China das tiefgründige Taoteking von Laotse. Es entsprach gewissermaßen der Blattbildung dieses Baumes ewiger, geistgetragener Entwicklung.
Ich konnte den Zuhörern ein schönes Gedicht von Bertolt Brecht vortragen lassen, welches die Entstehung des Taoteking beschreibt und zu meiner und der meisten Hörer Überraschung ins Chinesische übersetzt wurde. Ein kleiner Tribut eines mitteleuropäischen Dichters an die alte chinesische Spiritualität.
Die transdualistische Erlebnisweise des Tao pflanzte sich auch in Mitteleuropa fort. Der Stamm dieses Baumes lebte im Schaffen Goethes fort, der in seinem «Hymnus an die Natur» laut Steiner von einer «Tao-Empfindung» getragen war. Steiner forderte, dass dieser Empfindungsinhalt ins volle Bewusstsein getragen werde. Das tat er bereits in seinen Grundwerken. Die Philosophie der Freiheit geht konsequenterweise nicht von irgendwelchen Gegensätzen oder Begriffen aus, sondern von dem «Naturwesen in uns», das sich als die Fähigkeit zum Denken entpuppt.
Erscheint bei Goethe eine Arte Blüte des Taoimus, so bei Steiner die modernste Frucht desselben.
Konkrete Fragen würzten die gemeinsame Arbeit, die fortgesetzt werden wird.

Der finsteren Seite der Stadt entsprechend wurden in diesen Tagen auch aus den USA importierte Angriffe auf die Anthroposophie in China erörtert, die erneut als unwissenschaftlich eingestuft wird, wie dies auch die neuen Steiner Studies anstreben, die ab Januar 2020 erscheinen werden. Deren Hauptherausgeber Helmut Zander und Christian Clement haben allerdings nicht einmal einen klaren Begriff von dem, was wissenschaftliches Streben als solches ist, nämlich die Synthetisierung von Wahrnehmung und Begriff – gleichgültig, auf welchem Gebiete die Wahrnehmung liegt. Sie setzen willkürlich Wissenschaft mit Natur-Wissenschaft gleich und sind daher nicht dazu berufen, der Geisteswissenschaft den Wissenschaftscharakter abzusprechen. Der gleiche Geist, der in der hypermodernen 5G-Technik wirkt, sucht auch die von Steiner entwickelte Geisteswissenschaft zu diffamieren. Und dazu hat er geeignete Reineckes gefunden. Mögen wahre Anthroposophen diesen Sachverhalt durchschauen.

Ben Cherry, Begründer der chinesischen Waldorfschulen
Die nächste Station war Chengdu, in der Provinz Sichuan (Sezuan). Die Millionenstadt liegt in der Nähe Tibets, weshalb hier viele Exiltibeter anzutreffen sind.
Das wichtigste Ereignis vor dem zweitägigen Seminar über das TAO war die Begegnung mit Ben Cherry.
Der 1947 in Schottland geborene Cherry absolvierte die Eliteschule von Eton, deren Erziehungskorsett er später energisch abschütteln musste. Nach einem Studium in Cambridge befasste er sich mit vielen spirituellen Wegen, bis er der Anthroposophie begegnete, für die zu wirken sein Lebensziel wurde. Er regte 1994 in einem Teehaus in Chengdu in einem Gespräch mit den Besitzern zur Gründung einer Waldorfschule an. 2004 wurde ein Kindergarten eröffnet, ein Jahr später die erste Schule in Chengdu. Es ist von großer symptomatischer Bedeutung, dass Ben Cherry nicht nur dem britischen Erziehungs-Establishment den Rücken kehrte, sondern auch zum Pionier einer Bewegung in China wurde, die diesem Land und Volk etwas ganz Anderes zu bieten hat als unselige Opiumkriege, welche es im 19. Jahrhundert wirtschaftlich und physisch-seelisch zerrütteten.
Die inzwischen stark gewachsene Waldorfbewegung (rund 80 Schulen) ist so etwas wie ein karmischer Ausgleich für die tiefgreifenden Schäden, die der Westen in China angerichtet hatte.

Thomas Meyer, 12. November 2019, Shenzhen


Kategorie: Editorial, News

Impressions from a trip to the North

11.12.2019

On this trip I was fortunately able to escape the gaudy Swiss national day celebrations. The confederative cantons (Eidgenossen) – once named conspirati, oath-takers in the old spiritual league –were beginning to disappear into the far distance. New horizons were opening up. Finland welcomed this traveller. First the good news: Finland is not in NATO, unlike Norway and Denmark. 70% of Finns are against it, even though the Finnish government continually makes efforts to join NATO.
North of the 60th degree of latitude a different climate prevails, and also a different mental climate. From various sides I was referred to the Kalevala, the great epic of the Finns. It spans a greater period of time than all other European myths. It reaches back to the Hyperborean period, when the sun was still united with the earth, when there was yet no separation of the genders and a pure solar impulse prevailed. The Greeks knew that their sun god Apollo visited the Hyperborean regions in winter, which could not be reached either by ship or by land. Delphi was an offshoot of the original Norse mysteries.
It is easier to breathe in the breadth of this spirit. It is no coincidence that the Finn Pekka Ervast invited Rudolf Steiner to Helsinki where he gave the course on the spiritual hierarchies (GA 136). Ervast later wrote the book “The Key to the Kalevala” and wrote a play about H.P. Blavatsky for the 100th anniversary of the birth of H.P.B., which was performed in Helsinki in 1931. Blavatsky is, spiritually, undoubtedly the most important personality in the period prior to Steiner’s work.
A seminar lasting several days with the most attentive participants – including a large number of teachers – devoted itself in the Waldorf School in Helsinki to the many aspects of the impulse and to the world of The Philosophy of Freedom. After all, this was the work that Steiner said would last for millennia.
In parting, I received a magical gift of coloured felt figures from the Mariatta episode in the Kalevala. Heart-warming, like everything beyond the cold Boreas wind in that Hyperborean land …
On the Sunday of our departure, I was able to speak in the Helsinki branch about the second lecture cycle that Steiner gave in that city. I confined myself to speaking about the “Pearl of Clairvoyance” which was described in it in a unique way, and which represents the end of the ancient clairvoyance as well as the beginning of the new, modern clairvoyance (GA 146).
Finland has a great past, but also a great future. May it withstand all forces that seek to suffocate, freeze and dull its spirit!

At the border with Russia no luggage was examined – except for the gift package with the Mariatta figures. And the face of the customs officer, who had perhaps suspected foreign exchange or cocaine, broke into a gentle smile.
I asked my first question to the taxi driver on the way to the hotel: “What do you think of Putin?” The Solomonic reply was: “Better than Yeltsin.”
St. Petersburg was full of tourists. I took refuge in the little-visited Dostoyevsky Museum, which is superbly and carefully equipped. The only large painting was by Holbein’s work The Corpse of Christ, which he painted in Basel. The novel The Idiot is strongly rooted in it, and the exceptionally ugly painting plays a major role in the novel; even Lenin was fascinated by the painting when he visited Basel in 1916.
The Yussupov Palace was a surprise, full of treasures, with a two-story theatre inside the palace, a concert hall and art galleries. The extensive basement floor was once the bachelor apartment of the very wealthy prince, who prince who, in December 1916, invited Rasputin to a supper there. Shakespearean scenes followed. The cyanide did not work. Yussupov then shot him – in vain. Finally, a British intelligence officer, Oswald Rayner, fired the coup de grace. All of this is openly noted in the text that accompanies the exhibition. Rasputin was the major obstacle to the British intentions to carry out the socialist experiment and to liquidate the Tsar’s family. Rasputin’s words were prophetic: “I fear nothing for myself, but I fear for the people and the royal family, for if I am killed, the people will suffer and the Tsar will disappear.”

The liquidation of Rasputin was as base as the ethos of the Kalevala is noble.
A note of reconciliation suddenly sounded in the Eremitage, in the gallery of works by Rembrandt. I stood there as though spellbound, not because of the numbers of people but because of what radiated from the painting “The Prodigal Son”. Is not every person a prodigal son, who can find his way through all his errors and is therefore especially beloved by the “Father”?
In Tsarskoye Selo finally, I had a conversation with a Russian married couple who were publishers, of whom I shall speak further, in front of a statue that was named Perseus. Stars once again arched over the horizon.

T.H. Meyer

 


Kategorie: TPA Editorial

Europäer November 2019 (Jg 24 / Nr. 1)

12.11.2019

Editorial: Die reine Ätherströmung aller Menschheit

Michaels kosmisches Sabbatical
Thomas Meyer

«November»
Gedicht von Monica von Miltitz

Tagung in Zürich zu 9/11
Gerald Brei

Von der intuitiven Erkenntnis
Walter Johannes Stein

D.N. Dunlop
Johanna Gräfin von Keyserlingk

Johanna von Keyserlingks «Neue Astronomie»
Christian Lazaridès

Gedanken zum Jahr 1721
Jens Göken

Ukrainischunterricht
Andrei Nikitin

Jasminka Bogdanovic «Farbe und Portrait»
Ruedi Bind

FORUM
Maschinen können nicht denken
Eli Bernhard Larsen

Impressum

BUCHBESPRECHUNG

Eine Reiseepisode mit Rudolf Steiner
Dr. Stefan Engel

 

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Kategorie: Europäer-Archiv

Die reine Ätherströmung aller Menschheit

12.11.2019

Überall erblicken wir Konflikte. Im Politischen, im Wirtschaftlichen, im Zwischenmenschlichen. Das Spektrum reicht von harmlos scheinenden Streitereien bis zu ausgewachsenen Kriegen mit ihren Verheerungen und Zerstörungen. Es wäre unmöglich, eine konfliktlose Gegend der Welt zu nennen, insofern sie von Menschen bevölkert ist.
Wo Konflikt ist, herrscht die Zweiheit. Menschen entzweien sich untereinander, leben aber auch im inneren Zwiespalt. Dieser gehöre eben zum Kern der menschlichen Natur, meinen Viele. Von Kämpfen unter Menschen sprechen die Mythen aller Völker. Aber auch von Kämpfen in der ganzen außermenschlichen Welt. Berichten die Mythen nicht von unzähligen Götterkriegen? Der streitende Mensch befindet sich also sogar in mehr oder weniger guter Götter-Gesellschaft…
Das sei immer so gewesen und werde immer so bleiben, meinen Viele.
Ist dem so? «Immer» bezieht sich auf alles zeitliche Geschehen und Werden. Wie war es aber vor dem «Jetzt» und «Immer», das heißt vor dem Anfang der Zeit?

Schöpfung der Zeit
Darüber dachte schon der große Augustinus in seinen Bekenntnissen nach. Und er stellte die Frage, was Gott denn vor der Erschaffung der Zeit getan habe. Doch da er scharfsinnig bemerkte, dass die Frage in dieser Form gar nicht zu stellen ist, da sie mit ihrem «vor» bereits Zeit voraussetzt, eben bevor sie geschaffen war, antwortete er gleich selbst: Da habe Gott Ruten geschnitzt für unnütze Frager.
Aber Augustinus wollte damit nicht sagen, dass es keine «Zeit» gab, in der keine Zeit war. Dass die Schöpfung insgesamt nicht auch die Schöpfung der Zeit beinhalte.
Auch der griechische Mythos zeigt ein zeitschaffendes Wesen: den Chronos. Aber er zeigt ihn sogleich in Konflikt geraten mit seinem Vater Uranos, den er entmannt.
Hier fügt die moderne Geisteswissenschaft Rudolf Steiners eine sehr essentielle Ergänzung hinzu (25. 8. 1911, GA 129): «Erst mit dem Momente, da die Saturnentwickelung beginnt, setzt die Zweiheit in allem makrokosmischen Wirken ein. Diese Zweiheit deutet die griechische Mythologie dadurch an, dass sie den alten Saturn oder Kronos, wie ihn die alten Griechen nannten, zugleich zum Gegner seines Vaters, des Uranos, macht, und dadurch ist zugleich angezeigt, dass sie sich bewusst ist, dass ursprünglich eine Einheit aller makrokosmischen Kräfte vorliegt.» Und: «Als die Saturnentwicklung begonnen hat, besser gesagt, ‹bevor› sie noch begonnen hat, da ist die Ätherströmung aller Menschheit und aller Erdenentwickelung (…) noch eine einzige, und eigentlich entsteht in dem Momente, wo die Saturnentwickelung einsetzt, der Zwiespalt, die Zweiheit in den Kräften des Makrokosmos.»
Etwas von diesem Zwiespalt lebt von da an in allen Wesen, auch in allen mikrokosmischen Wesen wie dem Menschen fort. Aber ursprünglich war und ist er nicht. Am Ursprung stand die einig-harmonische Ätherströmung der Menschheit. Dieser sollen wir uns wieder zuzuwenden lernen.

Der Lebensstrom der Menschheit
Dies meditierend zu tun, ist ein Kernbeitrag zu jeder, auch aller äußeren Konfliktlösung, zunächst im einzelnen Menschen. Dazu gehört Selbstlosigkeit. Und die Hilfe durch das einzige makrokosmische Wesen, das den Zwiespalt niemals in sich getragen hat, und durch den ihm dienenden sieghaften Geist Michael.

Sieghafter Geist
Durchflamme die Ohnmacht
Zaghafter Seelen.
Verbrenne die Ichsucht,
Entzünde das Mitleid,
Dass Selbstlosigkeit,
der Lebensstrom der Menschheit,
Wallt als Quelle der geistigen Wiedergeburt.

In diesem Spruch Rudolf Steiners (in GA 40) wird von keinem anderen Lebensstrom gesprochen, als von der «Ätherströmung aller Menschheit», die vor aller Entwicklung war. Zu der wir uns, über allen Konflikt hinaus, wahrhaft friedenstiftend, erheben können. Denn wir atmen, wenn auch vielleicht nur für Augenblicke, in der Sphäre vor allem und nach allem Konflikt.

Thomas Meyer


Kategorie: Editorial, News

Die 9/11-Bewegung und ihr Erkenntnis-Defizit

10.10.2019

Pünktlich zum 11. September publizierte Catherine Austin Fitts ein Interview, das im März 2019 in Kopenhagen mit ihr und dem Redaktor dieser Zeitschrift stattgefunden hatte.1
Im Mittelpunkt des Gespräches stand Niels Harrit, emeritierter dänischer Chemieprofessor. Harrit hat die Nano-Thermit-Rückstände in den Türmen des WTC untersucht. Das Ergebnis sprach laut gegen die offizielle Version mit den windigen Erklärungen der Einsturzursachen (Kerosinbrand in den Flugzeugen etc.). Er enthüllt auch die Schlüsselrolle, welche die NATO und ihr Generalsekretär in den Tagen nach den Anschlägen in Brüssel spielte.
Ebenso pünktlich fand am 18. Jahresgedenktag der New Yorker Katastrophe in Zürich eine großangelegte Veranstaltung statt, an der Niels Harrit ebenfalls auftrat; neben Richard Gage und Daniele Ganser und Anderen. Keine Presse vor Ort, versteht sich; jedenfalls keinerlei nachfolgende Berichterstattung.
Ganser ist den Europäer-Lesern wohl bekannt, nicht zuletzt von der Veranstaltung im Basler Scala vom März 2018 her, welche viel Staub aufgewirbelt hatte: Eine ganze Reihe von maßgeblich sein wollenden «Anthroposophen» taten sich anschließend zusammen, um die Veranstalter und Redner als «Verschwörungstheoretiker» zu brandmarken, wobei sie gemeinsam ihre brillante Fakten-Ignoranz und -Aversion an den Tag legten.
Den Zug der unentwegten Wahrheitssucher hielt das nicht im Geringsten auf, wie gerade die jüngste Zürcher Veranstaltung mit dem ehemaligen Waldorfschüler Ganser belegt.
Der in Zürich ebenfalls auftretende Richard Gage vertritt seit vielen Jahren hartnäckig die Forderung nach Neu-Untersuchungen von 9/11 und benutzt als Einstieg dazu in erster Linie den Einsturz von Gebäude 7 (kontrollierte Sprengung). Wir werden über diese Veranstaltung im nächsten Heft berichten.
Der US-Publizist Craig Roberts – ein ehemaliger Finanzminister unter Reagan – schrieb zum 11. September 2019: 9/11: «Wissenschaftler der University of Alaska Fairbanks bestätigen die Sprengung von WTC 7». Immerhin die erste akademische kritische Untersuchung!2 Die Mainstream Presse übergeht das bis jetzt mit Schweigen. Roberts vermutet, dass diese Nachricht sofort vom «memory hole» verschluckt worden sei…

Aufforderung zur Geist-Erkenntnis
Warum ist die Auseinandersetzung mit 9/11 nach wie vor so wichtig? Das wohl schlimmste Ereignis zu Beginn des dritten Jahrtausends stellt ein so ungeheuer böses Machwerk dar, dass es die noch viel grundsätzlichere Auseinandersetzung mit dem Bösen und seiner Rolle in der Welt laut herausfordert. Zu dieser Forderung gehört, dass geisteswissenschaftlich längst erforschte übersinnliche Realitäten ernsthaft ins Auge gefasst werden: zum Beispiel die Welt von Phantomen, Spektren und Dämonen, auf die in dieser Zeitschrift mehrfach hingewiesen wurde.3
Die kritische 9/11-Bewegung hat diese Auseinandersetzung trotz all ihrer Verdienste um die Lügen-Demontage bis heute gemieden. Die erforderliche Erkenntnis des Bösen ist aber die wichtigste Konsequenz aus den furchtbaren Ereignissen. Leider ist auch die 9/11-Bewegung von der heute epidemisch verbreiteten Geistes-Furcht angesteckt. Versteht sie ihren Aufklärungsimpuls recht, muss sie de m inneren Anti-Geistes-Terror ebenso mutig ins Auge blicken lernen, wie sie das mit dem äußeren Terror und seiner vielfältigen Camouflage tut.
PS: Die Schweiz, leider sehr führend in der Verbreitung der neuen 5G-Technologie, erlebt zunehmenden Protest dagegen. Am 21. September kam es in Bern zu einer öffentlichen Forderung nach einem Referendum.4 Der Schweiz würdiger als das besinnungslose Geschäftemachen mit der neuen Technologie.

Thomas Meyer

_________________________

1  https://home.solari.com/solari-report-special-truth-telling-9-11-with-dr-niels-harrit-thomas-meyer

2 https://ine.uaf.edu/wtc7

3 Siehe u.a. Rudolf Steiners Vortrag vom 9. Juni 1908 (aus GA 101)

4 https://news.yahoo.com/health-fears-prompt-swiss-5g-revolt-031507130.html


Kategorie: Editorial, News

Europäer Oktober 2019 (Jg 23 / Nr. 12)

10.10.2019

Editorial: Die 9/11-Bewegung und ihr Erkenntnis-Defizit

Die Auseinandersetzung mit dem Bösen und Goethes «Faust»
Thomas Meyer

Eine Reise mit Rudolf Steiner
von Berlin nach Dresden 1919
Johanna Gräfin von Keyserlingk

Die neuen Offenbarungen der Archai
Harald Herrmann

Zur Absurdität der Klimareligion
Gerald Brei

Gedanken zur CO2 -Diskussion
Heidrun Christner / Christel Traut

Fragwürdige Verbindung von zwei Symbolen
Christian Lazaridès

Eine siebenfältige Form
Anregung Rudolf Steiners zum 7. Bild der «Pforte der Einweihung»
Wilfried Hammacher

Roland Dunkel
Ausstellung in Basel
Ruedi Bind

BUCHBESPRECHUNG

William Turner in Luzern
Jasminka Bogdanovic

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Kategorie: Europäer-Archiv

The Present Age Volume 5 / No. 4/5 July/August 2019

30.09.2019

Contents

Editorial
Beings of Lies and Truth

The First Dissertation on Anthroposophy
W.J. Stein’s Pioneering Achievement and its Acknowledgment by Vienna University

“Nothing but the Philosophy of Freedom”
A Contribution on the History of Rudolf Steiner’s Life – a conversation with Rudolf Steiner by W.J. Stein

“Invent a New Art…”
Conversations and Meetings with Rudolf Steiner, by Countess Johanna von Keyserlingk (Part Three)

Are There Any Swiss Left in Switzerland?
Aphoristic Thoughts for the National Day
T.H. Meyer

The Framework Agreement between Switzerland and the EU
Andreas Flörsheimer

LETTER FROM STOURBRIDGE
From ‘No Deal’ to New Vision: Britain Today and the EU
Terry Boardman

July Calendar

August Calendar

THREEFOLDING: 100 YEARS
Karl Heyer: Esoteric Foundations and Aspects of Social Threefolding
Indications by Rudolf Steiner

1879 – 1912/13
The “Soul Calendar” in the Two Streams of Time
or the Christ Language About Nature
Bernd Lampe

Integrity & Our Access to Divine Intelligence
Catherin Austin Fitts Interview with T.H. Meyer

BOOK REVIEW

Imprint

 

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Beings of Lies and Truth

30.09.2019

Nothing happens in the world one-sidedly.
R. Steiner

 

Rudolf Steiner once referred to “mendacity as the basic trait of public life in our time”. That was in August 1920. Today, almost a hundred years later, the truth of this statement cannot be moderated; on the contrary, this basic trait has in the meantime permeated everything – science, politics, spiritual strivings, etc., in short, our entire public life.
We do not need to say much about lying in politics. It pursues its aims mostly with power and pressure, and through the mainstream media. This is why especially countries with a vestige of freedom are being targeted. Like Switzerland. Are there still any Swiss in Switzerland? This is no chauvinist, patriotic question about being overwhelmed by foreigners.
It’s aimed at the weakening roots of the original notion of freedom in the former Swiss Confederation (Eidgenossenschaft). Are the so-called “framework conditions” advantageous for the EU or for Switzerland? See the analysis by Andreas Flörsheimer on p. 22.
In the EU mendacity may be becoming ever more apparent. Recently, on the basis of the latest research, a courageous Frenchman clearly demonstrated the un-European manner in which today’s EU emerged, namely, via the forces of the CIA and the Vatican, which could already be read in the final part of my biography of Ludwig Polzer-Hoditz, who inspired this present journal.1
Philippe de Villiers reveals some new connecting threads. Robert Schuman, who is revered – delusionally – as the ‘founding father’ of the EU, cultivated relations with the Pétain regime [Vichy], and his ‘founding brother’ Jean Monnet did the same with the CIA. The latter, according to Villiers, was not even the author of his own “Memoirs”, apart from their final passages. On 23 April, the birthday of Ludwig Polzer-Hoditz, the Swiss newspaper Zeit-Fragen [Zurich] “coincidentally” carried an interview with de Villiers which is worth reading.
Andreas Bracher, our colleague here at Der Europäer and The Present Age, who edited Polzer-Hoditz’s book Das Mysterium der europäischen Mitte [The Mystery of Middle Europe], is mentioned in Zeit-Fragen as someone “who has questioned the sacrosanct European ideology”.2 It is good that such connections have become visible in the uncovering of the most blatant lies!
But what do today’s mainstream “Anthroposophers” say about today’s EU construct? They want to incorporate the pentagon-dodecahedron of the Foundation Stone into the EU’s 12-star symbol, which is demonstrably traceable to Catholic sources! This is the expression of their much hoped-for “Anthroposophical” spiritualisation of this political monstrosity, which from its very beginnings was doomed to failure – and to this end they are organising in August the 10th “Soul of Europe Conference”, this time in Brussels.3
To the darkening mendacity of our times belongs everything that has to do with the case of Julian Assange. If, after his arrest in London on 11 April, it comes to him being extradited to the United States through a prior agreement with the UK Home Office, we can expect one of the worst public show trials in modern history. The US dictators are likely to set an example with Assange that is directed against all liberal tendencies.

With regard to Der Europäer: Helmuth Zander, who cannot refrain from poking around in what he considers to be Anthroposophy, refers in a new publication to “insiders”, according to whom the monthly edition of our German language magazine, Der Europäer, supposedly does not exceed two to three hundred copies. They cheer too soon. In reality, the number is many times more than that: Zander’s insiders evidently are not to be found standing inside the truth.

From a spiritual perspective, the lord of lies is Ahriman. In his current incarnation he is drawing the forces of his subterranean lair (the sixth layer of the earth) up to the surface. This explains the ahrimanisation of all current earthly affairs.
Parallel to this, souls who are filled with the spirit of Michael bring a piece of heaven down to earth. These are the souls who know that the uncovering of lies is a powerful service to the truth. They know that in the end. ‘all lies have short legs’ [i.e. come to grief]. They also know that through the Mystery of Golgotha “the sting was already taken” from Ahriman’s activity once and for all, as Rudolf Steiner once said. With farsightedness then, no-one need to lose his balance because of ‘short-legged’ lies and fall into fear and terror.

T.H. Meyer

_________________________

1   Thomas Meyer, Ludwig Polzer-Hoditz – A European, Basel 2nd. ed. (Eng. transl.) 2014.

2   Andreas Bracher, Europa im amerikanischen Weltsystem, Basel, 5th ed.

3  http://soulofeurope2019.eu/

4   On 2 April 1922, GA 223.

 


Kategorie: TPA Editorial

Dr. med. Daphné von Boch: Von Kinderkrankheiten bis zur Grippe?

21.09.2019

Das Thema der Impfung bewegt die Gemüter. In einem vor kurzem erschienenen Dokumentarfilm stehen die Eltern vor der Entscheidung, ob sie ihr Kind impfen lassen sollen. Da heißt es:…

Weiterlesen: (Ist Impfung sinnvoll? (Impfen: Von Kinderkrankheiten bis zur Grippe?))


Kategorie: Zeitgeschichte

Europäer September 2019 (Jg 23 / Nr. 11)

07.09.2019

Editorial: Impressionen von einer Nordlandreise

Saharabbi oder der Anfang und das Ende des Kali Yuga
Eine Geistreise von Johanna Gräfin von Keyserlingk

Die Bedeutung des Kali Yuga
Ein aphoristischer Kommentar Thomas Meyer

Phänomene in Natur und Kosmos am Todestag Rudolf Steiners
Werner Schäfer

Begegnungen
aus meiner anthroposophischen Studienzeit
Dr.med. Olaf Koob

Samuel Beckett und «Die Philosophie der Freiheit»
Thomas Meyer

Die Lockerung des Ätherherzens seit 1721
Harald Herrmann

5G – Der finale Angriff
Jeremy Naydler

Emil Molt und Hermann Hesse
Eine schicksalhafte Begegnung
Dr. Christin Schaub

Buchbesprechung

Impressum

 

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Kategorie: Europäer-Archiv

Impressionen von einer Nordlandreise

07.09.2019

Diesmal konnte ich dem knalligen schweizerischen Nationalfeiertag glücklich entfliehen. Die Eidgenossen – einst conspirati genannt, Schwurleistende auf den alten Geistesbund, – begannen in der Ferne zu entschwinden. Neue Horizonte öffneten sich. Finnland hieß den Reisenden willkommen. Erste gute Nachricht: Finnland ist nicht in der NATO, im Gegensatz zu Norwegen und Dänemark. 70% der Bevölkerung sind dagegen, auch wenn die Regierung immer wieder Versuche macht. Nördlich des 60. Breitengrades herrscht ein anderes Klima, auch ein anderes Geistesklima. Von verschiedener Seite wurde ich auf das Kalevala angesprochen, das große Epos der Finnen. Es hat einen weiteren Zeitradius als alle anderen europäischen Mythen. Es reicht zurück bis in die hyperboräische Zeit, als die Sonne noch in der Erde war. Als noch keine Geschlechtertrennung waltete und ein reiner Sonnenimpuls herrschte. Die Griechen wussten, dass ihr Sonnengott Apollo im Winter die hyperboräischen Regionen aufsuchte, die man weder zu Schiff noch zu Lande erreichen konnte. Delphi war ein Ableger der ursprünglichen nordischen Mysterien.
Bei dieser Geistesweite lässt sich besser atmen. Kein Zufall, dass der Finne Pekka Ervast Rudolf Steiner zum Hierarchien-Zyklus nach Helsinki einlud (GA 136). Er schrieb später das Werk «Der Schlüssel zur Kalewala» und verfasste ein Stück über H.P. Blavatsky, das zum 100. Geburtstag von H.P.B. 1931 in Helsinki aufgeführt wurde. Blavatsky ist zweifellos die spirituell bedeutendste Persönlichkeit im Vorfeld des Wirkens Steiners.
Ein mehrtägiges Seminar mit aufmerksamsten Teilnehmern – darunter eine ganze Anzahl Lehrer – widmete sich in der Waldorfschule von Helsinki dem Impuls und der Welt der Philosophie der Freiheit, in vielen Schattierungen. War es doch das Werk, von dem Steiner sagte, dass es Jahrtausende überdauern würde.
Zum Abschied erhielt ich ein zauberhaftes Geschenk von farbigen Filzfiguren aus der Mariatta-Episode des Kalevala. Herzerwärmend, wie alles, was jenseits des kalten Boreas-Windes im hyperboräischen Lande liegt…
Am Sonntag der Abfahrt durfte ich im Zweig über den zweiten Vortragszyklus Steiners in Helsinki sprechen. Ich beschränkte mich auf die darin in einzigartiger Weise geschilderte «Perle des Hellsehens», welche das Ende der alten Hellsichtigkeit wie auch den besten Beginn des neuen, modernen Hellsehens darstellt (GA 146).
Finnland birgt eine große Vergangenheit, aber auch eine große Zukunft. Möge es allen Erstickungs-, Erkältungs- und Geist-Verdumpfungskräften widerstehen!

An der Grenze zu Russland wurde kein Gepäck untersucht – außer das Geschenkpaket mit den Mariatta-Figuren. Und der Zollbeamtin, die vielleicht Devisen oder Kokain witterte, entrang sich ein leises Lächeln.
Die erste Frage richtete ich an den Taxifahrer auf dem Weg zum Hotel: «Was halten Sie von Putin?» Die salomonische Antwort war: «Besser als Jelzin.»
Petersburg war voller Touristen. Ich nahm Zuflucht im wenig besuchten Dostojewski-Museum, das hervorragend und sorgfältig ausgestattet ist. Das einzige große Gemälde war der Basler Holbein: der Leichnam Christi. So stark ist der Roman Der Idiot hier verwurzelt, in dem das ausnehmend hässliche Gemälde eine große Rolle spielt; auch noch Lenin war davon fasziniert, als er 1916 Basel besuchte.
Der Jussupow-Palast war eine Überraschung, voller Kostbarkeiten, mit einem zweistöckigen Theater im Palastinneren, einem Konzertsaal und Gemäldegalerien. Im ausgedehnten Kellergeschoss, wo einst die Junggesellenwohnung des reichen Fürsten lag, lud dieser im Dezember 1916 Rasputin zu einem Nachtmahl ein. Shakespearsche Szenen. Das Zyankali wirkte nicht. Umsonst erschoss ihn Jussupow. Schließlich feuerte der britische Geheimdienstoffizier Oswald Rayner den Gnadenschuss ab. All dies ist im Text zur Ausstellung offen vermerkt. Rasputin war das große Hindernis für die britischen Intentionen, das sozialistische Experiment durchzuführen und die Zarenfamilie zu liquidieren. Prophetisch sind die Worte Rasputins: «Ich fürchte nichts für mich selbst, aber ich fürchte für das Volk und die königliche Familie, denn wenn man mich tötet, wird das Volk leiden und der Zar wird verschwinden.»

So erhaben die Gesinnung des Kalevala ist, so niederträchtig die Liquidierung Rasputins.
Eine versöhnliche Note erklang plötzlich in der Eremitage, im Raum der Rembrandt-Werke. Ich blieb wie gebannt stehen, weniger wegen der Masse von Leuten als wegen der Ausstrahlung des Gemäldes vom «Verlorenen Sohn». Ist nicht jeder Mensch ein verlorener Sohn, der aus allen Irrungen herausfinden kann und vom «Vater» deshalb besonders geliebt wird?
In Zarskoje Selo führte ich schließlich ein Gespräch mit einem russischen Verlegerehepaar, von dem noch die Rede sein wird. Vor einer Plastik mit dem Namen «Perseus». Die Sterne wölbten einmal mehr den Horizont.

Thomas Meyer


Kategorie: Editorial, News

Christian Lazaridès: Wenn man zwei Symbole unangemessenerweise koppelt…

25.07.2019

1/ Schon im Januar 2019 in Bruxelles, unter dem Titel « Looking for the Soul of Europe » (Auf der Suche nach der Seele Europas), luden die Jesuiten ein…

Weiterlesen: (Wenn man zwei Symbole unangemessenerweise koppelt… (Ein Akt des spirituellen Hochverrats))


Kategorie: Zeitgeschichte

The Present Age Volume 5 / No. 3 June 2019

15.07.2019

Contents

Editorial
“The Passage from Good to Evil”

Estate – High Summer
Martin Meyer

“It is Necessary to Clarify the Facts”
World-historical events in Spring 1919
T.H. Meyer

‘Reflections and Memories’
Helmuth von Moltke

June Calendar

THREEFOLDING: 100 YEARS
Karl Heyer: Esoteric Foundations and Aspects of Social Threefolding
Indications by Rudolf Steiner

The Lions and the Three Divine Promises
From: “Conversations and Encounters with Rudolf Steiner” by Countess Johanna von Keyserlingk (Part Two)

Moses on Mt. Horeb
An ‘I Meditation’ in the Spirit of Michael
Mario Betti

The Rhine
Poem by Wilfried Hammacher

Announcements

The New Way of Seeing in the Aesthetics of the Arthur Stream
Liane Collot d’Herbois, Arnold Böcklin and Fercher von Steinwand
Imanuel Klotz

READERS’ LETTERS

Imprint

 

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Price: 14 CHF


Kategorie: TPA archives, TPA current

“The Passage from Good to Evil”

15.07.2019

“No more and no less than the passage from good to evil” – This is the answer given by the spirit summoned by Lessing’s Faust when Faust asks him how fast he is.
Evil and speed – an insightful thought on Lessing’s part!

The world is in fact in a state of feverish acceleration, if not to say acceleration madness. On all the billboards across Switzerland, against a background of large construction sites, cities or beautiful lakeland landscapes, is emblazoned the new ultimate buzzword known as 5G. It comes as a Christmas present yet to be opened, accompanied by the happy message trumpeted from the rooftops that it is good news for everyone. What is its merit? To be faster than anything before it. A DVD can now be downloaded in seconds, to say nothing of its other much-vaunted advantages. Health concerns are dismissed as “unscientific”. And behind such concerns, as William J. Broad informed us on 14 May in the renowned New York Times, astonishingly, – are the Russians! In all seriousness, the news channel RT America was held responsible for the resistance against the ultra-fast introduction of the super-fast 5G after the broadcaster, indeed all of Putin’s Russia, had already been blamed for Hillary Clinton’s electoral defeat. Or maybe the NYT was not so serious? After all, it is in business with Verizon, the US I.T. giant, all under one roof. All clear? Thus has one of the most prestigious US newspapers mutated in the shortest time into an advertising sheet for economic and surveillance interests.
That Broad’s article was treated with respect in the Swiss press was no less grotesque. The headline of the free newspaper 20 Minutes was:
“This is why Russia wants us to be afraid of 5G.” Fear is the reverse side of the excessive addiction to speed. Fear of missing the connection, fear that Switzerland will lose out as a place to do business. But what is this crazy whirling dance actually?
On 13 May RT America featured a perceptive, sometimes amusing analysis of this farce, presented by Rick Sanchez. Following the irresponsibly forced introduction of 5G technology, the international situation could become so acute – for example, in view of the narrow-minded warmongering stance by NATO and the USA towards Iran – that something might have to happen that Rudolf Steiner referred to after the rejection of the German peace offer during the First World War: an intervention by the spiritual world and its powers through natural or other disasters. Or in the words of the Spirit of the Elements in the fourth scene of Steiner’s First Mystery Drama:

“Spirits would have to break worlds
Before your actions within the course of time
Bring devastation and death to the eternities.”

What a contrast: evil occurs daily at a hellish speed.
What is spiritual and good advances only at a snail’s pace. But it goes on for millennia!

 

T.H. Meyer


Kategorie: TPA Editorial

Wesen der Lüge und der Wahrheit

07.07.2019

Nichts geschieht einseitig in der Welt. R. Steiner

Rudolf Steiner bezeichnete einmal die «Verlogenheit als Grundzug des öffentlichen Lebens unserer Zeit». Das war im August 1920. Heute, fast ein Jahrhundert später, lässt sich diese Aussage nicht abmildern; im Gegenteil: Dieser Grundzug hat inzwischen alles durchsetzt, Wissenschaft, Politik, spirituelle Bestrebungen usw., kurz das ganze öffentliche Leben.

Was sagt die Wissenschaft heute zum Impfen?  Ein «Muss» für jeden vernünftigen Menschen. Impfzwang ist überall im Vormarsch. Was sagt die Geisteswissenschaft? Ein Verbrechen, insbesondere die Abschaffung von Kinderkrankheiten, wenn nicht aller Krankheiten. Diese dienen nämlich einer erhöhten Gesundheit. (Siehe den Artikel von Daphné von Boch auf S. 13)

Über das Lügen in der Politik brauchen wir nicht viel Worte zu machen. Sie verfolgt ihre Ziele meist mit Macht und Druck, und durch die Mainstream Medien. Deshalb werden insbesondere Länder mit freiheitlicher Rest-Gesinnung ins Visier genommen. Wie die Schweiz. Gibt es noch Schweizer in der Schweiz? Dies ist keine chauvinistisch-patriotische Frage im Hinblick auf sogenannte «Überfremdung». Sie zielt auf den morschen Wurzelgrund der freiheitlichen Ur-Gesinnung der einstigen Eidgenossenschaft.

Sind die sogenannten Rahmenbedingungen mit der EU für die Schweiz oder die EU von Vorteil? Siehe die Analyse von Andreas Flörsheimer auf S. 8.

In Europa tritt die Verlogenheit vielleicht noch stärker in Erscheinung. Hat doch jüngst ein mutiger Franzose aufgrund neuster Recherchen überdeutlich nachgewiesen, wie un-europäisch die heutige EU entstanden ist. Nämlich aus Kräften der CIA und des Vatikans, was schon im Schlussteil meiner Biografie über Ludwig Polzer-Hoditz, der die vorliegende Zeitschrift inspiriert hat, nachzulesen ist.

Philippe de Villiers weist neue Verbindungsfäden nach. Der illusionär verehrte Gründungsvater Robert Schuman pflegte unter anderem Beziehungen zum Regime Pétains, sein Gründungs-Bruder Jean Monnet zur CIA. Letzterer, so Villiers, war, bis auf die Schlusspassagen, nicht einmal der Verfasser seiner eigenen «Memoiren». Die Zeit-Fragen brachten «zufälligerweise» am 23. April, dem Geburtstag von Ludwig Polzer-Hoditz, ein lesenswertes Interview mit de Villiers. Der Europäer-Mitarbeiter und Herausgeber von Polzers Buch Das Mysterium der europäischen Mitte, Andreas Bracher, wird in den Zeitfragen als Persönlichkeit angeführt, «der die sakrosankte Europa-Ideologie in Frage gestellt» hat.

Schön, dass derartige Querverbindungen bei der Aufdeckung dreister Lügen sichtbar werden!

Doch was sagen die Mainstream-
«Anthroposophen» zum heutigen EU-Gebilde? Sie wollen dem 12-Sterne-Symbol, das nachweislich auf katholische Quellen zurückgeht, das Pentagon-Dodekaeder einverleiben! Als Wunschausdruck einer erhofften «anthroposophischen» Spiritualisierung dieses von Anfang an zum Scheitern verurteilten Polit-Monstrums – und veranstalten dazu im August die zehnte Soul-of-Europe-Konferenz, diesmal in Brüssel.

In die Lügenverfinsterungen unserer Zeit gehört alles, was mit dem Fall Julian Assange zusammenhängt. Falls es nach seiner Verhaftung in London am 11. April effektiv zu einer durch das britische Innenministerium bereits genehmigten Auslieferung in die USA kommt, ist mit einem der schlimmsten öffentlichen Schauprozesse der neueren Geschichte zu rechnen. Die US-Diktatoren dürften mit Assange ein gegen alle freiheitlichen Tendenzen gerichtetes Exempel statuieren.

*

A propos Der Europäer: Helmuth Zander, der es nicht lassen kann, in dem, was er für Anthroposophie hält, herumzustochern, beruft sich in einer neuen Publikation auf «Insider», laut denen die Auflage unserer Zeitschrift zwei bis dreihundert Exemplare nicht überschreiten dürfte. Zu früh gejubelt. In Wirklichkeit beträgt sie ein Vielfaches davon: Zanders Insider stehen nicht auf der Innenseite der Wahrheit.

*

Konkret spirituell betrachtet: Der Herr der Lüge ist Ahriman. Bei seiner gegenwärtigen Inkarnation zieht er die Kräfte seines unterirdischen Wohnsitzes (die sechste Erdschicht) zur Erdoberfläche hinauf. Das erklärt die Durchahrimanisierung aller gegenwärtigen Erdenverhältnisse.

Parallel dazu wird von Seelen, die von Michael durchdrungen sind, ein Stück Himmel auf die Erde heruntergetragen. Das sind die Seelen, die wissen, dass das Aufdecken von Lügen ein gewaltiger Wahrheitsdienst ist. Die wissen, dass letzten Endes alle Lügen kurze Beine haben. Und die wissen, dass schon durch das Mysterium von Golgatha dem Wirken Ahrimans ein für alle Mal «die Spitze abgebrochen wurde», wie Rudolf Steiner einmal feststellte. Niemand soll daher über – weitsichtig gedacht – kurzbeinigen Lügen das Gleichgewicht verlieren und in Furcht und Schrecken verfallen.

Thomas Meyer


Kategorie: Editorial, News

Europäer Juli/August 2019 (Jg 23 / Nr. 9/10)

07.07.2019

Editorial: Wesen der Lüge und der Wahrheit

Gibt es noch Schweizer in der Schweiz?
Thomas Meyer

Das Rahmenabkommen zwischen der Schweiz und der EU
Andreas Flörsheimer

Impfen – eine Kontroverse
Dr. med. Daphné von Boch

Beurteilung der Dissertation von W.J. Stein
Philosophische Fakultät Wien

Das «Haager Gespräch»
Walter Johannes Stein

Margaret Fuller
Bernhard Kuhn

Lehrgespräche mit R. Steiner  (Teil 3)
Johanna Gräfin von Keyserlingk

Aspekte des «Seelenkalenders»
Bernd Lampe

Buchbesprechungen
Beckett in seinen Briefen
Ruedi Bind

Helmut Hauck, «Späte Begegnung»
Peter Stühl

Impressum

 

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Kategorie: Europäer-Archiv

Europäer Juni 2019 (Jg 23 / Nr. 8)

07.06.2019

Editorial: «Der Übergang vom Guten zum Bösen»

Klarstellung der Tatsachen
Weltgeschichtliche Ereignisse 1919
Thomas Meyer

Betrachtungen und Erinnerungen
Helmuth von Moltke

Lehrgespräche mit Rudolf Steiner (Teil 2)
Johanna Gräfin von Keyserlingk

Die Dreigliederung als Inspiration der Templer
Bernardo Steiner

Moses auf dem Horeb
Mario Betti

Brief aus Boston
Elaine Pagels
Andreas Bracher

Neues Schauen in der Kunst
Imanuel Klotz

Der Rhein
Wilfried Hammacher

Leserbriefe 

«Pfingsten»
Monica von Miltitz

Danksagung

Impressum

 

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Kategorie: Europäer-Aktuell, Europäer-Archiv, News

«Der Übergang vom Guten zum Bösen»

07.06.2019

Dies ist die Antwort, die der vom Lessing‘schen Faust beschworene Geist gibt, als Faust sich bei ihm erkundigt, wie schnell er ist –  nämlich «nicht mehr und nicht weniger als der Übergang vom Guten zum Bösen».

Das Böse und die Geschwindigkeit – ein geistreicher Gedanke Lessings!

Die Welt befindet sich tatsächlich im Geschwindigkeitsfieber, um nicht zu sagen im Geschwindigkeitswahn. Von allen Plakatwänden der Schweiz prangt, auf dem Hintergrund großer Bauplätze, Städte oder schöner Seelandschaften, das neue Nonplusultra namens 5G. Es kommt als Weihnachtsgeschenk daher, bevor es ausgepackt ist, begleitet von der von den Dächern posaunten Frohen Botschaft, dass es zum Besten aller Menschen sei. Was ist sein Verdienst? Schneller zu sein als alles Bisherige. Eine DVD kann nun in Sekunden heruntergeladen werden, von den anderen gepriesenen Vorzügen ganz zu schweigen.

Gesundheitsbedenken werden als «unwissenschaftlich» weggewischt. Und hinter solchen Bedenken stecken, wie uns am 14. Mai erstaunlicherweise die renommierte New York Times weismachte – die Russen! Verfasser: William J. Broad. Allen Ernstes wird der Nachrichtensender RT America für den Widerstand gegen die ultraschnelle Einführung des supraschnellen 5G verantwortlich gemacht, nachdem man den Sender, ja das ganze Russland Putins, schon für die Wahlschlappe Clintons verantwortlich zu machen suchte. Oder doch nicht so viel Ernst? Die New York Times steckt nämlich geschäftlich mit Verizon, dem US-IT-Giganten, unter einer Decke. Alles klar? So mutierte eine der renommiertesten US-Zeitungen in kürzester Zeit zum Werbeblatt für Wirtschafts- und Kontrollinteressen.

Dass Broads Artikel auch in der Schweizer Presse mit Ehrfurcht behandelt wurde, macht die Groteske nicht besser. Die Gratiszeitung 20 Minuten titelte: «Darum will Russland, dass wir Angst vor 5G haben.» Angst ist die Rückseite der maßlosen Geschwindigkeitssucht. Angst, den Anschluss zu verpassen, etwa den des «Wirtschaftsstandorts Schweiz». Doch was steht denn in diesem wahnwitzigen Wirbeltanz überhaupt noch?

RT America brachte am 13. Mai eine von Rick Sanchez geführte treffende, mitunter auch witzige Analyse dieser Schmierenkomödie. –

Zusätzlich zu der verantwortungslos forcierten 5G-Technik könnte sich die internationale Lage derart zuspitzen – etwa angesichts der bornierten Kriegstreiberei der NATO oder der USA gegen Iran –, dass etwas eintreten müsste, mit dem Rudolf Steiner nach der Zurückweisung des deutschen Friedensangebots schon während des Ersten Weltkriegs gerechnet hatte: ein Eingreifen der geistigen Welt und ihrer Mächte durch Natur- oder andere Katastrophen. Oder mit den Worten des Geistes der Elemente im dritten Bild des ersten Mysteriendramas:

«Es müssen Geister Welten brechen,
Soll euer Zeitenschaffen
Verwüstung nicht und Tod
Den Ewigkeiten bringen»

Welch ein Kontrast: Böses geschieht täglich mit Höllenschnelligkeit. Geistig-Gutes schreitet nur im Schneckentempo vorwärts. Doch wirkt es durch Jahrtausende!

Thomas Meyer


Kategorie: Editorial, News

The Most Dangerous Extremism

05.06.2019

There’s currently much talk about extremism. Even the mere word is enough to send a shiver down the spine of many people. Right-wing extremism is held to be particularly bad, but left-wing extremism is not much better. The issue is by no means as static and definitive as one might think, because experience shows that a political radical left-wing position can easily turn into its opposite. Haven’t former leftists like Joschka Fischer sometimes suddenly turned to the right, in his case, a former opponent of the Vietnam War suddenly approving of the bombing of Serbia? Extraordinarily reprehensible, of course is everything that heads in a ‘brown’ (Far Right) direction. In Germany, some people might point to the AfD as an example and say, “Resist the beginnings” (of fascism). But how can they make that claim when the AfD is the only party that openly criticises Merkel’s current senseless policies – on opening the door to mass immigration or on ratifying the UN migration pact? Or her straitjacket-like adherence to the Schengen Agreement? Why don’t the “respectable” governing parties make such criticisms on a grand scale?
It is certainly unfortunate when a basically reasonable position is represented by people who can summon up memories of bad times in Germany But was the criticism of the Versailles Treaty 100 years ago unreasonable, just because it was made primarily by the one who “was led” (J. Tautz) by dubious forces? Certainly not. But that the wrong people represent a right cause is not only a misfortune, it’s also a consequence of the failure of those who should know better but are afraid to stand against “political correctness” and who prefer to leave the necessary criticism to those who can be easily and rightly criticised for other reasons.

Political extremism can only flourish when a healthy middle is unable to gain a hearing between the extremes in the social organism. And what would be a healthy middle, especially in Europe? It is the barely visible community of people who, since the beginning of the Age of Michael (i.e. since 1879) and of the Age of Light (since 1899), have been seeking to understand the spiritual foundations of world development – right down as far as political events. The “enlightened” moderates, on the other hand, who pride themselves on being free of any extremism, sleep through the real signs of the times and think they can get along without “spirit”.

In reality, they form the breeding ground for the most devious of all extremisms. This is the narrow-minded, rigid and chronic denial of the spirit. Of all extremisms, it is really the most dangerous, because it usually prowls around completely unrecognised, paralysing all spiritual awakenings and stamping its mark on all external events. The extremism of the denial of the spirit, which encompasses the entire political spectrum, makes all the solemn speeches at Easter – the Festival of Resurrection of the cosmic Spirit of Christ – into outright, phrasemongering lies.
And where this extremism flourishes, the situation cannot be much better at Whitsuntide (Pentecost). But the true mediators, those with a spiritual will, work and speak on, unceasingly, in silence. That is reason for hope.
May not all ears remain deaf to their voices.

T.H. Meyer


Kategorie: TPA Editorial

The Present Age Volume 5 / No. 1/2 April/May 2019

05.06.2019

Contents

Editorial
The Most Dangerous Extremism

“Espansione”
Martin Meyer

“On the Shoulders of Giants”
The Michael School and its four previous phases from the 15th century to the present and the near future
T.H. Meyer

Announcements

The Anti-Christian Impulse of Gondishapur
Ricarda Murswiek

The Consciousness of the Third Millennium …
From: “Conversations and Encounters with Rudolf Steiner” by Countess Johanna von Keyserlingk

Europe at the Abyss
Spiritual and Occult Aspects of the Migration Problem (Conclusion)
Gerald Brei

May Calendar

April Calendar

LETTER FROM BOSTON
The Lance Armstrong Conspiracy
An affair in the world of cycling and what it shows
Andreas Bracher

FORUM
Anthroposophical Societies and the Formation of Cultural Oases
Reto Andrea Savoldelli

Without competent teachers, no High School
Alexander von Glenck

Shattered Remnants…
Franz-Jürgen Römmeler

THREEFOLDING: 100 YEARS
Karl Heyer: Esoteric Foundations and Aspects of Social Threefolding
Indications by Rudolf Steiner

Commemorating 150 Years Since the Death of Hector Berlioz (1803–1869)
(Conclusion)
Gerald Brei

An Old Irish Legend
by Eleanor C. Merry

Pablo Picasso
Jasminka Bogdanovic

Imprint

 

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Price: 22 CHF


Kategorie: TPA archives, TPA current

Rudolf Steiner Edited by T. H. Meyer: The First Class Lessons and Mantras – Recapitulation Lessons given in Prague, Berne, Breslau, London, and Dornach, 1924 (CW 270)

24.05.2019
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“Why does the Guardian of the Threshold stand there? The Guardian of the Threshold stands there because true knowledge can be achieved only when we approach it with the right, well-prepared, inward attitude of mind and a genuine desire for knowledge. There is nothing theoretical about truly striving for knowledge. True striving for knowledge is achieved only when the soul lifts itself above all that is offered by the sensory world.” —Rudolf Steiner (April 3, 1924)

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Kategorie: Books in English

The Present Age Volume 4 / No. 12 March 2019

10.04.2019

Contents

Editorial
Cut Off From the Spiritual World?

5G – The Final Assault
Jeremy Naydler

THREEFOLDING: 100 YEARS
Karl Heyer: Esoteric Foundations and Aspects of Social Threefolding
Indications by Rudolf Steiner

Can We Still Avoid an Economic and Social Catastrophe?
Alexander Caspar
Afterword by Andreas Flörsheimer

March Calendar

Europe at the Abyss
Spiritual and Occult Aspects of the Migration Problem (Part Two)
Gerald Brei

LETTER FROM BOSTON
Experiences or Projections
A Review of “Why Religion?” by Elaine Pagels
Andreas Bracher

Imprint

Commemorating 150 Years Since the Death of Hector Berlioz (1803–1869)
(Part One)
Gerald Brei

 

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Price: 14 CHF


Kategorie: TPA archives, TPA current

Cut Off From the Spiritual World?

10.04.2019

Thoughts on the Coming 5G Mobile Phone Standard

The new superfast, more efficient and wireless technology is supposed to be about to revolutionise mobile phone communication and the Internet – at the latest by 2020. China is currently in the vanguard. A hundred times more efficient than the fourth generation technology (4G) now in use, 5G will enable users to download entire movies in seconds, in addition to its many other much-vaunted uses. Such is the hype, and many users are enthralled at the prospect. All reality threatens to become a “virtual reality“. In order for this technology to function, it will need a virtually seamless forest of masts, much thicker than before, a forest of small but powerful radio towers. Tiny microwaves will be used, but these waves cannot penetrate buildings, hence the need for the forest of small new masts. Previously, masts between 50 and 70 km apart were sufficient. For 5G, mini-masts every 300 metres will need to be installed. The net will therefore become practically gapless throughout the world. But the amount of electromagnetic radiation will grow enormously.

From a spiritual perspective
Electro-magnetic technologies work from the subnatural realm of forces. From a spiritual scientific perspective, this is the domain of Ahriman and his hosts. Ahriman is the spirit of intellect, which offers a captivating picture of the world, in which there is only what is sensory and physical. Everything is merely of a material nature. The supersensory has no place in it. We have therefore already called this spirit a narrow-minded intelligence, which is the complete opposite to that of Michael, who helps mankind to come to a spiritual picture of the world. The most lauded new technology will give ahrimanic beings a further powerful impetus.

An admonitory imagination
These beings can be imaginatively experienced as black crows of misfortune, which belong underground, but which have in the course of the last hundred years forced their way powerfully to the surface and seek to cut off human beings “from Michael’s spiritual radiance”. “The black crows of misfortune intend to entrap the human race in materialism and then bring about the cosmic materialisation of human thoughts and feelings themselves (…) This would mean that the ‘greatest illusion’ that there has ever been would take on a cosmically real form.”
The seamless electro-magnetic net threatens to imprison human beings in a complete world of illusion and make them totally forget the spirit which, along with their own spiritual individualities, also includes beings such as Ahriman and Lucifer. This should be kept in mind in view of these new technologies. It will carry us in giant steps straight toward this danger. The danger mentioned in the passage quoted above can still be avoided, “if the yearning for what is merely material takes up the other yearning for what is spiritual.” On this – but only on this condition. The cardinal question here then is: how can the yearning for the spiritual be awakened and fostered through reason? Then a liberating spiritual reason can be set against the narrow-minded ‘reason’ of the technologies mentioned above, which can check or even neutralise their evil consequences.

T.H. Meyer

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1   Helmuth von Moltke, Post-mortem communication of 13 January 1924, in: Helmuth von Moltke (1848–1916), Dokumente zu seinem Leben und Wirken, Band II.

Some helpful information about 5G technology:
https://www.youtube.com/watch?v=GEx_d0SjvS0 (how it works)
https://www.youtube.com/watch?v=2DG3pMcNNlw (a positive view of 5G)
https://youtu.be/4HJmF0awfvQ (a critical view of 5G)
International Appeal to Stop 5G: www.5gspaceappeal.org


Kategorie: TPA Editorial

Ostern und der gefährlichste Extremismus

01.04.2019

Von Extremismus wird viel geredet. Schon das bloße Wort, wird es einem vorne oder hinten angeklebt, jagt Vielen einen Schauer den Rücken hinab. Rechtsextrem ist dabei besonders schlimm. Linksextrem ist aber nicht viel besser. Doch die Sache ist keineswegs so statisch-definitiv, wie man meinen könnte. Denn die Erfahrung zeigt, dass eine politische Links-Position leicht in ihr Gegenteil umschlagen kann. Sind nicht frühere Linke wie Joschka Fischer plötzlich auf einen Rechtskurs umgeschwenkt, um als einstige Vietnam-
kriegsgegner auf einmal die Bombardierung Serbiens gutzuheißen? Außerordentlich schlimm ist natürlich nach wie vor alles, was in eine braune Richtung zielt. Da mag man dann in Deutschland etwa auf die AfD zeigen und sagen: «Wehret den Anfängen». Doch wie, wenn das die einzige Partei ist, die die gegenwärtige Merkel-Politik, ihre besinnungslose Immigrations-Türöffnung oder den Migrationspakt offen kritisiert? Oder die zwangsjackenähnliche Bindung an das Abkommen von Schengen. Warum tun das denn die «anständigen» Regierungsparteien nicht in großem Stile?

Es ist gewiss ein Unglück, wenn eine im Grunde vernünftige Position von Leuten vertreten wird, die an schlimme Zeiten in Deutschland erinnern können. Doch war die Kritik am Versailler Vertrag vor 100 Jahren etwa unsinnig, nur weil sie in erster Linie von dem durch dubiose Kräfte «Geführten» (J. Tautz) vertreten wurde? Gewiss nicht. Doch dass die falschen Leute eine richtige Sache vertreten, ist nicht nur ein Unglück, es ist auch eine Folge des Versagens derer, die es besser wissen könnten, sich aber davor scheuen, gegen die «political correctness» zu verstoßen und welche die notwendige Kritik lieber denen überlassen, die man in anderer Beziehung selber leicht und zu Recht kritisieren kann.

Politischer Extremismus kann nur blühen, wenn im sozialen Organismus eine gesunde, die Extreme vermittelnde Mitte kein Gehör findet. Und was wäre eine gesunde Mitte, besonders in Europa? Das ist die kaum sichtbare Gemeinschaft von Menschen, welche sich seit dem Anbruch der Michaelzeit (seit 1879) und dem des Lichten Zeitalters (seit 1899), auf die geistigen Grundlagen der Weltentwicklung zu besinnen suchen – bis hinab in die Niederungen des politischen Geschehens. Die «aufgeklärten» Mittelmäßigen hingegen, die sich rühmen, frei von jedem Extremismus zu sein, verschlafen die wahren Zeichen der Zeit. Und meinen ohne «Geist» auszukommen.

Sie bilden in Wirklichkeit die Brutstätte für den hinterhältigsten aller Extremismen. Er besteht in der bornierten, verstockten und chronischen Geist-Verleugnung. Von allen Extremismen ist dieser wirklich der gefährlichste. Denn er schleicht meist völlig unerkannt herum, lähmt alles Geist-Erwachen und drückt allem äußeren Geschehen seinen Stempel auf.

Der das gesamte politische Spektrum umfassende Geist-Verleugnungs-Extremismus macht alles feierliche Reden von Ostern – dem Fest der Auferstehung des kosmischen Christusgeistes – zur platten, phrasenhaften Lüge. Und mit Pfingsten kann es, wo dieser Extremismus blüht, nicht viel besser stehen. Doch die wahren Mittler, die Geist-Gewillten, wirken und sprechen unentwegt im Stillen. Das ist Grund zum Hoffen.

Mögen nicht alle Ohren taub für ihre Stimmen bleiben.

Thomas Meyer


Kategorie: Editorial, News

Europäer April/Mai 2019 (Jg 23 / Nr. 6/7)

01.04.2019

Editorial: Ostern und der gefährlichste Extremismus

«Auf den Schultern von Riesen»
Vorabdruck / Thomas Meyer

Europa am Abgrund (Schluss)
Gerald Brei

Erste Begegnung mit Rudolf Steiner
Johanna Gräfin von Keyserlingk

Der Impuls von Gondishapur
Ricarda Murswiek

Hector Berlioz zum 150. Todestag (Schluss)
Gerald Brei

Brief aus Stourbridge
Heilung für Europa?
Terry Boardman

Pablo Picasso
Jasminka Bogdanovic

Leserbrief

Forum
Bildung von Kulturoasen
Reto Andrea Savoldelli

Buchbesprechungen
Marie Steiner und die Christengemeinschaft
Dr. Christin Schaub

Rolf Henrich: Ein aufrechter Bergmann
Manfred Kannenberg-Rentschler

Rolf Henrich: «Ausbruch aus der Vormundschaft»
Helmut Woll

Impressum

 

Heft als PDF kaufen ist zur Zeit technisch leider nicht möglich

 


Kategorie: Europäer-Archiv

Von der geistigen Welt abgeschnitten?

08.03.2019

Gedanken zum kommenden Mobilfunkstandard 5G

Die neue superschnelle, leistungsfähigere und drahtlose Technologie soll Mobilfunk und Internet revolutionieren – bis spätestens im Jahre 2020. Dabei ist derzeit China führend.

Hundertmal stärkere Leistungsfähigkeit als die gegenwärtige vierte Generation (4G). In Sekundenschnelle können, neben vielen anderen gepriesenen Nutzungsarten, Downloads von ganzen Filmen gemacht werden. So wird verheißen. Viele Nutzer sind begeistert. Alle Wirklichkeit droht zu einer «virtual reality» zu werden.

Um diese Technologie funktionsfähig zu machen, braucht es, viel dichter als bisher, einen quasi lückenlosen Mastenwald, einen Wald von kleinen, aber leistungsstarken Funktürmen. Es werden winzige Millimeterwellen verwendet, doch diese Wellen können Gebäude nicht durchdringen, weshalb es ein Meer von neuen kleinen Masten braucht. Bisher reichten zwischen 50 bis 70 km auseinanderliegende Masten. Bei 5G müssen alle 300 Meter Minimasten installiert werden. Die Vernetzung wird damit praktisch weltweit lückenlos. Aber die elektro-magnetische Strahlenbelastung wird in ungeheurem Maße wachsen.

Real-geistig betrachtet

Elektro-magnetische Techniken schöpfen aus dem Kräfte-Bereich der untersinnlichen Natur. Geisteswissenschaftlich betrachtet ist dies die Domäne Ahrimans und seiner Scharen. Ahriman ist der Geist des Intellekts, der ein bestechendes Weltbild liefert, in dem es nur sinnlich-physisch zugeht. Alles ist letztlich materieller Natur. Übersinnliches hat darin keinen Platz. Wir nannten diesen Geist daher auch schon die bornierte Intelligenz. Sie steht in vollem Gegensatz zu der von Michael, der den Menschen daneben auch zu einem spirituellen Weltbild verhilft. Die meist gepriesene neue Technologie gibt den ahrimanischen Wesen weiteren stärkeren Auftrieb.

Eine Warn-Imagination

Diese Wesen können imaginativ als Unglücks-Schwarzraben erlebt werden, die unter die Erde gehören, im Laufe des 20. Jahrhunderts aber mächtig nach oben drängen und die Menschen «vom Michael-Geistesschein abschneiden» wollen. – «Die Unglücks-Schwarz-Raben haben vor, das Menschengeschlecht ganz einzuspinnen in den Materialismus und dann die Gedanken und Empfindungen selbst zur kosmischen Materialisation zu bringen  (…) Damit aber würde die ‹größte Illusion›, die bisher dagewesen ist, kosmisch-reale Gestalt annehmen.»*

Die lückenlose elektro-magnetische Vernetztheit droht, den Menschen in einer völligen Illusionswelt gefangen zu setzen. Und ihn den Geist – und dazu gehören neben seiner eigenen Geist-Individualität auch Wesen wie Ahriman und Luzifer – radikal vergessen zu lassen. Dies sollte angesichts der neuen Technologie bedacht werden. Sie trägt uns mit Riesenschritten eben dieser Gefahr entgegen.

Die Gefahr, heißt es in der zitierten Äußerung weiter, kann noch abgewendet werden, «wenn die Sehnsucht nach dem bloß Materiellen die andere Sehnsucht nach dem Geistigen aufnimmt.» Unter dieser, aber nur unter dieser Bedingung. Die Kardinalfrage in dieser Sache heißt also: Wie kann die Sehnsucht nach dem Geistigen in vernünftiger Art geweckt und gepflegt werden? Dann kann der bornierten Vernünftigkeit der gekennzeichneten Technologien eine befreiende Geist-Vernünftigkeit entgegengesetzt werden, die deren üble Folgen in Schach halten oder gar neutralisieren kann.

Thomas Meyer

* Helmuth von Moltke, Post-mortem-Mitteilung vom 13. Januar 1924, in: Helmuth von Moltke (1848–1916), Dokumente zu seinem Leben und Wirken, Band II.

Ausgewählte Hinweise zur 5G-Technik:

https://www.youtube.com/watch?v=GEx_d0SjvS0 (Funktionsweise)

https://www.youtube.com/watch?v=2DG3pMcNNlw (Positives Schwärmen)

https://youtu.be/4HJmF0awfvQ (Kritische Sicht)

Internationaler Aufruf zur Verhinderung des 5G-Projekts: www.5gspaceappeal.org


Kategorie: Editorial, News

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